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A95: Drei Unfälle auf nasser Fahrbahn - auch bei Großweil

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Von: Andreas Baar

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Unfall
Die Polizei rückte ebenfalls an und nahm die Unfälle auf (Symbolbild). © Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Großweil - Wieder Nässeunfall auf der A95: Ein BMW-Fahrer (49) krachte am Sonntag (25. September) bei Großweil in die Leitplanke.

Ein 49-Jähriger aus dem Landkreis Weilheim-Schongau war gegen 16.10 Uhr mit einem 5er BMW XDrive in Richtung München unterwegs. Nach Angaben der Verkehrspolizei Weilheim verlor der BMW-Fahrer unmittelbar nach der Anschlussstelle Murnau/Kochel die Kontrolle über das Fahrzeug, geriet ins Schleudern und kollidierte mehrmals mit der rechten Leitplanke. Anschließend kam der Wagen auf dem Standstreifen zum Stehen. Der BMW wurde stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Es entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 65.000 Euroa. Der Schaden an den Leitplanken wird auf etwa 2500 Euro beziffert.

Zu schnell: Drei Unfälle auf der A95

Insgesamt ereigneten sich am Sonntag (25. September) zwischen 16 und 19 Uhr drei Verkehrsunfälle auf der A 95. „Gott sei Dank wurde bei allen Unfällen niemand verletzt“, heißt es von der Verkehrspolizei. Allerdings entstand ein hoher Gesamtsachschaden von mindestens 130.000 Euro. Bei allen Unfällen war laut Polizei nicht angepasste Geschwindigkeit, angesichts der widrigen Wetterverhältnisse mit starkem Regen und Aquaplaning, jeweils die Unfallursache. In allen Fällen kommt auf die Unfallverursacher demnächst ein dreistelliges Bußgeld sowie ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünderdatei zu.

Schutzengel an Bord

Gleich zwei Mal krachte es im Bereich von Münsing. Ein 45-jähriger Fürstenfeldbrucker fuhr gegen 18.55 Uhr mit einem BMW X83 auf der A95 in Richtung Garmisch. Unmittelbar nach der Anschlussstelle Wolfratshausen geriet er mit seinem Wagen ins Schleudern. Hierbei prallte er zunächst an die rechte Leitplanke, drehte sich und schleuderte anschließend an die Mittelschutzleitplanke und kam dort zum Stehen. Der Fahrer und seine drei kleinen Kinder „hatten offenbar mehrere Schutzengel und blieben unverletzt“, teilt die Polizei mit. Der nicht mehr fahrbereite BMW, an dem ein Schaden von mindestens 10.000 Euro entstand, musste abgeschleppt werden. Der Schaden an den beiden betroffenen Leitplanken beträgt circa 3000 Euro.

Nächster Unfall wenige Meter entfernt

Etwa zeitgleich kam es nur circa 500 Meter entfernt zu einem weiteren Unfall. Ein 53-jähriger Mann aus dem Landkreis Weilheim-Schongau kam mit seinem Audi Q3 nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte mehrfach gegen die dortige Leitplanke, ehe das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn geschleudert wurde. Dabei riss der Motorblock und ein Rad wurde samt Aufhängung abgerissen. Außerdem flogen mehrere Fahrzeugteile umher, so dass auch ein zeitgleich auf der Gegenspur fahrender VW Golf, der von einem 65-jährigen Günzburger gesteuert wurde, im Frontbereich getroffen wurde. Während der Audi nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste (Schaden circa 45.000 Euro), war der Golf (Frontschaden von circa 8.000 Euroa) noch fahrbereit.
Der Golf-Fahrer blieb unverletzt. Auch der Audi–Fahrer sowie seine beiden Mitfahrerinnen (52 und 13 Jahre), welche alle drei vorsichtshalber zur näheren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht worden waren, blieben letztlich unverletzt.

Autobahn lange gesperrt

Letztlich war die A95 im Bereich der der beiden Unfallstellen für circa sechs Stunden zur Fahrbahnreinigung und für die Bergungsarbeiten voll gesperrt. Neben den beiden Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Weilheimwaren die Feuerwehren aus Wolfratshausen und Münsing mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort; ebenso die Autobahnmeisterei Starnberg sowie mehrere Rettungsdienstangehörige und Notärzte.

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