Ausverkaufter Eröffnungsabend

Weltpremiere in Tegernsee: Legenden wie Toni Sponar und Reinhold Messner bei Bergfilm-Festival 

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Bergfilmdirektor Michael Pause (r.) begrüßt Toni Sponar sowie die Filmer Michael Neumann und Henrik von Janda-Eble (v.l.).

Tegernsee – Drangvolle Enge herrschte am Eröffnungsabend im ausverkauften Barocksaal des Tegernseer Schlosses. Über den großen Zustrom der Besucher war Bürgermeister Johannes Hagn ebenso erfreut wie Festivaldirektor Michael Pause. Es war ein Zeichen, dass auch die 17. Großveranstaltung in Folge nichts an Faszination verloren hatte. Erstmals konnten einige Repräsentanten der weltweit 26 wichtigsten Bergfilmfestivals willkommen geheißen werden. In der International Alliance for Mountain Film (IAMF) haben sich namhafte Bergfilmfestivals zusammengeschlossen, um gemeinsam das Genre Bergfilm zu unterstützen, zu fördern und zu erhalten.

Wahre Knochenarbeit leisteten die Juroren des Festivals, denn von den 192 Produktionen aus 30 Ländern wurden 92 Filme ins Programm genommen, wobei 79 Filme im Wettbewerb waren. Keine Frage war, dass Michael Pause die fünf Juroren samt Baby zu Beginn der Eröffnungsveranstaltung auf die Bühne bat und sie einzeln vorstellte: Linda Cottino aus Italien, Lisa Röösli aus der Schweiz, Dagmar Steigenberger aus Bayern, Lisa Stolze aus Tirol und Alexander Donev aus Bulgarien. Mit einer Weltpremiere startete der Eröffnungsabend im Barocksaal – unter persönlicher Anwesenheit des 85-jährigen Hauptdarstellers. Der 46-minütige Film „Endless Winter“ beschreibt eindrucksvoll die Zufälle, die den Österreicher Toni Sponar zum Skilehrer werden ließen. 1958 wanderte er nach Nordamerika aus und erfüllt sich seitdem seinen Traum vom ewigen Winter. „Endless Winter“ ist das berührende Porträt eines in jeder Hinsicht glücklichen Menschen. Eine weitere Weltpremiere gibt es am heutigen Samstag, 17 Uhr, im Ludwig-Thoma-Saal: Erstmals will Reinhold Messner das Tegernseer Festival besuchen und bringt seinen neuesten Film mit. In der Dokumentation „Mythos Cerro Torre – Reinhold Messner auf Spurensuche“ beschäftigt er sich mit der umstrittenen Erstbesteigung des patagonischen Traumbergs durch Cesare Maestri. Die große Schlussfeier mit Preisverteilung findet dann am heutigen Samstag, 19 Uhr, statt.iv

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