Erfolgreiche Versuchsbohrung

Standort für dritten Otterfinger Brunnen verfestigt sich

Wasserversorgung Otterfing
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Der dritte Brunnen soll die Wasserversorgung der Bürger langfristig sicherstellen. Der geplante Standort befindet sich noch knapp auf Otterfinger Flur.

Otterfing – Ein neuer Trinkwasserbrunnen soll gebohrt werden, um die Otterfinger zu versorgen. Im Gemeinderat berichtete Rathaus-Geschäftsleiter Markus Stark jüngst über das Vorhaben.

Wie Geschäftsleiter Markus Stark kürzlich die Otterfinger Gemeinderäte bei deren Sitzung informierte, brachte die im Sommer 2020 durchgeführte Versuchsbohrung für einen dritten Brunnen vielversprechende Ergebnisse. Nun soll der Standort, der südlich der beiden Brunnen nahe an der Grenze zu Holzkirchen liegt, weiter untersucht und eine Hauptbohrung durchgeführt werden.

Mit der geologischen und hydrogeologischen Standortprüfung für den dritten Brunnen wurde das Ingenieurbüro Dr. Knorr aus München beauftragt. Dabei wurde ab einer Tiefe von 96 Metern Grundwasser festgestellt. Laut Präsentation des Büros wurde bei einem Pumpversuch eine maximal förderbare Wassermenge von zirka 76 Liter pro Sekunde ermittelt.

Eine Grundwasserprobe zur chemischen Analyse zeigte, dass günstige hydraulische, chemische und geologische Bedingungen bestehen. Daher gab es die klare Empfehlung, den dritten Trinkwasserbrunnen an diesem Standort zu bauen. „Dies wäre“, wie Bürgermeister Michael Falkenhahn feststellte, „ein enorm wichtiger Schritt zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung für die knapp 4.900 Otterfinger Bürger.“

Einstimmig hat der Gemeinderat dann auch als nächste Schritte die Planung und Erstellung einer Hauptbohrung in eine Tiefe von 112 Metern und die Durchführung des Wasserrechtsverfahrens beschlossen. Die Kosten für die Versuchsbohrung beliefen sich, wie Stark sagte, auf rund 130.000 Euro.

Die nun beschlossene Hauptbohrung kostet laut Schätzung des Ingenieurbüros etwa 460.000 Euro. Für den Endausbau inklusive Inbetriebnahme für Pumpenhaus, Hydraulikanlage und Rohrleitungen würden dann voraussichtlich nächstes Jahr auf die Gemeinde nochmal Kosten in Höhe von geschätzt 620.000 Euro zukommen. hac

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