Erlebnispfad wird Wanderweg

Serpentinenweg in Hausham ab sofort für Radfahrer tabu

Serpentinenweg in Hausham
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Bisher galt die Bitte, den Serpentinenweg nicht mit dem Rad zu befahren. Weil das nicht gefruchtet hat, haben die Haushamer Gemeinderäte nun ein Verbot beschlossen.

Hausham – Mountainbiker dürfen den Serpentinenweg am Huberspitz fortan nicht mehr nutzen. So hat es der Gemeinderat Hausham jüngst beschlossen.

Dass der zwischen Alpengasthof Glück Auf und Almbad Huberspitz angelegte Naturerlebnispfad in Hausham in der Vergangenheit des Öfteren von Mountainbikern unter die Räder genommen wurde, gefiel weder allen Wanderern, die dort unterwegs waren, noch einigen Gemeinderäten. Speziell im Bereich des sogenannten Serpentinenwegs kam es immer wieder zu Konflikten zwischen Fußgängern und Radfahrern. In ihrer jüngsten Sitzung haben die Gemeinderäte einstimmig beschlossen, den Bereich zum Wanderweg zu widmen und entsprechend zu beschildern. Vorausgegangen waren Gespräche mit Grundstückseigentümern.

Um den Abschnitt zu einem reinen Fußgängerweg widmen zu können, brauchte es das Einverständnis der Grundstückseigentümer, über deren Land der Weg führt. Wie Bürgermeister Jens Zangenfeind sagte, haben dem alle betroffenen Eigentümer zugestimmt. Mit dem Beschluss dürfen ausschließlich Fußgänger sowie forst- und landwirtschaftliche Fahrzeuge den Weg nutzen. Außerdem geht damit die Straßenbaulast auf die Gemeinde Hausham über. Damit ist der Weg für Fahrradfahrer künftig tabu.

Wie Zangenfeind betonte, gehe es nicht darum, die Bergradfahrer zu vergraulen. Im Gegenteil: Man sei mit der Alpenregion Tegernsee Schliersee (ATS) in engem Austausch, um ein für alle Beteiligten interessantes und tragfähiges Mountainbike-Konzept zu entwickeln. „Auf dem Serpentinenweg sehe ich aber zuerst Wanderer und Familien mit Kindern. Dafür wurde der Naturerlebnispfad auch konzipiert und ausgelegt“, begründete Bürgermeister Zangenfeind die Beschlussvorlage. hac

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