Neu im Stadtrat

Acht frisch gewählte Mitglieder sitzen nun in Tegernsee mit am Ratstisch

Die neuen Mitglieder des Tegernseer Stadtrats: (oben, v.l.) Andreas Feichtner (CSU), Günter Allerstorfer (CSU); Carolin Machl (CSU), Bürgermeister Johannes Hagn und Manuela Brandl (Bürgerliste) sowie (unten, v. l.) Ursula Janssen (Grüne), Marcus Staudacher (Grüne), Sebastian Lorenz (CSU) und Michael Bourjau (Freie Wähler).
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Die neuen Mitglieder des Tegernseer Stadtrats: (oben, v.l.) Andreas Feichtner (CSU), Günter Allerstorfer (CSU); Carolin Machl (CSU), Bürgermeister Johannes Hagn und Manuela Brandl (Bürgerliste) sowie (unten, v. l.) Ursula Janssen (Grüne), Marcus Staudacher (Grüne), Sebastian Lorenz (CSU) und Michael Bourjau (Freie Wähler).

Tegernsee – Acht neue Mitglieder sind in der konstituierenden Sitzung des Stadtrats in Tegernsee vereidigt worden. Und dann kam noch ein Problem auf.

Um die neuen Mitglieder des Stadtrats und den Zweiten Bürgermeister zu vereidigen, die Fraktionsvorsitzenden zu wählen und die Ausschüsse zusammenzustellen, sind die neu gewählten Mandatsträger jüngst in Tegernsee zu ihrer konstituierenden Sitzung im Quirinal zusammengekommen. Bei den Beschlüssen herrschte durchgehend Einigkeit.

Eingangs richtete sich Monsignore Pfarrer Walter Waldschütz mit einem Bittgebet und – anlässlich der aktuellen Situation – einigen mahnenden Worten an die Versammelten. „Was in unserer Stadt lebt und was nicht, das liegt jetzt in Ihrer Hand“, sagte er.

Für den Stadtrat vereidigt wurden anschließend für die CSU-Fraktion Günter Allerstorfer, Andreas Feichtner, Carolin Machl und Sebastian Lorenz, für die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Marcus Staudacher und Ursula Janssen, für die Bürgerliste Manuela Brandl sowie Michael Bourjau für die Freien Wähler. Fraktionssprecher für die CSU wurde Florian Widmann, für die Grünen Marcus Staudacher, Andreas Obermüller für die Freien Wähler sowie Manuela Brandl für die Bürgerliste.

Anschließend schlug Anton Lengmüller (Freie Wähler) vor, sich bei der Wahl des Stellvertreters des Bürgermeisters auf einen Kandidaten zu beschränken. Dies wurde einstimmig angenommen. Gewählt wurde – ebenfalls einstimmig – Michael Bourjau. Solche Einigkeit im Stadtrat zu Beginn der Amtszeit sei der Wahnsinn, bemerkte Bürgermeister Johannes Hagn, nachdem er seinen neuen Stellvertreter vereidigt hatte.

Nachdem einstimmig beschlossen wurde, die Mitgliederzahl mehrerer Ausschüsse von sechs auf sieben zu erhöhen, um eine gerechte Verteilung zu gewährleisten, einigte sich das Gremium außerdem darauf, dass die Fraktionssprecher der beiden im Stadtrat führenden Parteien CSU und Freie Wähler in entsprechender Reihenfolge als weitere Stellvertreter des Bürgermeisters fungieren werden.

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Nachdem der wichtigste Teil der Sitzung beendet war, informierte der Bürgermeister noch über die geplanten Corona-Lockerungen, die Ministerpräsident Markus Söder am selben Tag verkündet hatte. Demnach würden Rathaus und Bücherei am Montag (11. Mai) wieder öffnen. Dabei herrsche im Rathaus beschränkte Maskenpflicht, erläuterte Johannes Hagn. In der Bibliothek soll die Besucherzahl limitiert werden.

Zum Abschluss der Sitzung wurde noch angeregt darüber diskutiert, einen frei zugänglichen Altpapiercontainer der Stadt abzubauen. Der Bürgermeister begründete dies damit, dass eine Überwachungskamera festgehalten habe, dass der Platz zunehmend vermüllt werde – trotz bereits verhängter Bußgelder. Fraktionsübergreifend wurden Zweifel am Sinn der Maßnahme laut. „Es sind nur ein paar, aber man bestraft alle“, sagte Markus Schertler (CSU). Die Maßnahme soll nun in der nächsten Sitzung eingehender diskutiert werden. mfi

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