Startschuss gefallen

Baubeginn für neues Waakirchner Feuerwehrhaus

Feuerwehrkommandant Stefan Britz (l.) und Bürgermeister Norbert Kerkel freuen sich auf die neue Waakirchner Feuerwehr.
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Feuerwehrkommandant Stefan Britz (l.) und Bürgermeister Norbert Kerkel freuen sich auf die neue Waakirchner Feuerwehr.

Waakirchen – Der Bau des neuen Waakirchner Feuerwehrhauses am Kreisverkehr in Hauserdörfl hat begonnen. In einem Jahr sollen die Kameraden einziehen.

Mit dem Aushub ist jüngst der Startschuss für den Bau des neuen Waakirchner Feuerwehrhauses am Kreisverkehr in Hauserdörfl gefallen. Bürgermeister Norbert Kerkel und Feuerwehrkommandant Stefan Britz gerieten in Festtagsstimmung, als sich die Baggerschaufeln ins Erdreich gruben.

Nach intensiver Planung, bei der etliche Hürden genommen werden mussten, gehe es jetzt Schlag auf Schlag, sagte Kerkel. Er rechne mit einem Jahr Bauzeit. Letztendlich hänge die Dauer jedoch stark davon ab, wie streng der Winter wird, gab der Bürgermeister zu bedenken.

Mit der Inbetriebnahme des neuen Hauses geht dann für die Feuerwehr eine Leidenszeit zu Ende. Im jetzigen Gebäude, das sich die Wehr mit dem gemeindlichen Bauhof teilt, reicht nämlich der Platz schon lange nicht mehr aus. Dort stehen für die vier Fahrzeuge lediglich zwei Garagen zur Verfügung, weshalb der Fuhrpark verteilt werden muss.

Nach dem Auszug der Feuerwehr im nächsten Jahr werden die freigewordenen Flächen vom Bauhof mit seinem recht stattlichen Maschinenpark genutzt. „Mit der Planung wird sich der Gemeinderat Anfang 2021 beschäftigen“, kündigt Kerkel an.

Zurück zum Neubau des Feuerwehrhauses: „Nun geht was vorwärts“, zeigte sich auch Britz zufrieden und blickte mit strahlendem Lächeln auf die Baustelle. Der Dank des Feuerwehrkommandanten gehört in erster Linie dem vormaligen Gemeinderat samt Bürgermeister Sepp Hartl, dem neuen Rathauschef Norbert Kerkel sowie dem Kommunalunternehmen „Wohnbaugesellschaft Waakirchen KU“. Letzteres ist mit der Durchführung des Bauprojekts beauftragt. Ziel des KU ist, den Bau des Feuerwehrhauses in diesem Jahr noch so weit wie möglich voranschreiten zu lassen. Der Abschluss der Arbeiten ist für den Sommer 2021 vorgesehen.

Das auf die Bedürfnisse der Freiwilligen Feuerwehr Waakirchen zugeschnittene Gebäude wird fünf Tore umfassen und über einen befahrbaren Keller mit Schlauchwaschanlage verfügen. Außerdem sind drei kleinere Wohnungen geplant, die beispielsweise an Feuerwehrler vermietet werden können. Ferner wird es einen Saal mit Schulungsräumen im Obergeschoss sowie einen Übungsplatz im Außenbereich geben.

„Die fünfte Garage dient auch als sogenannte Schmutzschleuse für verunreinigte Fahrzeuge, Materialien und Kleidung“, berichtet Britz. Was die Kosten anbelangt, kann laut KU eine aktuelle Schätzung erst dann erfolgen, wenn sämtliche Ausschreibungen abgeschlossen sind.

Das Waakirchner Kommunalunternehmen (KU)

Das 2015 gegründete KU hat jüngst personelle Verstärkung erhalten, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist. Nachdem seit Anfang 2020 Thomas Schmidt als Planer angestellt ist, beschäftigt die Wohnbaugesellschaft nun einen weiteren Angestellten. „Es handelt sich dabei um Andreas Hagleitner, der zeitlich befristet und im Rahmen einer Teilzeitbeschäftigung am umfangreichen Bauprojekt mitwirkt“, lässt das KU wissen. Seine Aufgabe bestehe insbesondere darin, Planer Schmidt zu unterstützen. Hagleitner sei bis 2020 als Vorsitzender des Verwaltungsrats intensiv mit der Vorbereitung des Baus befasst gewesen, habe sich umfassend in das Bauvorhaben eingearbeitet und von Anfang an in fortlaufendem Austausch mit den Verantwortlichen der Waakirchner Feuerwehr gestanden.

Demnächst wird auch eine Bürokraft ihre Tätigkeit für das KU aufnehmen. Als Büro dient künftig die von der Wohnbaugesellschaft angemietete ehemalige Waakirchner Postfiliale gegenüber dem Rathaus.

Verwaltungsratsvorsitzender des Kommunalunternehmens ist – seit seiner Wahl zum Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen – Norbert Kerkel. Zur stellvertretenden Verwaltungsratsvorsitzenden hat der Verwaltungsrat in einer seiner Sitzungen im Juli Cornelia Riepe gewählt. Vorstand der Wohnbaugesellschaft ist weiterhin Luitpold Grabmeyer. rei

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