Mobil forschen

SWM-Bildungsstiftung fördert „FabLab“ für Schulen im Landkreis Miesbach

64.000 Euro für das mobile „FabLab“
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64.000 Euro für das mobile „FabLab“: Den Scheck übergaben Rainer List (2.v.l.), Leiter der SWM-Wassergewinnung, und Martin Janke (2.v.r.), Geschäftsführer der SWM-Bildungsstiftung, an Mint-Manager Alexander Kutschera (l.) und Kursleiter Julian Heyder.

Landkreis – Die SWM-Bildungsstiftung unterstützt das mobile „FabLab“ im Oberland mit 64.000 Euro. Bereits 2019 gab es Geld für das Projekt.

Ausprobieren, basteln, spielerisch Technik lernen und so einen einfachen Zugang zur Naturwissenschaft bekommen – das bietet der Verein Fab-Lab Oberland. Der Standort in Holzkirchen bietet eine offene Hightech-Werkstatt für Hobbybastler, neugierige Kinder, Programmierer und Tüftler. Außerdem gibt es ein mobiles Fab-Lab (Fabrication Laboratory), eine mobile Werkstatt zum Experimentieren und Forschen. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Schulkinder, von der SWM-Bildungsstiftung gab es jüngst einen Förderscheck in Höhe von 64.000 Euro.

Das „Mobile Fablab im Münchner Oberland“ ist ein zum Forschungs- und Experimentierlabor umgebauter Transporter, ausgestattet mit Lasercutter, 3D-Drucker und EDV-Technik. Seit Dezember 2019 besucht diese mobile Hightech-Werkstatt Schulen, Bildungseinrichtungen und Veranstaltungen im Landkreis Miesbach und ermöglicht Kindern und Jugendlichen einen spielerischen Zugang zu modernen Technologien. Donnerstagvormittag beispielsweise ist in der Förderschule Hausham immer Forschungs- und Erlebnistag. Die Klassen können verschiedene Angebote buchen und werden in der Regel über einen längeren Zeitraum begleitet. Auch an der Grundschule Schliersee und der Realschule Gmund schaut der umgebaute Kleinbus vorbei. Das besondere Bildungserlebnis soll bald regelmäßig zu weiteren Schulen im Oberland kommen.

Das mobile Fab-Lab bietet Schülern die Möglichkeit, sich spielerisch verschiedenen Technologien zu nähern. „Etwas ausprobieren, experimentieren, selbstständig denken – darauf kommt es an, wenn junge Menschen sich in der sich schnell wandelnden Welt zurechtfinden wollen. Und wir können sie dabei mit Naturwissenschaften und Technik unterstützen. Unser Engagement wiederum ist jedoch nur dank der großzügigen Unterstützung von Stiftungen wie der SWM-Bildungsstiftung möglich“, sagt Alexander Kutschera, Mint-Manager im Landkreis Miesbach, der das Projekt bei der SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach leitet.

Das Pilotprogramm des Vereins „FabLab Oberland“ begleitete die SWM-Bildungsstiftung 2019 bereits mit einer Fördersumme von 76.000 Euro. Die künftigen Schritte, das Projekt an den ersten Schulen fest in den Unterricht zu integrieren und weitere Schulen zu erreichen, unterstützt sie nun mit 64.000 Euro. „Die SWM-Bildungsstiftung möchte dieses vielversprechende zusätzliche Angebot für junge Leute in der Region weiterhin begleiten. Wir begrüßen besonders, dass hier fächerübergreifend und unabhängig von bestimmten Software- oder Technologieanbietern experimentiert werden darf“, betont Martin Janke, Geschäftsführer der SWM-Bildungsstiftung. ft

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