Bürgermeisterkandidat Rudi Reber holt Balthasar Brandhofer mit ins Boot

Aktive Bürgervereinigung gibt Gas

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Bürgermeisterkandidat Rudi Reber rechnet sich für die Wahl eine echte Chance aus.

Waakirchen – Rudi Reber ist voller Tatendrang. Wie bekannt, hat ihn kürzlich die „Aktive Bürgervereinigung“ mit großer Mehrheit zum Bürgermeisterkandidaten gekürt und ihm in der Kandidatenliste für den Gemeinderat den ersten Platz gesichert.

Damit die neue Gruppierung zur Kommunalwahl im März zugelassen wird, sind zwar 120 Unterschriften von Bürgern erforderlich, Reber zeigt sich aber zuversichtlich, diese Hürde zu schaffen. Einen wertvollen Beitrag sieht der 52-jährige Vertriebsleiter in der Postwurfsendung, die während der vergangenen Tage 2000 Haushalten zugegangen ist. Im besagten Schreiben bittet nämlich die Neugruppierung um Unterstützung zur Teilnahmeberechtigung der Kandidatenliste und hebt dabei hervor, dass sie sich unabhängig und parteifrei für Themen wie Leben im Alter, Verkehrsproblematik, Bürgersaal oder Gewerbe am Ort einsetzen will. Außerdem sollen neue Ideen im Waakirchner Gemeinderat eingebracht und hier im Gremium eine absolute Mehrheit der Freien Wähler verhindert werden. Umso mehr freut es Reber, der bei der Gemeindepolitik vor allem auf Bürgernähe, Transparenz und Nachhaltigkeit setzt, dass er Balthasar Brandhofer - derzeit noch FWG-Gemeinderatsmitglied - als Neuzugang gewinnen konnte. „Es wurde natürlich die Zustimmung unserer Kandidaten eingeholt“, betonte Reber bei einem Treffen vergangene Woche und verwies auf einen entsprechenden einstimmig gefassten Beschluss. „Ich möchte auch weiterhin im Gemeinderat mitarbeiten“, sagte Brandhofer und gestand, sich kurzzeitig dahingehend geäußert zu haben, nicht mehr für die Freie Wähler Gemeinschaft Waakirchen und Schaftlach ins Rennen gehen zu wollen. Seine Aussage habe er zwar wieder zurückgenommen, bei der Nominierung der FWG-Kandidaten, zu der er wegen Verhinderung verspätet erschienen war, sei jedoch die Liste schon komplett gewesen. Dass er sich nun bei der Aktiven Bürgervereinigung mit dem letzten der maximal 20 zu vergebenden Listen-Plätze zufrieden geben muss, sei für ihn in Ordnung. „Ich bin später dazugekommen, da ist es selbstverständlich, dass ich mich nicht vordränge“, so der Waakirchner Kreissparkassen-Geschäftsleiter und Landwirt, der mit einem Schmunzeln anmerkt: „Wenn man ganz hinten ist, dann hat man alles im Blick.“ Der Vereinigung der Freien Wähler auf Parteiebene will Brandhofer aber auch in Zukunft die Treue halten: „Das habe ich mit dem Landtagsabgeordneten Florian Streibl so vereinbart.“ Rudi Reber und seine Gefolgsleute haben damit kein Problem. Für sie ist entscheidend, dass Brandhofer hinter den Zielen, die sich die Aktive Bürgervereinigung gesteckt hat, steht. Reber, der „wachrütteln und sensibilisieren“ möchte, erklärte während des Gesprächs: „Wir wollen die Menschen mit einbinden, um gemeinsam etwas zu bewegen.“ Was seine Bürgermeister-Kandidatur angeht, meinte er abschließend: „Ich rechne mir eine echte Chance aus.“ Übrigens: Die Unterschriftenlisten liegen noch bis einschließlich 3. Februar im Waakirchner Rathaus, Zimmer 4, aus. Nähere Informationen gibt’s im Internet unter: www.aktive-buergervereinigung.org.    rei

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