Polizei im Einsatz

Münchner (28) baut in Valley Unfall und haut ab – diese heftige Strafe erwartet ihn nun

„Halt Polizei“-Schild bei Einsatz auf Straße
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„Halt Polizei“-Schild bei Einsatz auf Straße.

Holzkirchen – Nach einem Auffahrunfall in Oberlaindern hat die Holzkirchner Polizei den flüchtigen Verursacher rasch gefunden. Der bekommt jetzt richtig Ärger.

Am Dienstag (15. September), gegen 16 Uhr, fuhr eine 31-Jährige aus Weyarn mit ihrem Ford Focus von Oberlaindern in Richtung Holzkirchen. Auf Höhe der Einbiegung „Am Marschallfeld“ musste sie verkehrsbedingt anhalten. Ein hinter ihr fahrender VW Touran konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf ihr Fahrzeug auf.

Dadurch wurde die Frau leicht verletzt und hatte Schmerzen im Halswirbelbereich. Jedoch blieb der Fahrer des Touran nicht stehen, sondern entfernte sich vom Unfallort. Gegenüber dem Fraunhofer-Institut stellte er sein Fahrzeug ab und ging zu Fuß davon.

Der Halter des Fahrzeugs, ein 38-jähriger Holzkirchner, wurde durch die Polizei kontaktiert. Dieser begab sich dann mit einem Bekannten zu seinem Fahrzeug, wo er durch Beamte der Polizei Holzkirchen erwartet wurde. Er gab zunächst an, er sei der Fahrer gewesen. Jedoch konnte durch die Geschädigte des Unfalls der Bekannte, ein 28-jähriger Münchner, als Fahrzeugführer identifiziert werden. Dieser konnte jedoch keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Zudem reagierte ein Drogenvortest positiv auf THC.

Den Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Verkehrsunfallflucht, fahrlässiger Körperverletzung sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Da der Halter zunächst angab, er sei der Fahrer gewesen, erwartet auch ihn ein Strafverfahren wegen versuchter Strafvereitelung sowie des Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 3.500 Euro.

Holzkirchen: Polizei stoppt Opel-Fahrer (36) unter Alkoholeinfluss

Ebenfalls am Dienstag, aber gegen 23 Uhr, wurde durch Beamte der Polizeiinspektion Holzkirchen in Holzkirchen ein 36-jähriger Münchner mit einem Opel angehalten und kontrolliert. Dabei wurde Alkoholeinfluss festgestellt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 0,5 Promille und die Weiterfahrt wurde unterbunden.

Daraufhin wurde eine weitere Atemalkoholprobe mittels gerichtsverwertbarem Messgerät durchgeführt, das ebenfalls einen Wert im Verkehrsordnungswidrigkeitenbereich ergab. Auf den Münchner kommt nun eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige zu, die mit einem Fahrverbot von einem Monat sanktioniert ist. Der Münchner musste seine Weiterfahrt mit dem Zug fortführen. ksl

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