Treffen steht vor dem Aus

Hundespielstunde in Warngau in Gefahr – neuer Platz dringend gesucht

Vollgas voraus: Bei der wöchentlichen Hundespielstunde in Warngau können sich die Hunde mal so richtig austoben.
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Vollgas voraus: Bei der wöchentlichen Hundespielstunde in Warngau können sich die Hunde mal so richtig austoben.

Warngau – Das regelmäßige Treffen für Hunde und deren Besitzer in Warngau steht vor dem Aus. Nun wird dringend nach einem neuen Platz gesucht.

Sonntag, 10 Uhr, in Warngau: Golden Retriever Benny saust eine Runde mit Jack-Russell-Hündin Fina, Dackel Schorsch balgt freundschaftlich mit Wuschel-Mix Bijou und Schäfer-Mix Socke begrüßt die Kumpels. Seit mehr als zehn Jahren ist die Hunde­spielstunde von Walter Zainzinger der Höhepunkt der Woche für Menschen und Hunde in der Gemeinde. Doch damit könnte nun bald Schluss sein.

Walter Zainzinger ist von der Hundeschule, auf deren Gelände die Hundespielstunde bisher stattgefunden hat, wegen Eigenbedarfs gekündigt worden. Dies sei bitter für Hund und Mensch. Nun muss dringend ein neues Areal gefunden werden. „Wir brauchen mindestens 1.000 Quadratmeter, die wir sicher einzäunen können“, erklärt Walter Zainzinger, der immer ein wachsames Auge auf das Spiel der Vierbeiner hat. „Das Gelände sollte in Holzkirchen beziehungsweise einem Umkreis von zehn Kilometern liegen.“

Natürlich werde dafür auch gezahlt, auch wenn damit die Spenden für den Tierschutz wegfallen. Denn bisher sind die Einnahmen der Spielstunde komplett gespendet worden. Walter Zainzingers Einsatz bei Wind und Wetter ist rein ehrenamtlich. Und die Hunde brauchen ihren Freilauf. Dass die Hinterlassenschaften auf und um den Platz herum konsequent weggeräumt werden, ist für alle Hundehalter selbstverständlich.

Rund zehn bis 15 Hunde haben bisher Sonntag für Sonntag den großen, sicher eingezäunten Platz der Hundeschule genutzt. Einige kommen bereits seit Jahren dorthin. Es ist für viele Hunde die einzige Möglichkeit, mal so richtig ohne Leine Gas geben und mit Hundekumpels frei spielen zu können.

Gemeinden und Privatleute sind nun aufgerufen zu schauen, ob es ein passendes Grundstück gibt. Wenn jemand ein passendes Gelände bereitstellen könnte, würde dies einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität vieler Hunde und ihrer Menschen in der Gemeinde leisten. Wer Ideen hat, kann sich an Walter Zainzinger wenden unter Telefon 0171/6516415 und per E-Mail an kontakt@zainzinger.de. ksl

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