Neue Wohnungen kommen

Gemeinde Gmund: An der Hirschbergstraße soll wieder gebaut werden

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So könnte es aussehen: An der Hirschbergstraße in Gmund sollen neue Wohnungen entstehen.

Gmund – Bezahlbaren Wohnraum schaffen, das hat sich die Gemeinde Gmund ganz dick auf die Fahnen geschrieben. Um dem enormen Bedarf gerecht zu werden, ist jetzt erneut an der Hirschbergstraße die Errichtung von Wohnhäusern geplant. Damit hängt sich sozusagen die Kommune an ein schon länger geplantes Projekt eines Privatmannes, der im oberen Bereich des Bebauungsplan-Gebietes zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt zwölf Wohneinheiten verwirklichen will.

Was den sozialen Wohnungsbau anbelangt, brachte in der jüngsten Gemeinderatssitzung der Haushamer Architekt Herbert Wagenpfeil einen Entwurf zur Präsentation. Dieser sieht zwei jeweils zweistöckige Wohnhäuser mit je neun Wohneinheiten vor. Ob ein im unteren Verlauf der Hirschbergstraße (Mischgebiet) geplantes drittes Gebäude in den kommunalen Wohnungsbau aufgenommen oder verkauft wird, ist noch offen. Angedacht sind hier vier bis sechs Wohneinheiten und rund 700 Quadratmeter Gewerbefläche. Unter den Häusern sind aneinandergekoppelte Tiefgaragen mit jeweils etwa zwölf Stellplätzen sowie Nebenräumen vorgesehen. Zudem sind insgesamt an die elf Stellplätze oberirdisch angeordnet. Jedes Haus erhält eine Zufahrt zur jeweiligen Tiefgarage.

Der am Sitzungsabend vorgestellte Entwurf fand bei den Gemeinderäten zwar grundsätzlich Gefallen, es wurden aber auch Bedenken und Anmerkungen geäußert. Dabei kam die Anregung, auch das dritte Gebäude als reines Wohnhaus zu planen. Ferner wurde das Thema Lärmschutz zur Sprache gebracht. Nicht gerade auf Begeisterung stießen beim vorgesehenen Wohn- und Gewerbehaus vor allem die wegen des steil ansteigenden Geländes notwendige Terrasse beziehungsweise die leichte Drehung des Gebäudes.

Mit zwei Gegenstimmen wurde letztendlich die Entwurfsplanung befürwortet. Architekt Wagenpfeil bekam den Auftrag, die Gestaltung des „gemischten“ Hauses zu überarbeiten. rei

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