Sprung ins digitale Zeitalter

Diese moderne Technik erhält die Grundschule Warngau für den Unterricht

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Das Konzept steht, wie die Grundschule in Warngau mit digitalen Medien ausgestattet wird. Nun muss noch geplant werden, wie all das installiert werden kann.

Warngau – Ein Sprung ins digitale Zeitalter steht in Warngau bevor. Der Gemeinderat gewährt der Grundschule moderne Technik für den Unterricht.

In seiner jüngsten Sitzung hat der Warngauer Gemeinderat einstimmig beschlossen, die Grundschule fit für die Zukunft zu machen. Dazu werden neun Klassenzimmer mit digitalen Medien ausgestattet und vernetzt.

Digitale Medien haben längst Einzug in den Alltag der Kinder gehalten und sind daraus auch nicht mehr wegzudenken. Dem Warngauer Gemeinderat ist es daher wichtig, den Kindern bereits im Grundschulalter den richtigen Umgang damit zu vermitteln und dass es sich nicht nur um eine Spielerei handelt. Das Gremium hat daher beschlossen, Geld in die Hand zu nehmen und dem nachzukommen.

Das Thema ist nicht neu, deshalb wurden bereits bei der Brandschutzsanierung der Schule drei Klassenräume mit unterschiedlicher Ausstattung eingerichtet und die Verkabelung aller Klassenzimmer vorbereitet. Nach einer Testphase hat sich nun der Lehrkörper auf ein Modell festgelegt. Demnach wird jedes Klassenzimmer mit Ultrakurzdistanzbeamer, Dokumentenkamera, Lautsprecheranlage, Mediensäule und einem Laptop ausgerüstet.

Nur ein Teil der Tafel wird mit einer White­boardfolie bezogen. Damit ist sichergestellt, dass nach wie vor ein Tafelanschrieb möglich ist. Schließlich sollen die Kinder ja auch in Zukunft noch das gute alte Schreiben lernen, wie Marlene Hupfauer (FWG) betonte. Als „unbedingt notwendige Investition, wenn wir unsere Schule halten wollen“ bezeichnete Anton Bader (FWG) die Maßnahme und Jakob Weiland (CSU) stellte heraus, dass heute die frühe und richtige Vermittlung digitaler Kompetenz für das spätere Berufsleben unerlässlich ist.

Die Kosten für die Installation bezifferte Kämmerer Anton Kaunz­ner auf rund 72.400 Euro. Mit der Planung wurde die Münchner Firma Synergie beauftragt. In den Planungskosten von knapp 13.700 Euro sind die Mitwirkung bei der Vergabe als auch die Objektüberwachung und bereits erbrachte Leistungen mit eingeschlossen.

Die Grundschule in Wall ist übrigens schon einen Schritt weiter und nutzt bereits digitale Medien im Unterricht. Wie Peter Huber (CSU) berichtete mit guten Erfahrungen und positiven Rückmeldungen. Der Sprung ins digitale Zeitalter scheint also geglückt. hac

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