Kommunalwahl 2020

Diese Kandidaten nominiert die Aktive Bürgervereinigung Waakirchen

Setzen auf Transparenz und Bürgerbeteiligung: Die ABV-Kandidaten für den Waakirchner Gemeinderat mit Bürgermeister-Kandidat Rudi Reber (vorne Mitte).
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Setzen auf Transparenz und Bürgerbeteiligung: Die ABV-Kandidaten für den Waakirchner Gemeinderat mit Bürgermeister-Kandidat Rudi Reber (vorne Mitte).

Waakirchen – Rudi Reber geht für die Aktive Bürgervereinigung Waakirchen ins Rennen um das Amt des Bürgermeisters. Auch für den Gemeinderat treten Kandidaten bei der Kommunalwahl 2020 an.

„Miteinander füreinander…für unsere Gemeinde!“ – unter diesem Motto hat die Aktive Bürgervereinigung (ABV) Waakirchen ihre Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 nominiert. Rudi Reber, der als Bewerber um die Bürgermeisterkandidatur seinen Hut in den Ring warf, durfte sich über ein klares Votum freuen.

Die ABV-Liste:

Rudi Reber, Michael Mohrenweiser, Martin Weingärtner, Michael Bichler, Sebastian Krüger, Peter Falkenstörfer, Sieglinde Winklmair, Marion Müller, Sebastian Giglberger, Michael Holzner, Christian Klein, Karl Giglberger, Gerhard Hüfken, Johann Schilling, Christine Lermer, Monika Rummel, Stephan Hansch, Markus Schnitzler, Maria Pavic, Robert Silczak. Ersatz: Jörg Ruckdäschel und Carsten Schramm.

Es war eine Stimmung voller Tatendrang und Energie, die jüngst das Vereinsheim „Am Kray“ erfüllte. Ziel der ABV ist, erneut vier oder besser fünf Gemeinderäte zu stellen und mit Reber den Chefsessel im Waakirchner Rathaus zu erobern. Nach der Eröffnung der Aufstellungsversammlung durch den ABV-Vorsitzenden Michael Mohrenweiser ergriff Rudi Reber das Wort, der vor sechs Jahren die Vereinigung ins Leben rief. Bereits bei der Kommunalwahl 2014 trat er als Bürgermeisterkandidat an. Seither wirkt Reber, der mittlerweile knapp 20 Jahre dem Gemeinderat angehört, als Dritter Bürgermeister und Fraktionssprecher der ABV. Dem 58-jährigen Vertriebsleiter und zweifachen Familienvater liegen die Vereine am Herzen. „Sie sind das Standbein einer Gemeinde“, hob Reber hervor. Als Initiator und Mitglied im Kommunalunternehmen zeigte er sich stolz darüber, am Buchkogel in Schaftlach Häuser statt Container für die Unterbringung von Asylbewerbern zu haben. Bekanntlich waren die beiden Gemeindehäuser im Oktober 2016 feierlich eingeweiht worden. Mieter ist der Freistaat Bayern – und zwar zehn Jahre lang. Danach sollen die insgesamt acht Wohnungen Einheimischen mit kleinem Geldbeutel zur Verfügung stehen. Reber erinnerte auch an den Kauf des alten Schaftlacher Bahnhauses durch die Gemeinde: „Hier haben fünf einheimische Familien günstigen Wohnraum zur Miete gefunden.“

ABV-Kandidaten: Mehrere Schwerpunkte in Waakirchen

Als Wahlthemen nannte Reber Leben im Alter, Jugend, Familie und Vereine, Umwelt und Energie, Verkehr, Wirtschaft, Arbeit vor Ort und Digitalisierung sowie bezahlbaren Wohnraum. Es sei wichtig, sich um die alten Menschen vor Ort zu kümmern und für Seniorenheime zu sorgen, zeigte er auf. Den Vereinen zollte er höchstes Lob für die sehr gute Jugendarbeit.

In puncto Umwelt und Energie müsse mehr auf Sonnen- und Windenergie gesetzt werden. Was die Verkehrsproblematik betrifft, „brauchen wir eine Lösung für Waakirchen und Hauserdörfl“, machte Reber deutlich, bevor er auf die Schaffung von möglichst vielen attraktiven Arbeits- und Ausbildungsplätzen zu sprechen kam.

Bei den Themen Gewerbegebiet oder Dorfmitte habe sich die Bevölkerung wohl nicht mitgenommen gefühlt, stellte Reber mit Bedauern fest. „Transparenz und Bürgerbeteiligung – dafür werden wir auch in Zukunft stehen“, tat Rudi Reber kund, der von 41 der insgesamt 44 Stimmberechtigten zum Bürgermeisterkandidaten in Waakirchen gekürt wurde. rei

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