Viele Einsätze im März

A95 und Brandalarme: Stressiger Monat für Penzberger Feuerwehr

Feuerwehr penzberg brand geschirrspüler
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Übeltäter: Ein verschmorter Geschirrspüler sorgte für einen Brandeinsatz.
  • Andreas Baar
    vonAndreas Baar
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Penzberg – Der März war für die Penzberger Feuerwehr ein anstrengender Monat. Die freiwilligen Helfer mussten zu vielen Unfällen auf der A95 ausrücken. Dazu kamen an einem Tag gleich vier Brand-Einsätze. 

Nachdem der Februar mit elf Einsätzen für Penzbergs Feuerwehr eher zu den „ruhigeren Monaten gezählt werden konnte“, wie Pressesprecher Adrian Leinweber mitteilt, stellt sich der März bisher ganz anders dar.

Allein die vergangene Woche startete innerhalb von 48 Stunden mit fünf Alarmen wegen Technischer Hilfeleistung nach winterlichen Unfällen auf der nahen Autobahn A95 (Rundschau berichtete). Die vergangene Woche endete dann mit einem Stress-Sonntag: „Innerhalb nur eines Tages standen vier Einsätze zum Thema Brandbekämpfung auf der Alarmtafel“, berichtet Leinweber.

Bereits in den frühen Morgenstunden ging es zur überörtlichen Hilfe nach Kochel. Dort wurden die Penzberger Helfer hinzugeholt, um mit Messgeräten einen unklaren Brandgeruch aufzuklären. „Zum Glück stellte sich heraus, dass der Geruch nicht wie befürchtet von einem brennenden Aufzugsmotor stammte, sondern eine andere und harmlose Ursache hatte“, so der Sprecher.

Weiter ging es gegen Mittag an der Penzberger Birkenstraße. Nachbarn hörten die privaten Rauchmelder aus einer Wohnung, die Bewohner öffneten nicht. „Wie wertvoll funktionierende Rauchmelder sein können, zeigte sich, als nach Öffnung der Wohnung ein angebrannter Topflappen auf dem eingeschalteten Herd als Auslöser ausgemacht werden konnte“, so Leinweber. Ein weiterer Schaden war aber auch in diesem Fall zum Glück nicht entstanden.

Am späten Nachmittag wurde dann ein Großalarm ausgelöst: In einer Wohnung über einem Tankstellenshop im Stadtteil Steigenberg kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Die anrückenden Kräfte fanden den Übeltäter in Form eines verschmorten Geschirrspülers.

Polizei löschte Brand

Die schon vorher eingetroffenen Polizisten brachten nicht nur die Personen aus der Wohnung, sondern löschten auch den Brand mit einem Pulverfeuerlöscher. Leinweber: „Der Schaden hielt sich daher in Grenzen.“ Nachdem die Wohnung belüftet worden war, rückte die Wehr wieder ab.

Am späten Abend ging es erneut zu einer überörtlichen Hilfe: Die Penzberger wurden mit Drehleiter und Löschfahrzeug nach Dürnhausen zur Unterstützung der örtlichen Feuerwehr bei einem Kaminbrand alarmiert. Auch hier wurde die Ausbreitung des Brands verhindert. Der Kaminkehrer konnte bald den Kamin für gefahrlos erklären.

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