Haushalt 2020

Dieses stattliche Investitionspaket hat der Waakirchner Gemeinderat geschnürt

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Kämmerer Michael Moosmair hat die Finanzen der Gemeinde Waakirchen im Blick.

Waakirchen – Der Waakirchner Gemeinderat hat den Haushalt für 2020 gebilligt. Er beinhaltet viele Investitionen.

Der diesjährige Haushalt für Waakirchen ist unter Dach und Fach. Nachdem der Etat im Finanzausschuss beraten wurde, verabschiedete der Gemeinderat in der Februarsitzung das von Kämmerer Michael Moosmair vorgestellte Zahlenwerk.

Es schließt mit einem Gesamtvolumen von 22, 4 Millionen Euro und erhöht sich gegenüber dem Vorjahr einschließlich Nachtragshaushalt um 27,5 Prozent. Heuer vorgesehen ist eine Kreditaufnahme in Höhe von 2 Millionen Euro. Mit den ordentlichen Tilgungen und einer geplanten Sondertilgung klettert zwar der Schuldenstand zum Jahresende auf über 5,3 Millionen Euro, dafür wächst aber die allgemeine Rücklage auf gut 4,3 Millionen Euro an. Auch in diesem Jahr hat die Gemeinde wieder ein stattliches Investitionspaket geschnürt. Im 10 Millionen Euro umfassenden Vermögenshaushalt sind zahlreiche Vorhaben geplant.

Wie Kämmerer Michael Moosmair am Sitzungsabend in Waakirchen ausführte, sei bei dem noch im Jahr 2018 begonnenen Kindergartenneubau in Schaftlach der Großteil der Kosten im Haushaltsjahr 2019 angefallen. „Es sind weitere Ausgaben 2020 für die Schlussrechnungen sowie die Renovierung des Kindergartenaltbaus zu erwarten“, zeigte der Kämmerer auf. Die Baumaßnahme Aussegnungshalle in Schaftlach sei nahezu abgeschlossen, berichtete Moosmair über den aktuellen Stand der Dinge und wies darauf hin, dass heuer noch weitere Maßnahmen wie Pflasterarbeiten am Friedhof durchgeführt würden.

Der dickste Brocken im Vermögenshaushalt ist der Bau des Feuerwehrhauses in Waakirchen, für den heuer 2 Millionen Euro eingestellt wurden. Größere Investitionen sind auch in den Bereichen Kanalisation, Wirtschaftsförderung, Wasserversorgung sowie Gebäudesanierungen vorgesehen. „Die Finanzierung der Ausgaben des Vermögenshaushalts erfolgt neben der Zuführung vom Verwaltungshaushalt und einer Entnahme aus der Rücklage durch Beiträge, Zuwendungen sowie Grundstücksverkäufe im Gewerbegebiet Brunnenweg“, erläuterte Moosmair.

Im Verwaltungshaushalt – er schließt mit 12,4 Millionen Euro – „zeichnen sich gegenüber 2019 geringfügige Mehreinnahmen bei der Einkommensteuerbeteiligung ab“, sagte er. Ebenfalls leicht erhöhen werde sich der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer sowie die Einkommensteuerersatzleistungen. Die Gemeindeschlüsselzuweisungen lägen um 266.000 Euro über dem Betrag des Vorjahres. „Bei der Gewerbesteuer deuten alle Prognosen auf eine weiterhin gute Ertragslage hin, sodass erneut mit Einnahmen in Höhe von über 3 Millionen Euro zu rechnen ist“, verkündete der Kämmerer die frohe Botschaft und hatte gleich noch eine weitere positive Nachricht im Gepäck: „Die Hebesätze der Gemeindesteuern bleiben unverändert.“ Was die Zuführung zum Vermögenshaushalt angeht, wird sich diese laut Kämmerer auf gut 1,6 Millionen Euro belaufen. rei

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