Smoking trifft Dirndl

Bayerischer Opernball auf Gut Kaltenbrunn ein voller Erfolg

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„Alles Walzer“ war das Motto beim zweiten Bayerischen Opernball auf Gut Kaltenbrunn. Rund 400 Gäste tanzten Wiener Walzer zur Musik vom Salonorchester Kohlhauf.

Gmund – Nach der geglückten Premiere im Vorjahr wurde die Neuauflage des Bayerischen Opernballs auf Gut Kaltenbrunn mit Spannung erwartet. „Es war ein Riesenerfolg“, strahlte Veranstalterin Monika Graf am Ende einer rauschenden Ballnacht. „Wir haben am Konzept gefeilt, uns in vielen Dingen verbessert und neue Angebote geschaffen. Der riesige Aufwand hat sich gelohnt“, sagte Graf.

Der Opernball hatte einiges zu bieten: Champagner-Empfang unter bayerischen Klängen der Auerberger Tanzlmusi im ehemaligen Rinderstall, feierlich-ausgelassene Stimmung im opulent dekorierten Ballsaal, herrliche Wiener Walzer, flott und fein vom Salonorchester Bernhard Kohlhauf gespielt, eine Fächerpolonaise der fesch in Tracht gekleideten Debütantenpaare, eine Münchner Francaise für alle Gäste unter Anleitung von Tanzlehrerin Anke Schneider, vorzügliche Menüs und Weine, hochklassige Opernstimmen, rassige Sambatänzerinnen, flotte Ballett-Aufführungen und zu später Stunde noch Mitternachts-Weißwürste bei der After-Show-Party mit Band im Rinderstall. 

BR-Moderator Stefan Scheider aus Gmund nutzte sein Heimspiel und führte charmant durch den Abend. „Wer vor fünf Uhr nach Hause geht, braucht ein Attest“, scherzte Scheider zur Begrüßung. „Die Kombination aus Holztenne und Opernball ist einmalig und passt zum Tegernseer Tal, wo Brauchtum und Tradition gepflegt werden“, sagte Schirmherrin Susanne Gräfin von Moltke in ihrem Grußwort. „Ich finde, dieser Ball sollte auch zur Tradition werden.“ Ihr Gatte, Hotelier Klaus-Dieter Graf von Moltke, lobte: „In Kaltenbrunn wird eine ganz eigene Interpretation von Opernball aufgelegt – eine, die zu unserer Region passt. Es ist eine Freude, so viele gut gekleidete Menschen in Tracht, Anzug und Abendkleid zu sehen.“ Auch Moderator Scheider zeigte sich angetan: „Der Spagat zwischen Smoking und Dirndl gelingt bravourös. Jeder findet seinen Platz, denn die Menschen hier mögen es, wenn es nicht zu streng zugeht und Vielfalt zugelassen ist. Ich würde mich freuen, wenn sich dieser Ball etablieren kann.“ Die Chancen dafür stehen gut, sagt Organisatorin Graf: „Die meisten Gäste haben sich schon nach Karten für 2018 erkundigt. Wir werden den Ball wieder anbieten.“ Darauf freut sich auch Sabine Kirchmair aus Bad Wiessee, die mit ihrem Mann Alexander zum ersten Mal zu Gast war. „Wir waren total begeistert und positiv überrascht. Es war schön zu sehen, dass so viele Einheimische hier sind. Der Ball ist ein tolles Angebot für die Landkreisbevölkerung.“

ole

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