Die Freudebringer

Benediktbeurer Hochschule verabschiedet Bachelor-Absolventen mit sehr guten Noten

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Strahlen mit den Hochschulvertretern um die Wette: die Absolventen der Bachelor-Studiengänge in Sozialer Arbeit und Religionspädagogik.

Benediktbeuern – Mit einer feierlichen Zeremonie wurden unlängst, also noch vor der Ausgangsbeschränkung, auf dem Campus Benediktbeuern der Katholischen Stiftungshochschule die Abschlusszeugnisse an die Bachelor-Absolventen der Studiengänge Soziale Arbeit und Religionspädagogik überreicht.

Mit einem Gottesdienst in der Hauskapelle startete der besondere Tag, auf den wohl jeder Student schon seit der allerersten Vorlesung hin fiebert. Der festliche Barocksaal gab anschließend einen würdigen Rahmen für die Ansprachen und Zeugnisverleihung ab. Auch Festredner Michael Spieker hatte sich mit Anzug und Fliege angemessen in Schale geworfen. „Ein Fest ist der Unterschied zum Alltag“, sinnierte der Professor und rief die Anwesenden dazu auf, die Arbeit immer wieder ruhen zu lassen und ganz bewusst etwas von ihrer nutzbaren Zeit zu verschwenden. Gerade die Soziale Arbeit als Beruf habe es nötig zu feiern, stellte er fest, und weil diese Arbeit meist eher andere Menschen beschenke, müsse man diese Profession eigentlich umbenennen in „Soziale Freudebringer“. Die Absolventen sollten weiterhin durstig sein nach Wissen und Leben und, statt jeden Schritt exakt zu planen, „vertrauensvoll erhoffen, dass ihnen etwas geschenkt wird“, gab Spieker den jungen Menschen mit auf den Weg. 

Auch Hochschulpräsident Hermann Sollfrank hatte einen guten Rat für die Absolventen parat: „Haben Sie den Mut, ihren eigenen Standpunkt zu vertreten“, rief er ihnen zu. Eine sinnstiftende berufliche Tätigkeit, die ihnen selbst und anderen viel Freude bereite, sei ihnen ohnehin gewiss. Ganz gehen lassen wollte der Professor seine ehemaligen Schützlinge aber nicht, weshalb er sie aufforderte, als Alumni Kontakt zu halten und vielleicht eines Tages als Lehrkraft wieder an die Hochschule zurückzukehren. 

Nach einem Rückblick der Studenten Janina Krause und Alexander Kapeindl auf drei Jahre voller Vorlesungen, Paragrafen, Prüfungen, Praxisprojekte, aber auch Freizeitaktivitäten in der landschaftlich so reizvollen Umgebung überreichte Dekan Fritz Böckh die Zeugnisse an 43 Bachelors. Die Leistungen konnten sich dabei sehen lassen: Von den 36 Absolventinnen und fünf Absolventen des Studiengangs Soziale Arbeit erreichten sechs einen Notenschnitt zwischen 1,3 und 1,5, die restlichen 34 die Note Gut, was zu einem Gesamtschnitt von 1,92 führte. Bei den drei Religionspädagoginnen zierte ein Zeugnis die Note „sehr gut“, die anderen beiden die Note „gut“. Nicht zuletzt gab es mit der ersten Absolventin der vor rund drei Jahren eingeführten Musikpädagogischen Zusatzausbildung (MUZA) auch eine kleine Premiere zu feiern. cw

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