Gute Stimmung im Saal

Weyarn würdigt mit Neugeborenenempfang Erziehungsarbeit der Eltern

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Statt Aktenordnern bestimmten am Sonntag Lutscher und Gummibärchen die Dekoration im Weyarner Rathaus. Grund dafür war der Neugeborenenempfang, bei dem Bürgermeister Leonhard Wöhr (hinten r.) 22 Mädchen und 21 Buben begrüßte.

Weyarn – Ein buntes und lustiges Gewusel bestimmte am vergangenen Sonntag sehr zur Freude von Bürgermeister Leonhard Wöhr den Sitzungssaal im Rathaus Weyarn. Grund dafür war der diesjährige Neugeborenenempfang der Gemeinde. Eingeladen waren die 43 Babys des Jahres 2018 mit ihren Eltern. „So viele wie seit Jahren nicht mehr“, wie Wöhr sagte.

„Ich glaube nicht, dass die Kinder gekommen sind, um den Bürgermeister lange zuzuhören. Ich halte mich also kurz“, sagte Wöhr. Wichtig war ihm, den Eltern Dank und Anerkennung auszusprechen: „Mit ihrem Erziehungsauftrag leisten sie eine ungeheuer wichtige Aufgabe für die gesamte Gesellschaft.“ Neben dieser Würdigung sollte der Empfang aber auch dem Kennenlernen der Eltern dienen und sie miteinander ins Gespräch bringen. „Sie werden in dieser Konstellation in den nächsten 18 Jahren vermutlich noch einige Male zusammenkommen, da ist es gut, sich schon zu kennen oder auch gegenseitig helfen zu können“, riet der Bürgermeister. Einige der kleinen Erdenbürger nahmen das dann auch tatsächlich gleich zum Anlass, um erste Spielkontakte zu knüpfen. „Weyarn ist sich seiner Verantwortung Ihnen gegenüber bewusst. Das zeigt sich auch darin, dass wir die Gemeinde im Landkreis sind, die im pro Kopf Durchschnitt die meisten Betreuungsplätze anbietet. Das ist uns wichtig und ist sehr gut investiertes Geld.“

Als Ansprechstelle für die Eltern stellte Claudia Bernrieder beim Weyarner Neugeborenenempfabg den Kinderschutzbund Kreisverband Miesbach (KiBu) vor. Dort bekommen Eltern schnell und unkompliziert Hilfe. Unter anderem bietet der KiBu auch eine Sprechstunde für Schreibabys an. Des Weiteren informierten Heike Blume über den Katholischen Kindergarten St. Peter und Paul sowie Marion Osterloher und Melanie Heinle über die Spielkreise. „Bei diesem Angebot mit den unterschiedlichen Konzepten sollte für jeden etwas dabei sein. Und natürlich darf auch ein nicht katholisches Kind in den katholischen Kindergarten“, lobte Wöhr die örtlichen Betreuungseinrichtungen.

Zum Abschluss und als Erinnerung an den lebhaften Empfang gab es für die Mamas noch eine Blume und für die jüngsten Weyarner eine Münze mit dem Wappen der Gemeinde und ein Lätzchen. Natürlich farblich passend in blau oder rosa. hac

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