Mehr Schutz

Verein Holzkirchen hilft spendet FFP2-Masken an Sozialämter im Landkreis

Holzkirchen hilft
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Holzkirchens Bürgermeister Christoph Schmid (r.) bei der Übergabe mit Stefan Dillig und Sabine Gerster von Holzkirchen hilft.
  • vonKatja Schlenker
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Holzkirchen – Seit Kurzem sind FFP2-Masken im ÖPNV und beim Einkaufen Pflicht. Holzkirchen hilft unterstützt bedürftige Bürger mit einer Spende.

Nach Inkrafttreten der FFP2-Maskenpflicht hat der Verein Holzkirchen hilft die Sozialämter der Gemeinden des Landkreises Miesbach kontaktiert, um abzufragen, ob Bedarf an solchen Masken für einkommensschwache Mitbürger besteht. „Die Resonanz war groß, sodass wir unsere erste Bestellung von über 1.000 Masken bereits an die Gemeinden, die sich bei uns gemeldet haben, im Landkreis verteilen konnten“, sagt Schatzmeister Stefan Dillig. Aktive des Vereins haben die ersten Masken bereits übergeben. Die Sozial­ämter können diese an bedürftige Bürger abgeben.

Zwar wurden bereits vom Landratsamt je fünf FFP2-Masken an Empfänger von Sozialleistungen verschickt, diese dürften aber längerfristig nicht ausreichen, da es sich um Masken handelt, die man nur begrenzt wiederverwenden kann, und die FFP2 Maskenpflicht sicher noch einige Zeit anhalten wird. „Mit unserer Spende wollen wir einen Beitrag leisten, dass einkommensschwache Bürger auch nach dem Verbrauch des Starterpakets die Möglichkeit haben, Ersatz zu erhalten. Ein wirksamer Infektionsschutz sollte keine Frage des Geldbeutels sein“, sagt Schriftführerin Sabine Gerster.

Holzkirchens Bürgermeister Christoph Schmid zeigt sich erfreut, 200 Masken für die Gemeinde von Stefan Dillig und Sabine Gerster entgegen nehmen zu können. „Hier in Holzkirchen kann sich jeder, der seinen Wohnsitz im Gemeindegebiet hat, beim Sozialamt melden, einen Termin vereinbaren und unter Vorlage der Sozial-Card, der Holzkirchen-Karte oder eines Sozialhilfebescheids Masken abholen“, erläutert der Bürgermeister. „Der Markt Holzkirchen ist auch schon direkt nach Ankündigung der Maskenpflicht aktiv geworden und hat 50 FFP2-Masken aus eigenen Beständen an die Helfer der Holzkirchner Tafel verteilt. Weitere 100 Masken hat das Sozialamt bekommen, um die Übergangszeit bis zum Versenden der Masken durch das Landratsamt Miesbach für Bedürftige abzudecken.“ ksl

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