Thomas Mandl tritt erneut als Kandidat für die SPD zur Bürgermeisterwahl an

Konkrete Ziele für Tegernsee

+
Thomas Mandl kandidiert für die SPD erneut für das Amt des Tegernseer Bürgermeisters.

Tegernsee – Er will es noch einmal wissen: Thomas Mandl tritt für die Tegernseer SPD erneut als Bürgermeisterkandidat bei den Kommunalwahlen am 16. März an.

Bereits 2008 hatte er den Kampf um das Amt des Rathauschefs angetreten, aber nicht gewonnen. Sechs Jahre später sind aus der Sicht des 55-Jährigen sehr wenig der Ziele umgesetzt worden, welche er sich damals für Tegernsee gewünscht hatte. Also stellt er sich nun, als einziger Gegenkandidat, dem Duell mit Thomas Hagn von der CSU. Als einziger Vertreter der Genossen kämpfte Mandl sich bisher im Stadtrat durch. Das soll sich mit der diesjährigen Kommunalwahl ändern. Ändern will der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins auch einiges in der Stadt. Sein besonderes Augenmerk liegt auf der Bürgerbeteiligung und auch Wohnraum für Familien zu schaffen, etwa mittels eines Einheimischenprojekts, ist für den Leiter der Volkshochschule Holzkirchen-Otterfing eine Herzensangelegenheit. „Da habe ich bisher teilweise auf Granit gebissen“, sagt Mandl. Dass der 55-Jährige nicht immer Konsens mit seinen Stadtratskollegen geht, vor allem wenn es um Großbauprojekte in Tegernsee geht, ist bekannt. „Einer weiteren Verbauung und Versiegelung der Landschaft würde ich Einhalt gebieten“, sagt der Tegernseer. Man müsse sich bei jedem Bauprojekt fragen, wem dies eigentlich nütze. „Wenn es keinen direkten Vorteil etwa für die Bürger oder die Geschäftswelt gibt, dann sehe ich es auch nicht für notwendig an“, erklärt Mandl. Überhaupt seien derart „große Kisten“, also Hotels, nicht die touristische Zukunft. Gerade bei solch großen Bauvorhaben sei es enorm wichtig, die bereits angesprochene Bürgerbeteiligung nicht erst am Ende des Verfahrens zu installieren. „Man muss mit den Bürgern von Anfang an planen und sie einbeziehen“, ist sich Mandl sicher. Dann könnte man derart großen Protesten, wie sie jüngst in Tegernsee entstanden, entgehen. Unabdingbar ist für Mandl auch ein talweites Verkehrskonzept von Bus, Bahn und Schifffahrt. Den öffentlichen Personennahverkehr auch für die Bürger wieder attraktiv zu machen, würde nicht nur den enormen Verkehr von den Straßen holen, sondern auch die Attraktivität von Tegernsee als Kurort steigern. Auch das Thema Energiewende müsse vorangetrieben werden, „da gibt es noch sehr viel zu tun“. Allein will Mandl dies natürlich nicht alles durchsetzen. Er hofft darauf, dass bei den Kommunalwahlen im März, ein bis zwei Mitstreiter mit ihm in den Stadtrat ziehen. „Die Chancen sind groß“, ist der 55-Jährige optimistisch. Damit hätte die SPD auch endlich den Status einer Fraktion erreicht, was automatisch auch Stimmrecht in den Ausschüssen bedeutet. In diesen hat Mandl als Einzelkämpfer bisher nur Rederecht. Um mehr Unterstützung zu bekommen, hat der SPD-Ortsverein per Geschäftsordnung festgelegt, dass auch parteifreie Bürger für die neue Liste „SPD/Unabhängige“ kandidieren dürfen. Auf dieser stehen nun: Thomas Mandl (SPD), Eva Wahl (SPD), Thomas Maban (parteifrei), Dubravka Novosel (SPD), Peter Schiffmann (SPD), Laura Mandl (parteifrei), Helmut Pasterk (parteifrei), Christine Malter (SPD), Adrian Harms (parteifrei) und Henning Möller (parteifrei). os

Auch interessant

Meistgelesen

Aufbau der Schilderbrücken: B318 bei Holzkirchen über Nacht gesperrt
Aufbau der Schilderbrücken: B318 bei Holzkirchen über Nacht gesperrt
Er war seit Samstag vermisst: 30-Jähriger wohlbehalten wieder aufgetaucht
Er war seit Samstag vermisst: 30-Jähriger wohlbehalten wieder aufgetaucht
Warum Absolventen der FOS Holzkirchen an ihre Schule zurückkehren
Warum Absolventen der FOS Holzkirchen an ihre Schule zurückkehren
Sie machen Co-Working auch in Holzkirchen möglich
Sie machen Co-Working auch in Holzkirchen möglich

Kommentare