Auf Umwegen an den Tegernsee

Warum die Edmund-Hillary-Stiftung ein besonderes Geschenk aus Nepal bekommt

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Mit zwei Urkunden wurde den Helfern der Edmund-Hillary-Stiftung am Tegernsee gedankt.

Tegernsee - Mit Tausenden von Euros hat die hiesige Edmund-Hillary-Stiftung Projekte in Nepal unterstützt. Dafür ist nun ein besonderes Geschenk angekommen.

Einen langen Umweg von Nepal durch ganz Europa haben die beiden Dankurkunden hinter sich, bevor sie beim Tegernseer Bergfilm-Festival am vergangenen Wochenende ihr Ziel erreichten. Beim Festabend zum 100. Geburtstag von Sir Edmund Hillary im vollbesetzten Barocksaal des Tegernseer Schlosses haben letztendlich Ingrid Versen zusammen mit Manfred Häupl die Dokumente entgegengenommen.

Mit jeweils 30.000 Euro aus Spendengeldern hatten die beiden Akteure den Aufbau des erdbebensicheren Gemeindesaals in Monjo auf zirka 2800 Metern Höhe finanziert. In Katastrophenfällen wie den Erdbeben 2015 können dort auch 200 Menschen rettenden Unterschlupf finden. „Wegen des Sterbefalls unserer Kassenprüferin Rosi Höß hatten wir die bereits gebuchte Nepalreise im Mai 2019 abgesagt, wo die offizielle Einweihung des 60.000 Euro teuren Baus stattfand“, berichtete Versen.

Dass die Sherpas keine Mühen scheuten, um sich bei den beiden Initiatoren mit den handgefertigten Urkunden zu bedanken, rührt die Vorsitzende der Hillary-Stiftung Deutschland sehr. „Ich bedanke mich bei allen Spendern, die dieses segensreiche Projekt möglich machten“, sagte Versen. gb

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