Für die Region

Oberland-Card für regionales Einkaufen im Landkreis Miesbach

Präsentation der Oberland-Card für den Landkreis Miesbach
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Präsentieren die neue Oberland-Card für den Landkreis Miesbach: (v.l.) Florian Brunner (SMG), Anton Stetter (UVM), Alexander Schmid (SMG), Landrat Olaf von Löwis und Patricia Karling (SMG).

Landkreis – Eine Art Payback-System für die regionale Wirtschaft soll die Oberland-Card werden. Die Standortmarketing-Gesellschaft hat diese nun vorgestellt.

Die Eine. Für meine Region. – Unter diesem Slogan ist am vergangenen Montag die Oberland-Card im Miesbacher Landratsamt vorgestellt worden. Das Angebot soll mithilfe von Rabatten die regionale Wirtschaft ankurbeln und die Menschen dazu animieren, vor Ort einzukaufen statt online.

„Es ist nicht nur der Handel, der unter Druck steht, sondern auch der Ort“, erklärt Projektleiter Florian Brunner von der SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach. „Wenn die Geschäfte leer stehen, ist auch der Ortskern in Gefahr.“ Momentan gebe es im Oberland noch attraktive Ortskerne, diese sollen erhalten bleiben. Da setzt die Oberland-Card an. Damit können Nutzer einen Rabatt in Form von Oberlandpunkten erhalten – 1 Cent entspricht einem solchen Bonuspunkt. Für teilnehmende Partner bedeutet das, sie zahlen pro Monat 24,95 Euro und gewähren mindestens 2 Prozent Rabatt pro Einkauf. Im Gegenzug werden sie unter anderem beim Marketing unterstützt. Als Kundenbindungsinstrument mit einer begleitenden Marketingstrategie bezeichnen die Verantwortlichen das Projekt.

Die Oberland-Card soll aber auch eine regionale Identität vermitteln, welche sich im Design widerspiegelt. „Die abgerundeten Buchstaben unterstreichen harmonisch die sanften Hügel und Täler des Oberlandes“, erklärt Patricia Karling von der SMG. „Die Farben spiegeln den Himmel, die Bergwelt und Wiesen des Oberlands wider.“ Deshalb sei die Oberland-Card auch für Arbeitgeber in der Region interessant, erklärt Florian Brunner. Über steuerfreie Sachzuwendungen könnten diese die Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen und gleichzeitig in die Region investieren.

Mit dem Projekt in Miesbach werde zum ersten Mal so ein landkreisweites Bonusbezahlsystem etabliert, das auch in die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau ausgeweitet werden könnte, wie SMG-Geschäftsführer Alexander Schmid erklärt. Start soll am 15. März 2021 sein. Bis dahin werden Partner gesucht, unter anderem im Einzelhandel und in der Gastronomie. ksl

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