Farbe für Freude

Schüler malen für Isolierte im Klinikum Penzberg

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Freuen sich über die vielen bunten Bilder der Penzberger Schüler: Klinik-Geschäftsführer Claus Rauschmeier (2. von rechts), Pflegedirektorin Lydia Pietsch (2. von links) und die Pflegefachfrauen.

Penzberg – Ein Hunderudel, Pferde inmitten einer grünen Wiese, knallrote Blumen und eine dicke Biene: Die Kinder und Jugendlichen setzten ihrer Kreativität keine Grenzen und holten im Rahmen der Malteser-Aktion „Malen gegen Isolation“ Buntstifte, Pinsel und Schere heraus, um diejenigen aufzumuntern, die wegen der Corona-Pandemie ihr Dasein in Abgeschiedenheit fristen müssen. Ein kleiner Stapel Bilder kam dabei an blanke Wände im Klinikum Penzberg.

Vor einigen Wochen startete die Malteser-Jugend in der Erzdiözese München und Freising die Aktion „Malen gegen Isolation“, um während der Corona-Pandemie ein positives Signal an jene Menschen zu senden, die zu den Risikogruppen zählen und in Isolation vor einer Infektion geschützt werden sollen. „Wir malen gemeinsam für isolierte Menschen der Risikogruppen und immobile Senioren und schicken ihnen damit Freude ins Haus“, sagt Diözesanjugendreferentin Alessa Boehm. 

Auch zahlreiche Schüler des Gymnasiums in Penzberg beteiligten sich an der Malerei und schufen farbenfrohe Kunstwerke. Über 25 Blätter, Bilder wie auch Collagen, wurden kürzlich im Klinikum Penzberg vorbeigebracht, wo die Bilder jetzt die Krankenzimmer für Isolierpatienten verschönern. „Gerade die älteren Patienten aus den umliegenden Alten- und Pflegeheimen, die isoliert liegen müssen, bevor sie wieder in ihre gewohnte Umgebung zurückkönnen, freuen sich sehr über bunte Bilder“, strahlt Pflegedirektorin Lydia Pietsch. Auch Klinik-Chef Claus Rauschmeier freut sich sichtlich über die Kunstwerke und dankte den Beteiligten „für das Engagement und diese wirklich tolle Idee“. ra

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