Für eine enkeltaugliche Zukunft

Solidargemeinschaft Oberland erhält Preis von Projekt Nachhaltigkeit 2020

Adriane Schua von der Solidargemeinschaft Oberland
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Adriane Schua nimmt die Auszeichnung stellvertretend für alle Engagierten entgegen.

Landkreis – Beim Wettbewerb „Projekt Nachhaltigkeit“ ist die Solidargemeinschaft Oberland für ihr Engagement ausgezeichnet worden.

Um herausragendes und wirksames Engagement für eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen, verleihen die vier regionalen Netzstellen für Nachhaltigkeitsstrategien in Kooperation mit dem Rat für nachhaltige Entwicklung jedes Jahr die Auszeichnung „Projekt Nachhaltigkeit“. Eine Expertenjury hat das Engagement der Solidargemeinschaft Oberland und der neun weiteren Solidargemeinschaften des Netzwerks Unser Land unter 372 eingereichten Projekten ausgezeichnet.

Die ehrenamtlichen Mitglieder der Solidargemeinschaft Oberland spiegeln in den sogenannten fünf Säulen eine breite Basis der Bevölkerung wider: Landwirtschaft, Handwerk und Handel, Verbraucher, Kirchen sowie Umwelt- und Naturschutz. Die Solidargemeinschaft Oberland setzt sich für den Erhalt der Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen in der Region ein und setzt dabei erfolgreich diverse Projekte im Landkreis Miesbach um. Das beliebteste dabei sind die Sonnen­äcker. Gartenfreunden werden gegen eine geringe Pacht fruchtbare Ackerflächen zur Verfügung gestellt. Auch Kinder- und Jugendprojekte wie Kinderkochkurse oder Schule auf der Streuobstwiese finden großen Anklang.

Der Wettbewerb „Projekt Nachhaltigkeit“ fördert seit vielen Jahren Unternehmen, Initiativen und Projekte, die sich mit den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen befassen. Wie auch Oberland bewarben sich mehr als die Hälfte der 372 Initiativen mit einem Fokus auf die Schwerpunktthemen nachhaltiger Konsum und kreative Kooperationen um die Auszeichnung „Projekt Nachhaltigkeit“.

Adriane Schua, 1. Vorsitzende der Solidargemeinschaft Oberland, über die Auszeichnung: „Ich freue mich sehr. Wir sind weiterhin auf dem Weg und dabei, neue Dinge zu finden, die zu uns passen und eine Geschichte erzählen. All das wäre nicht möglich ohne die Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht. Ich freue mich, den Preis im Namen all jener entgegen zu nehmen, weil die es wirklich verdient haben.“

Zudem: „Die Gewinnerprojekte von Projekt Nachhaltigkeit bilden seit vielen Jahren das Fundament von Engagement vor Ort für eine enkeltaugliche Zukunft. Dass dieses Engagement unter den derzeit schwierigen Bedingungen trotzdem nicht nachlässt, ist bemerkenswert und setzt ein wichtiges Zeichen für unseren gemeinsamen Weg aus der Krise. Die diesjährigen Gewinner zeichnen sich daher ganz besonders als Vorbilder und Gestalter für ein nachhaltiges Morgen aus“, erklärt Markus Lewe, Jurymitglied, Mitglied im Rat für nachhaltige Entwicklung und Oberbürgermeister der Stadt Münster. ksl

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