Quartierskonzept geplant

Wohnprojekt in Otterfing: Gemeinde will Kümmerer engagieren

Rathaus Otterfing
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Mithilfe eines Quartierskonzepts möchte Otterfing zukunftsfähige Strukturen schaffen. Im Rathaus (im Bild) werden derzeit die Weichen gestellt.

Otterfing – Ein sogenanntes Quartierskonzept will die Gemeinde Otterfing erstellen. Dabei helfen soll ein Quartiersmanager, der sich um alles kümmert.

Über die förderfähige Möglichkeit, ein sogenanntes Quartierskonzept einzurichten, informierte Otterfings Bürgermeister Michael Falkenhahn die Gemeinderäte bereits in der Februar-Sitzung. Das Gremium stimmte uneingeschränkt zu. Wie Geschäftsleiter Markus Stark nun nach der jüngsten Sitzung sagte, sei das Projekt einen Schritt weiter.

Nach der nötigen Besprechung mit allen infrage kommenden Akteuren der Daseinsvorsorge habe die Gemeinde nun den Antrag gestellt, ein Quartierskonzept mit zugehörigem Manager einzurichten. Wie Stark erklärte, soll der Quartiersmanager – anders als in großen Städten – nicht nur einen bestimmten Ortsteil im Blick haben, sondern die ganze Gemeinde. Das schließe die Stärkung des bestehenden Netzwerks für die Daseinsvorsorge und eine dafür notwendige zukunftsfähige Infrastruktur ein. Dazu gehöre auch das geplante Projekt für soziales Wohnen.

Bei der Besprechung mit allen infrage kommenden Akteuren wie der Agenda21 und der Nachbarschaftshilfe sei der Gedanke auf fruchtbaren Boden gefallen. Demnach könnte ein Quartiersmanager Türöffner und Ansprechperson für alle Beteiligten sein und das Angebot für alle Einwohnerstrukturen verbessern.

Eine solche fachliche Unterstützung würde, wie der Rathauschef sagte, die bereits aktiven ehrenamtlichen und gemeindlichen Stellen nicht ersetzen, sondern wirksam ergänzen. Gefördert wird das Quartierskonzept vom bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales für vier Jahre mit insgesamt 80.000 Euro. Wenn der Antrag genehmigt wird, kann die Gemeinde für einen Eigenanteil in Höhe von etwa 2.000 Euro jährlich die Teilzeitstelle ausschreiben. hac

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