Gemeinsames Vorgehen

Waldbesitzervereinigungen und AELF Holzkirchen unterzeichnen Kooperation

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Forstministerin Michaela Kaniber gratulierte zur Vereinbarung der Waldbesitzervereinigungen Wolfratshausen und Holzkirchen. Es unterzeichneten die ersten Vorsitzenden Johann Killer (2.v.l.) und Michael Lechner (4.v.l.) sowie Christian Webert, Bereichsleiter Forsten am AELF Holzkirchen.

Holzkirchen – Unter der Schirmherrschaft von Forstministerin Michaela Kaniber haben die beiden Waldbesitzervereinigungen (WBV) Wolfratshausen und Holzkirchen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Holzkirchen bayernweit die erste gemeinsame Kooperationsvereinbarung von zwei WBVen und drei Ämtern (Holzkirchen, Rosenheim und Ebersberg) unterzeichnet.

„Die WBVen Holzkirchen und Wolfratshausen und die drei beteiligten Ämter zeigen vorbildlich, wie Kooperation herausragend und auf breiter Basis gelebt wird. Von diesem klaren Bekenntnis profitieren Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer genauso wie der Wald“, zeigte sich die Ministerin begeistert. Kaniber unterstrich, welch wichtiges Element die Kooperation sei, um den 2018 zwischen der Bayerischen Staatsregierung und den Waldbesitzern geschlossenen Waldpakt mit Leben zu erfüllen. Die Kooperation umfasst beispielsweise die gemeinsame Information und Fortbildung von Waldbesitzern, Öffentlichkeitsarbeit und das Eintreten für den vorsorgenden Waldumbau als Anpassung an den Klimawandel. „Wir möchten unsere Waldbesitzer gemeinsam bestmöglich bei der Pflege und Bewirtschaftung ihrer Wälder unterstützen, der Öffentlichkeit die Notwendigkeit und den Nutzen einer Waldpflege nahebringen und gemeinsam als Ansprechpartner in allen Fragen zu Wald- und Forstwirtschaft zur Verfügung stehen“, sagte Christian Webert, Bereichsleiter Forsten des AELF Holzkirchen. Den Beschluss des „Waldpakts 2018“ nannte Kaniber ein Bekenntnis zum Grundsatz „Wald vor Wild“ sowie zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung auf der ganzen Waldfläche. „Gemeinsam stehen wir zur multifunktionalen naturnahen Forstwirtschaft, klimagerechten Waldumbau mit angepassten Wildbeständen und zur verstärkten Verwendung des nachwachsenden Rohstoffes Holz. Deshalb wird die Bayerische Staatsregierung die forstlichen Selbsthilfeeinrichtungen weiterhin finanziell unterstützen und mit den Beratungsförstern die Koordination zwischen Forstverwaltung und WBV weiterentwickeln“, erklärte die Ministerin. Michael Lechner, erster Vorsitzender der WBV Holzkirchen, ergänzte: „Der enge Schulterschluss auf Augenhöhe ist für uns Waldbesitzer ein wichtiger Baustein, um unsere Wälder für die nächste Generation und für die Gesellschaft zukunftssicher zu entwickeln.“ she

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