Frischekur fürs Image

Bad Wiessee: Münchner Agentur hat Werbekonzept für Jodschwefelbad und Badepark erstellt

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Mit wortwitzigen Plakaten wie diesem an der Abzweigung in die Anton-von-Rieppel-Straße möchte die Werbeagentur Hirschfänger den Badepark und das Badehaus in eine neue Ära führen.

Bad Wiessee – Die Münchner Werbeagentur Hirschfänger hat im Sommer 2018 damit begonnen, ein neues Werbekonzept für das Wiesseer Jodschwefelbad und den Badepark zu entwickeln. Mittels aufeinander abgestimmter Werbemaßnahmen sollen die beiden Einrichtungen im Kurort einprägsam in Szene gesetzt werden. Die bei der jüngsten Gemeinderatssitzung vorgestellte Kampagne fand dann auch einhellig Gefallen.

Mit wortwitzigen und einprägsamen Slogans in einer Anzeigen-Kampagne und auf verschiedenen Werbeplattformen für den Badepark und das in Bau befindliche Badehaus möchte die Agentur Hirschfänger das etwas angestaubte Image des Kurortes aufpeppen. Wie Hirschfänger-Geschäftsführer Felix Ranft als Ziel angab, soll Bad Wiessee damit zeigen: „Wir sind stolz auf das, was wir bekommen.“

Wie Ranft anhand einer Präsentation zeigte, musste speziell das Konzept für den Badepark auf komplett neue Füße gestellt werden. Dazu gehört neben einem neuen Logo auch ein passender, ansprechender Flyer. Außerdem wurde die in die Jahre gekommene Homepage komplett neu gestaltet und steht kurz vor der Freischaltung.

Um das Badehaus bereits vor Eröffnung stark in die Präsenz zu rücken, möchte Werbeagentur-Chef Ranft während der Bauphase gezielt Berufsgruppen wie Ärzte, Physiotherapeuten und Multiplikatoren aus dem Tourismusbereich einladen: „Wir werden das mittels pfiffiger Ideen begleiten, damit die Leute das Thema richtig inhalieren.“ Da sich die Eröffnung des Badehauses voraussichtlich auf das kommende Jahr verzögert, musste Hirschfänger allerdings auch schon umdisponieren. Deswegen wurde auch das großformatige Werbeplakat am Orts­eingang von Bad Wiessee inzwischen entfernt. Allerdings sei das, wie Ranft meinte, kein großes Drama: „Wir werden trotzdem weiter richtig Gas geben. Wichtig ist, das Ganze aus einem Guss darzustellen.“

Für das, wie er sagte, „frische Konzept“ bekam Ranft uneingeschränkt Zustimmung vom amtierenden Bürgermeister Robert Huber. Er schlug daher vor, weiter mit der Agentur Hirschfänger zusammenzuarbeiten: „Das richtige Marketing ist 50 Prozent der Miete.“ Das sah auch der Gemeinderat so und stimmte geschlossen für die Vertragsverlängerung bis 30. Juni. Kosten lässt sich das die Gemeinde monatlich 5000 Euro für 40 Stunden. hac

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