Norbert Kerkel (FWG) kandidiert

Er will der nächste Bürgermeister von Waakirchen werden

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Glückwünsche nach der Nominierung (v.l.): Wahlleiter Andreas Hallmannsecker, der frisch gekürte Bürgermeisterkandidat Norbert Kerkel, Noch-Bürgermeister Sepp Hartl und der FWG-Ortsvereinsvorsitzende Richard Schürger.

Waakirchen - Bürgermeister Sepp Hartl hört nach zwölf Jahren im Amt auf. Ein Nachfolger als Rathauschef könnte Norbert Kerkel von der FWG werden.

Der Ortsverein „Freie Wählergemeinschaft Waakirchen-Schaftlach“ hat seinen Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020 gekürt. Bei der Nominierungsversammlung am Dienstagabend im Trachtenheim Schaftlach votierten alle 34 Stimmberechtigten für den 55-jährigen Norbert Kerkel, der als einziger Bewerber antrat. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Hansi Horter, der mit seinem Spiel auf der Ziach begeisterte.

Nach den einleitenden Worten durch den Vereinsvorsitzenden Richard Schürger erklärte Andreas Hagleitner, FWG-Fraktionssprecher im Gemeinderat, aus tiefster Überzeugung: „Es wäre für Waakirchen ein Gewinn, wenn Norbert Bürgermeister würde.“ Noch-Rathauschef Sepp Hartl (FWG) konnte nur beipflichten und bot Kerkel an, ihn beim Wahlkampf zu unterstützen.

Dabei erinnerte sich Hartl daran, dass ihm selbst vor zwölf Jahren die Familie Kerkel zur Seite gestanden habe. „Lieber Norbert, nun werde ich genauso für dich da sein“, versprach Hartl. Seit 2008 das Amt des Bürgermeister bekleidend, hob der 66-Jährige rückblickend hervor: „Es war die schönste Zeit in meinem Leben.“

Kerkel ist langjähriges Mitglied der FWG-Fraktion im Waakirchner Gemeinderat, Vorsitzender der Freien Wählergemeinschaft im Landkreis Miesbach, Fraktionsvorsitzender im Kreistag sowie Erster Vorsitzender von „Unser Wasser“. Darüber hinaus ist der Schaftlacher bei der Bergwacht Rottach-Egern als Gruppenführer im Einsatz und macht sich für verschiedene Fördervereine stark.

Wie der Diplom-Informatiker und Geschäftsführer seines Unternehmens Wegatec in der Antrittsrede aufzeigte, gehe es ihm vor allem darum, begonnene und anstehende Projekte „zu einem guten Ende zu führen“. Von der Waakirchner Dorfmitte übers Feuerwehrhaus bis hin zum Wasserleitungsbau Piesenkam – „für mich ist es wichtig, dass man für alle Ortsteile da ist und was bewegt“. Ein großer Faktor sei ein Mobilitätskonzept „aus einem Guss“.

Neben der Ertüchtigung von Rad- und Fußwegen sowie einer Verbesserung des ÖPNV liegt Kerkel auch der behutsame Umgang mit Bauland am Herzen, „damit der dörfliche Charakter erhalten bleibt“. Zudem brach der FWGler am Versammlungsabend eine Lanze für freiwilliges Engagement: „Ohne das Ehrenamt würde unsere gesamte Gesellschaft zusammenbrechen.“ Zum Abschluss seiner Rede machte Kerkel deutlich: „Ich möchte mit den Bürgern die Zukunft gestalten.“

Übrigens: Zur Aufstellung der Kandidaten für den Gemeinderat heißt der Ortsverein FWG Waakirchen-Schaftlach Mitglieder und Interessierte am Donnerstag, 28. November, im Sport-Vereinsheim beim Krai willkommen. Beginn ist um 20 Uhr. rei

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