Weltcup am Sudelfeld findet heuer bei Traumbedingungen statt

Werbung für die Region

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Blauer Himmel und eine perfekt präparierte Strecke am Waldkopf boten den Raceboardern ideale Bedingungen.

Sudelfeld – Im vierten Anlauf hat es endlich geklappt: Statt dichtem Nebel, heftigem Wind oder starkem Schneefall bildete diesmal eine Traumkulisse mit Sonnenschein und viel blauem Himmel perfekte Bedingungen für den Snowboard-Weltcup am Sudelfeld.

Während die Organisatoren am vergangenen Samstag allen Grund hatten, mit der Sonne um die Wette zu strahlen, gab es im Lager der deutschen Nationalmannschaft nichts zu bejubeln. Lokalmatadorin Amelie Kober und Co. verpatzten die Generalprobe für Sotschi gehörig. „Das Wetter, die Kulisse und großartiger Sport – das ist eine hervorragende Präsentation für uns als Wintersportdestination“, zeigte sich hingegen Harald Gmeiner, Geschäftsführer des Tourismusverbands Alpenregion Tegernsee Schliersee, begeistert. „Heuer konnten wir endlich unsere ganze Winterkompetenz zeigen“, freute er sich über die Werbung für die Region, die jede Menge Aufmerksamkeit bekam. Denn einerseits waren viele österreichische, italienische und slowenische Fans angereist, um ihre Stars anzufeuern. Außerdem hatten sich rund 100 Medienvertreter aus aller Welt für die Wettkämpfe akkreditiert. Und die ARD übertrug sogar etwa zwei Stunden live vom Sudelfeld. Da profitierten die Organisatoren vom Pech der anderen: Sowohl der Damenriesenslalom in Kranjska Gora als auch die Herrenabfahrt in St. Moritz fielen aus, wodurch zusätzliche Sendezeit für die Snowboarder am Sudelfeld frei wurde. Dabei stand auch deren Saisonfinale lange auf der Kippe. Lange Zeit hatte es so ausgesehen, dass der Schnee nicht reicht. Die Verantwortlichen haben die endgültige Entscheidung aber so lange aufgeschoben, bis es doch endlich kalt genug wurde. Dann liefen die Schneekanonen rund um die Uhr, Tag und Nacht wurde an der Piste gearbeitet. „Richtig stolz auf meine Leute“ ist Egid Stadler, Chef der Liftbetriebe Sudelfeld. Auch sein Fazit fällt durchweg positiv aus: „Überragend, traumhaft, das übertrifft alle Erwartungen.“

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