Wahl am Sonntag, 26. Mai

Vier Fragen an die Irschenberger Bürgermeisterkandidaten

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Hans Nirschl (FWG), Klaus Meixner (CSU) und Marcus Hermann (FDP/Aktive Bürger) erklären, warum die Irschenberger sie am Sonntag zu ihrem neuen Bürgermeister wählen sollen.

Am Sonntag, 26. Mai, ist Bürgermeisterwahl in Irschenberg. Es treten an: Hans Nirschl (FWG), Klaus Meixner (CSU) und Marcus Hermann (FDP/Aktive Bürger). Hans Nirschl ist 54 Jahre alt und hat zwei Kinder aus erster Ehe. Er lebt mit seiner Lebensgefährtin in Buchbichl und führt die Spenglerei Nirschl. Der 60-jährige CSU-Kandidat Klaus Meixner lebt in langjähriger Beziehung und hat drei Kinder. Der Zimmerermeister hat einen eigenen Betrieb. Der selbständige Elektromeister Marcus Hermann (40) hat mit seiner Lebensgefährtin drei Kinder. Er ist parteilos, tritt aber für die FDP/Aktive Bürger an. Wir haben die drei Kandidaten gebeten, vier Sätze zu ergänzen...

Das Gelbe Blatt: Für mich ist Irschenberg besonders, weil ...

Nirschl: „...es meine lebenswerte Heimat ist und ich immer wieder gerne nach Hause komme. Wir haben in Irschenberg großartige Entwicklungsmöglichkeiten, es ist der Ort wo man sich kennt und einander hilft“.

Meixner:
 „… wir den größten Weitblick haben. Wir leben ja auf dem Berg. Spaß beiseite. Irschenberg ist meine Heimat, ich bin hier aufgewachsen. Und Heimat ist immer etwas Besonderes. Die will man bewahren und voranbringen, für alle Generationen. Notwendig dafür sind Vereine, Brauchtum und Natur, aber auch Wirtschaftskraft und Zukunftsfähigkeit“.

Hermann: „...die engagierten Bürger den Ort zu einer besonders liebens- und lebenswerten Gemeinde machen“.


Das Gelbe Blatt: Wenn ich Bürgermeister werde,...

Nirschl: „...freue ich mich über das entgegengebrachte Vertrauen meiner Mitbürger und nehme die Anliegen jedes Einzelnen ernst. Die ansässigen Betriebe werden von mir bei Erweiterung und Standortsicherung unterstützt, um die Einnahmen der Gemeinde zu erhöhen und Arbeitsplätze zu schaffen. Meine neuen Aufgaben werde ich mit Weitblick und vollem Einsatz wahrnehmen“.

Meixner: „... will ich vor allem dafür sorgen, dass unsere Jugend eine Zukunft hat, am Ort bleiben und leben kann. Die Schaffung von Wohnraum steht dabei ganz oben. Ich setze vor allem auf Nachverdichtung. Wir müssen hier kreativ sein“.

Hermann: „...möchte ich unsere Heimat für uns, unsere Kinder- und Kindeskinder erhalten und schützen. Ich bin auch hier aufgewachsen. Ich wünsche mir eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und stehe für eine offene Gemeindepolitik. Diese spiegelt sich in Informationen und Beteiligung der Bürger wider. Gleichbehandlung und Rechtssicherheit für alle Bürger sind mir am wichtigsten“.


Das Gelbe Blatt:  In der kommenden Amtszeit sollte ...

Nirschl: „... die gute Entwicklung der vergangenen Jahre aufgenommen und an den neuen Anforderungen angepasst werden. Ich möchte in unserer Gemeinde die Wohlfühlqualität steigern, so dass jeder, der hier wohnt, mit Stolz sagen kann: ,Ich bin ein Irschenberger.‘“.

Meixner: „... unsere Kläranlage modernisiert werden. Das wird viel kosten, wir müssen die Belastung für die Bürger aber gering halten. Außerdem brauchen wir eine gute Infrastruktur wie Straßen und schnelles Internet. Daran gilt es, stetig mit Weitblick und Augenmaß zu arbeiten“.

Hermann: „...die Infrastruktur verbessert werden. Hierzu zählen die Ertüchtigung von Gemeindestraßen, die Erneuerung der Kläranlage, die Verbesserung des Leitungsnetzes, die Instandhaltung der gemeindlichen Objekte, die Erneuerung der Feuerwehrausstattung und gegebenenfalls der Ausbau von Schule und Kindergärten“.


Das Gelbe Blatt:  Die Bürger sollten mich wählen, weil ...

Nirschl: „... ich gute und zukunftsweisende Ideen habe und diese gerne zusammen mit dem Gemeinderat und den Bürgern umsetzen möchte. Es macht mir Freude, mit Menschen zu arbeiten, verschiedene Meinungen in ein gemeinsames Ergebnis zu fassen und umzusetzen. Gerne bin ich bereit, in und für Irschenberg Verantwortung zu übernehmen“.

Meixner: „... ich weiß, wie der Hase läuft. Ich bin seit 17 Jahren Gemeinderat, elf Jahre Zweiter Bürgermeister. Ich kenne die Abläufe, habe gute Kontakte zu Bürgermeistern und übergeordneten Behörden. Das hilft, die vielen Aufgaben effizient und gut im Sinne der Bürger umzusetzen. Diese will ich auch mehr einbinden. Dazu gehört mehr Transparenz im Gemeinderat, auch durch die Wiedereinführung von Ausschüssen. Mehr Diskussion schafft mehr Bürgerbeteiligung“.

Hermann: „... ich mich als Diener der Bürger verstehe und nichts verspreche, was ich nicht halten kann. Vertrauen schenken, gerecht und gleich zu behandeln sind meine persönlichen Grundsätze. Zu den derzeit drei brisantesten Gemeinde-Themen vertrete ich eine klare Linie: Wilparting – Eine maßvolle Instandhaltung oder ein Verkauf; Sondergebiet Transport – Keine Ansiedelung in der grüner Wiese; Postwirt – Lediglich eine ortstypische, maßvollere Bebauung als im aktuellen Entwurf. Teamfähigkeit und Belastbarkeit sind für mich als selbstständiger Elektromeister und Betriebswirt (HWK) keine Fremdwörter. Ich möchte das Amt mit voller Hingabe ausfüllen“.


Die Gespräche führte Fridolin Thanner.

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