Äpfel und Birnen

Wichtige Aufgabe für Obstbäume am neuen Fuß- und Radweg in Waakirchen

Apfel- und Birnenbäume am Fuß- und Radweg in Waakirchen
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Entlang des neuen Fuß- und Radwegs haben Mitglieder des Gartenbauvereins Schaftlach-Waakirchen, Bauhofmitarbeiter und fleißige Helfer Apfel- und Birnenbäume gesetzt.

Waakirchen – Obstbäume entlang des neuen Fuß- und Radweges zwischen Schaftlach und Point wurden nun gepflanzt. Die alten Apfel- und Birnensorten dienen auch dem Öko-Ausgleich.

Maunzen, Roter Eiser, Alexander Lucas, Gräfin von Paris: Insgesamt 27 Apfel- und Birnenbäume wurden kürzlich neben dem neuen Fuß- und Radweg zwischen Schaftlach und Point gesetzt. Die Bepflanzung erfreut nicht nur das Herz der Radfahrer und Passanten, sondern stellt auch einen von der Gemeinde Waakirchen zu erbringenden Öko-Ausgleich dar.

„Es soll eine richtige Streuobstwiese werden“, sagt Arno Jaeger, Fachkraft für Naturschutz beim Landratsamt Miesbach. Jaeger hatte einen bunten Mix altbewährter Apfel- und Birnensorten ausgewählt. Gestiftet wurden die 1,80-Meter-Hochstämme vom Obst- und Gartenbauverein Schaftlach-Waakirchen, der die Pflanzaktion tatkräftig unterstützte. „Wir haben uns mit unserem gärtnerischen Know-how eingebracht. Es war eine tagfüllende Aufgabe“, berichtet die Vereinsvorsitzende Simone Kerkel. Ihr Dank gilt allen fleißigen Helfern, die corona-bedingt in Schichten werkelten.

Von Pfählen gestützt und mit Hornspänen gefüttert sei bei den jungen Bäumchen frühestens in acht Jahren mit der ersten Obst­ernte zu rechnen, weiß Kerkel. Sie erläutert, dass die Lebensdauer von Hochstämmen weitaus größer sei als von Spalierformen. Wer den Baumpfad entlang geht oder fährt, erlebt die Entwicklung der Jungpflanzen. „Zu einem späteren Zeitpunkt wollen wir die Bäume mit entsprechenden Tafeln kennzeichnen. Es ist uns wichtig, aufzuzeigen, welche Vielfalt wir hier vor Ort haben“, hebt die passionierte Gartlerin hervor.

„Mit der Obstbaumpflanzung ist die Forderung an die Gemeinde nach Ausgleichsflächen zum größten Teil erfüllt”, erläutert Waakirchens Bauamtsleiter Christoph Marcher. Die ökologische Aufwertung umfasse eine Fläche von rund 2.400 Quadratmetern. rei

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