Wieder viel Gutes getan

Erlös aus dem Sindelsdorfer Adventsmarkt an sieben gemeinnützige Einrichtungen übergeben

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Da strahlte auch Pfarrer Peter Seidel, als der Erlös aus dem Adventsmarkt von den Spendern zu den Empfängern wanderte.

Sindelsdorf – Von Sindelsdorf nach Sierra Leone: In den Aufbau eines Krankenhauses in Westafrika geht ein Teil des Geldes, das beim Adventsmarkt in Sindelsdorf erlöst wurde. Doch auch hiesige Projekte dürfen sich über eine Spende freuen.

Alljährlich veranstalten der ASV Sindelsdorf, der Burschenverein, die Feuerwehr , der Obst- und Gartenbauverein, die Veteranen, der FC-Bayern-Fanclub, die Musikkapelle, der Kirchenchor, die Nachbarschaftshilfe, die Ministranten, der Elternbeirat des Kindergartens und die Pfarrgemeinde den Adventsmarkt – und das stets mit großem Erfolg. Im Dezember wurden dabei 7.700 Euro erwirtschaftet, die wie immer mehreren guten Zwecken zugute kommen. 

Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Andreas Obermaier und Lisa Brieden konnten die Spenden nun an sieben Empfänger verteilen, darunter einige gute Bekannte, die bereits zum wiederholten Mal von den Sindelsdorfern bedacht wurden. Für die Eltern­initiative Intern 3, die Krebsstation in der Haunerschen Kinderklinik in München, durfte sich Margarete Bader auch in diesem Jahr ebenso über eine Zuwendung wie das Kinder-Palliativ-Zentrum im Klinikum Großhadern, in dem seit 2004 über 500 junge Menschen in den Tod begleitet wurden und für das Maria Bacher einen Umschlag erhielt. Bedacht wurden auch zwei Projekte in Afrika: Die Salesianer Don Boscos aus Benediktbeuern erhielten die Spende zur Unterstützung des Straßenkinderprojekts, das ihr Mitbruder Lothar Wagner in Sierra Leone leitet, wo sich gerade eine kleine Wohnsiedlung für minderjährige Frauen und ein Krankenhaus im Aufbau befinden. Und Martha Freisel-Hauptmann freute sich, auch ein Projekt in Burkina Faso, wo Christen und Muslime gemeinsam ein Regenrückhaltebecken bauen, um in Trockenperioden die Felder bewässern zu können, bei der Vergabe berücksichtigt wurde.

Strahlen konnten auch die Vertreter von zwei regionalen Einrichtungen: Johanna Meyer nahm das Geld für das Hospiz in Polling in Empfang, während Edith Maas und Burkhard Hartmann von der Alzheimer Gesellschaft Pfaffenwinkel-Werdenfels unter anderem über ihre Arbeit zur Entlastung von Angehörigen berichteten. Und der FC-Bayern-Fanclub hat sich für die Niocolaidis Young Wings Stiftung eingesetzt, die trauernde Jugendliche unterstützt, wobei der Club die Spendensumme auf 2.000 Euro aufrundete. fw

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