Optimale Hilfe im Notfall

Wörnsmühler Feuerwehrler berichten vom Einsatzjahr 2018 / Große Freude über neues Fahrzeug

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Die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Wörnsmühl: (v.l.) Erster Vorsitzender Simon Irger, Kassier Andreas Rauscher, Zweiter Vorsitzender Anton Bögl, Erster Kommandant Michael Ostermeier, Schriftführer Robert Wimmer, Zweiter Kommandant Sebastian Händl, Hans Schweimer (ehemaliger Beisitzer) sowie die aktuellen Beisitzer Katharina Esch, Claus Wildenrother und Wilhelm Stahl.

Wörnsmühl – Viel zu tun gab‘s im vergangenen Jahr bei der Freiwilligen Feuerwehr Wörnsmühl: Kommandant Michael Ostermeier berichtete bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der Floriansjünger von einer Vielzahl von Einsätzen und Schulungen sowie der Einweihung des neuen Feuerwehrwagens.

Auf 30 Einsätze blickte Kommandant Ostermeier zurück, darunter auch elf Brandeinsätze. So rückten die Floriansjünger unter anderem nach Hundham zum Brand beim „Alten Wirt“ aus, löschten gemeinsam mit den anderen Wehren der Gemeinde Fischbachau einen Kellerbrand in Streitwies. Auch beim Stallbrand im Gemeindebereich Irschenberg am 24. Dezember waren die Wörnsmühler vor Ort. Nicht weniger herausfordernd sind Einsätze der technischen Hilfeleistung wie bei Verkehrsunfällen. So waren die Wörnsmühler neben den Kameraden aus Hundham und Parsberg auch bei einem schweren Unfall im November zwischen Wörnsmühl und Hundham gefordert, bei dem ein eingeklemmter Fahrer befreit werden musste. Dass es am nötigen Wissen und Können nicht fehlt, dafür wurde auch 2018 ausreichend gesorgt. Ostermeier berichtete von vielen Übungsstunden, bei denen auch die Atemschutzträger der Wörnsmühler Wehr geschult wurden. So nahmen diese auch an zwei Fortbildungen auf Landkreisebene in sogenannten „Heißausbildungen“ in Brandcontainern teil. Viel Zeit nahm zudem die Ausbildung mit dem neuen Löschfahrzeug LF 10 in Anspruch. Nachdem der Vorgänger mit 29 Jahren ausgedient hatte, durfte eine Abordnung im Mai das neue Fahrzeug bei der Firma Magirus in Ulm abholen. Dies war auch der Höhepunkt im vergangen Jahr für die Wörnsmühler Kameraden. „Mit diesem Fahrzeug sind wir nun wieder zeitgemäß für ein breitgefächertes Einsatzspektrum gerüstet, um unseren Bürgerinnen und Bürgern, wenn notwendig, optimal helfen zu können“, sagte Ostermeier.

Einen großen Anteil an der Arbeit nimmt die Atemschutzwerkstatt der Feuerwehr Wörnsmühl ein. Dort werden nicht nur sämtliche Geräte und Masken der Gemeindefeuerwehren Fischbachau, Elbach, Hundham und Wörnsmühl gewartet und geprüft und alle Atemluftflaschen wieder befüllt, sondern auch Wartungs- und Prüfarbeiten für Feuerwehren außerhalb der Gemeinde übernommen.

Auch der Erste Vorsitzende Simon Irger blickte auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. So rückte der Verein zu den Jubiläen der Feuerwehren Miesbach und Elbach aus und beteiligte sich an kirchlichen Feiertagen. Mit Freude blickte Irger auf den Tag der Fahrzeugsegnung im September zurück, als das LF 10 gesegnet wurde. Als wichtige Aufgabe des Vereins sieht Irger auch die Förderung der Kameradschaft. „Nur wenn man sich untereinander gut kennt und vertraut, kann man im Einsatz wirklich gut zusammenarbeiten. Denn dann geht es um die Gesundheit von in Not geratenen Menschen, aber auch um die Gesundheit von Einsatzkräften“, betonte Irger. Es sei eine enorme Herausforderung für die Gemeinde, vier Feuerwehren auszustatten und zu unterhalten, sagte Bürgermeister Josef Lechner. Er zeigte sich aber froh, dass alle vier Gemeindefeuerwehren hervorragend zusammenarbeiten und sich gut untereinander abstimmen.

Die Neuwahlen führten zu wenig Bewegung im Vorstand, nur bei den Beisitzern gab es eine Veränderung: Für Hans Schweimer rückte Katharina Esch nach. she

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