Servus Zukunft

Temporäres Innovationszentrum bei „Gmund Papier“

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Eröffneten das PopUp InnovationsHub: (v.l.) Ingrid Wildemann-Dominguez, Andreas Roß (WFO), Landrat Wolfgang Rzehak, der Tölzer Landrat Josef Niedermaier, Ilse Aigner, Bürgermeister Alfons Besel, Hausherr Florian Kohler und SMG-Chef Alexander Schmid.

Gmund/Landkreis – „Digitalisierung hat an einem Punkt ganz wesentlich ihre Grenzen: Das ist eben genau die Kreativität“, sagte Landtagspräsidentin Ilse Aigner zur Eröffnung des „PopUp InnovationsHubs“ in der Büttenpapierfabrik Gmund am vergangenen Freitag. Das Testprojekt der Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach (SMG) und des WirtschaftsForums Oberland (WFO) sollte vorausschauende Macher und kreative Gestalter zusammenbringen und für die Region Impulse setzen.

„Wenn Computer bald schon viele unserer Aufgaben besser können als wir, was machen wir dann noch als Menschen?“, fragte Projektleiterin Ingrid Wildemann-Dominguez von der SMG in ihrer Begrüßung und gab sogleich die Antwort: „Wir denken, alle Aufgaben, die Kreativität, Problemlösungskompetenz und Innovation erfordern.“ Die SMG wolle zusammen mit dem WFO Orte schaffen, die Kreativität herausfordern und Ideen zu Innovationen weiterentwickeln können. Die Büttenpapierfabrik Gmund diente am vergangenen Wochenende als Testgelände für solch ein temporäres Innovationszentrum und bot Raum für mehr als 50 Programmpunkte, darunter Vorträge, Workshops, Ausstellungen und Erfahrungsaustausch. Denn die Teilnehmer sollten nicht nur zuhören. „Wir wollen mitmachen, uns austauschen, experimentieren und in den Wald rausgehen. Und wir wollen uns durch Kunst und Design inspirieren lassen“, hob Wildemann-Dominguez hervor.

Als ehemalige Wirtschaftsministerin freute sich Aigner sichtlich, bei der Eröffnung dabei sein zu dürfen. Dass Kreativität und Design ein riesiger Wirtschaftszweig sind, habe man nicht immer sofort auf dem Radar. Zudem sei Kreativität eher mit Wachstum verbunden als mit Bedrohung bei der Digitalisierung. Es gehöre unverwechselbar zur Kreativität dazu, dass sie nicht nur online funktioniert, sondern indem man sich zusammensetzt und etwas ausprobiert. „Genau deshalb ist es so wichtig, das hier zu bündeln“, sagte Aigner. sko

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