Kommunalwahl 2020

CSU will in Warngau den Bürgermeister und eine starke Fraktion stellen

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Als eine starke Crew möchte der CSU-Ortsverband Warngau-Wall rund um Bürgermeisterkandidat Leonhard Obermüller (vorn, M.) bei der Kommunalwahl 2020 auftreten.

Warngau – Bei der Kommunalwahl im März 2020 tritt die CSU in Warngau mit 16 Kandidaten an – einer davon will sogar Bürgermeister werden.

Bei der Kommunalwahl 2020 möchte der CSU-Ortsverband Warngau-Wall nicht nur mehr Sitze im Warngauer Gemeinderat erobern, sondern mit Leonhard Obermüller (42) vor allem auch den Bürgermeister stellen. Seine Normierung erfolgte kürzlich einstimmig bei der Mitgliederversammlung beim Huberwirt in Osterwarngau.

Gleich mehrere gewichtige Gründe nannte Henning Fromm, Ortsvorsitzender der CSU Warngau-Wall, warum Obermüller der richtige Bürgermeister für Warngau ist: „Er hat langjährige Erfahrung als Gemeinderat, Kreisrat und Biolandwirt, ist bestens vernetzt und vor allem: er will.“

Daran ließ Obermüller in seiner Vorstellung keinen Zweifel. Neben dem festen Willen, die Heimat zu erhalten und zu gestalten, sei ein Beweggrund gewesen, den Bürgern eine Wahlmöglichkeit zu bieten: „Das gehört zur Demokratie, und wer seine Heimat liebt, engagiert sich auch für sie.“ Mit klaren Aussagen und Argumenten möchte er um das Vertrauen der Bürger werben.

Obermüller versprach einen fairen Wahlkampf und nicht mit Ellenbogen gegen die Mitbewerber anzutreten: „Wir müssen ja schließlich auch weiterhin im Gemeinderat gut zusammenarbeiten.“ An dieser Stelle richtete er auch Genesungswünsche an Amtsinhaber Klaus Thurnhuber (FWG), der sich nach seinem Stierangriff im Sommer auf dem Weg der Besserung befindet und für eine Wiederwahl kandidiert.

Als eine der vordringlichen Aufgaben sieht Obermüller, bezahlbaren Wohnraum für alle Altersgruppen zu schaffen und trotzdem den Flächenverbrauch in Grenzen zu halten: „Da müssen wir auch über Geschosswohnungsbau nachdenken. Außerdem muss endlich ein ergebnisoffenes Ortsentwicklungsprogramm auf den Weg gebracht werden.“ Einheimische sollen die Möglichkeit haben hierzubleiben. Neben der guten Kinderbetreuung braucht es nach Obermüllers Überzeugung dazu wohnortnahe Arbeitsplätze, die von einem guten Mix an Unternehmen angeboten werden. In dem Ausbau des Radwegenetzes sieht er ein probates Mittel für den Umweltschutz.

Die CSU-Kandidaten:

1. Leonhard Obermüller, 2. Adolf Schwarzer, 3. Barbara Deflorin, 4. Engelfried Beilhack, 5. Peter Huber, 6. Yvonne Frischmuth, 7. Henning Fromm, 8. Andreas Bichler, 9. Sabine Faschinger, 10. Andreas Beilhack, 11. Sepp Quercher, 12. Katharina Schreier, 13. Georg Huber junior, 14. Georg Bichler, 15. Hubert Rimböck und 16. Florian Mehringer.

Das Auto bleibt aber nach Meinung von CSU-Bürgermeisterkandidat Leonhard Obermüller in der Fläche unverzichtbar, weshalb auch der Straßenbau seine Berechtigung habe. Mitspracherecht fordert Obermüller mit Blick auf den als Wahlleiter fungierenden Holzkirchner Bürgermeister Olaf von Löwis bei der Planung der Holzkirchner Südumfahrung: „Ich möchte da die Belastung für Warngau so gering wie möglich halten.“ Kämpferisch äußert sich Obermüller auch zur Ausweitung der Wasserschutzzone: „Nicht nur, weil ich davon selbst betroffen wäre, lehne ich das entschieden ab.“ Er setze auf direkte und gute Kommunikation mit den Bürgern, sagt aber auch: „Entscheidungen trifft der gewählte Gemeinderat.“ Geht es nach ihm, soll Warngau seinen ländlichen und dörflichen Charakter behalten und sich „mit Augenmaß, Vernunft, Ehrlichkeit und Anstand“ entwickeln.

Neben Leonhard Obermüller als Bürgermeisterkandidaten nominierte die Versammlung die 16 Listenkandidaten einstimmig. Überraschend war darauf Vize-Bürgermeister Jakob Weiland nicht mehr vertreten. Er leitete seit Thurnhubers Unfall das Rathaus und bekam dafür fraktionsübergreifend viel Lob und Anerkennung. Zu seinem Ausscheiden meinte er: „Nach 30 Jahren im Gemeinderat ist es wirklich an der Zeit, anderen Platz zu machen.“ hac

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