Winterdienst der Gemeinde Weyarn ist auf dem neuen Bauhofgelände Brucker Feld untergekommen

Entlastung für die Wattersdorfer

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Der Winterdienst der Gemeinde Weyarn ist mit dem neuen Streusalzsilo auf dem Brucker Feld in Betrieb.

Weyarn – „Gerade noch rechtzeitig zum Wintereinbruch“, schreibt die Gemeinde Weyarn, sei im Dezember das neue Streusalzsilo für den Winterdienst fertig gestellt worden. Die Anlage hat ihre Bewährungsprobe erfolgreich gemeistert.

Bürgermeister Leonhard Wöhr freut sich, dass neben dem Recyclinghof der VIVO nun auch der gemeindliche Winterdienst noch rechtzeitig auf dem neuen Bauhofgelände „Brucker Feld“ in Betrieb gehen konnte. Das neue Streugutsilo ist 16,50 Meter hoch, hat einen Durchmesser von fünf Metern und fasst rund 150 Kubikmeter Streugut. „Vorher musste teure Sackware von Hand verladen werden, was sich angesichts des personellen Aufwands extrem unwirtschaftlich darstellte“, erklärt Wöhr. Er ist überzeugt: „Mittelfristig wird sich die Investition der Verlagerung und die Ertüchtigung des Winterdienstes nicht nur amortisieren, sondern die Zeitersparnis bei der Beladung wird zur Straffung der Dauer des Streudienst- einsatzes führen“. Zudem schirme das Gelände der ehemaligen Kiesgrube die Ladetätigkeit sehr gut ab. Wöhr sieht dadurch für die Wattersdorfer Anwohner die erwünschte Entlastung von Ladelärm, Lieferverkehr und Abfallgeruch erreicht. Der neue komfortable Recyclinghof der VIVO auf dem Brucker Feld werde seit der Betriebsaufnahme im Oktober ebenfalls gut angenommen. „Eine Begrünung der Anlage wird im Frühjahr folgen“, kündigt der Bürgermeister an. Mit der Installation des Winterdienstes einher gingen die Straßenerschließung sowie die Vorbereitung des Geländes für weitere Nutzungen und eine Erweiterung des Bauhofes. Insgesamt hat die Gemeinde dafür rund 400.000 Euro und damit etwas mehr als geplant ausgegeben. „Die Kostenmehrung im fünfstelligen Bereich liegt im Wesentlichen in der Freimachung des Geländes, in diversen Begutachtungen, Materialsortierungen, Abtransport- und Entsorgungskosten begründet“, erklärt Bürgermeister Wöhr. ft

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