„Penzberger hatten viel Sitzfleisch“

12.000 Besucher in Penzberg: Festwirt Fahrenschon ist zufrieden mit „PlanB“

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Die Zeltgäste auf der Berghalde hatten laut Festwirt Fahrenschon „viel Sitzfleisch“.
  • Max Müller
    VonMax Müller
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Penzberg – Im Zeitraum vom 3. bis 12. September verkaufte Festwirt Christian Fahrenschon ungefähr 3000 halbe Hendl an 12.000 Gäste beim Penzberger Volksfest-Ersatz.

„Alles ist vorbildlich gelaufen“, verriet Festwirt Christian Fahrenschon im Telefonat mit der Rundschau. Fahrenschon lobte unter anderem die Zusammenarbeit mit der Polizei und der Stadt Penzberg. „Die Besucher haben sich immer an die Regeln gehalten“, betonte der Festwirt. Die aktuellen Zahlen zum Bierverkauf lagen Fahrenschon noch nicht vor, jedoch schätzte der Festwirt die Besucherzahl auf 12.000 und die verkauften halben Hendl auf 3000.

Hinzu kamen unter anderem 2000 verkaufte Portionen Käsespätzle und 1000 Teller Rollbraten. Auch die Teststation wurde von den Besuchern sehr gut besucht – vor allem am Wochenende. Zum Ausklang der Veranstaltung spielten vergangenen Freitag die Band „Dreisam“, am Samstag die „Willinger Musi“ und am Sonntag der „Bayernhans“ sowie die „Musikkapelle Großweil“. Auch die Standl-Betreiber zeigten sich zufrieden.

Der Mandelstand war bei den Besuchern heuer wieder heiß begehrt.

In eine ungewisse Zukunft

Trotz des positiven Resümees bezüglich des „PlanB“, kritisierte Fahrenschon die Auflagen, die ihm vom Landratsamt Weilheim-Schongau aufgebürdet worden waren: „Ich weiß noch nicht, ob die Schaustellerbranche unter diesen Bedingungen bestehen kann.“ Ursprünglich waren vom Landratsamt mehr Sicherheitskräfte beim „PlanB“ gefordert gewesen. Dies hätte den Festwirt laut eigenen Angaben Mehrkosten von 3000 Euro pro Tag beschert. Durch die Zusammenarbeit mit der Stadt Penzberg konnte das Problem jedoch gelöst werden.

Ich weiß noch nicht, ob die Schaustellerbranche unter diesen Bedingungen bestehen kann.

Christian Fahrenschon (Festwirt)

Fahrenschon würde Penzberg im kommende Jahr wieder gerne als Festwirt zur Verfügung stehen, doch weiß er nicht, ob er vor Ort sein kann: „Unter Umständen komme ich nicht selbst, sondern meine Kinder. Die Pandemie hat mich seelisch sehr belastet.“

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