Ressortarchiv: Penzberg

Ein Zeichen für den Klimaschutz setzen

Ein Zeichen für den Klimaschutz setzen

In der Alten Schäfflerei des Klosters Benediktbeuern hat das Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP) das Europäische Kompetenzzentrum für energetische Altbausanierung und Denkmalpflege eingerichtet. Jetzt hat das Projekt auch finanziell eine solide Grundlage: Das Bayerische Umweltministerium überreichte am Dienstag den Förderbescheid über knapp 400.000 Euro an Klosterdirektor Pater Claudius Amann und Klaus Sedlbauer vom IBP.
Ein Zeichen für den Klimaschutz setzen
Knochenjob zwischen Eishang und Polonäse

Knochenjob zwischen Eishang und Polonäse

Ohne sie geht bei einer Großveranstaltung wie einer Ski-WM gar nichts: Freiwillige Helfer, Volunteers genannt, sorgen für den reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe, bringen die Zuschauer vom Bahnhof zu den Tribünen, präparieren die Pisten oder stellen ihre Arbeitskraft als Sicherheitspersonal und Dolmetscher zur Verfügung. Knapp 1.300 Volunteers waren während der zweiwöchigen Titelkämpfe in Garmisch-Partenkirchen im Einsatz, gut ein Dutzend davon aus Penzberg.
Knochenjob zwischen Eishang und Polonäse
„Wir müssen handeln“

„Wir müssen handeln“

Zahlen zum lokalen Energieverbrauch in Penzberg und zum Energiepotenzial: Damit wartet die Stadt Penzberg erstmals am kommenden Mittwoch, 2. März, um 19 Uhr bei einer Informationsveranstaltung zu Klimaschutz und Energieaktivitäten im Pfarrzentrum Christkönig auf. Das gaben Wirtschaftsförderer Rolf Beuting und Bürgermeister Hans Mummert bei einem Pressetermin in der Rathauspassage bekannt.
„Wir müssen handeln“
Ein Staatsbegräbnis erster Klasse

Ein Staatsbegräbnis erster Klasse

Dass der Penzberger Stadtrat nach einer Entscheidung Applaus auf offener Szene erhalten hat, liegt schon geraume Zeit zurück. Wenn man es sich recht überlegt, ist das in dieser Legislaturpe- riode noch überhaupt nicht vorgekommen. Doch jetzt brandete der Beifall ebenso spontan wie heftig auf, als das Gremium dem im alten Kühlturm von Maxkron geplanten Oldtimer-Forum ein „Staatsbegräbnis erster Klasse“ bereitete, wie dies der fraktionslose Volker Hoensch mit gewisser Genugtuung in der Stimme bekundete.
Ein Staatsbegräbnis erster Klasse
Fußwege, Energiekonzept und Marterl

Fußwege, Energiekonzept und Marterl

Der Andrang war überwältigend: Rund 70 interessierte Benediktbeurer kamen in der vergangenen Woche im Gasthof „Zur Post” zusammen, um über den Maßnahmenkatalog im Rahmen der Dorfentwicklung zu beraten. „Ich empfinde es unheimlich positiv, dass die Leute hinter der Dorfentwicklung stehen“, war Bürgermeister Georg Rauchenberger von der Resonanz begeistert. Und Planer Stefan Goller war schlichtweg „platt“, wie groß die Beteiligung der Bürger an dem Konzept ist.
Fußwege, Energiekonzept und Marterl
Eine Stadt, zu schön für eine andere Partei

Eine Stadt, zu schön für eine andere Partei

Die Penzberger CSU will bei der Kommunalwahl 2014 „nicht auf Platz, sondern auf Sieg spielen“. Der neue Ortsvorsitzende Michael Schmatz trat schon vor seiner Kür bei den turnusmäßigen Neuwahlen merklich selbstbewusst auf. „Mein Ziel ist es, dass wir den künftig den ersten Bürgermeister stellen und stärkste Fraktion im Stadtrat werden. Ab 2014 darf es nicht mehr möglich sein, gegen die CSU Politik zu machen“, rief Schmatz aus. Bei der Jahreshauptversammlung der Christsozialen im Gasthaus „Zur schönen Aussicht“, trat der 49-jährige Sozialversicherungswirt die Nachfolge von André Anderl an, der nach vier Jahren an der Spitze des Ortsverbandes aus beruflichen Gründen auf eine Wiederwahl verzichtet hatte und künftig als stellvertretender Ortsvorsitzender fungiert.
Eine Stadt, zu schön für eine andere Partei

Ein Supermarkt wie die Moschee

Der Bau des Rewe-Supermarktes auf dem Gelände des FC Penzberg ist auf erste Hürden gestoßen, die - wenig überraschend - das Bauamt aufgebaut hat. Die Investoren Stefan Jocher und Wolfram Stechl hatten deshalb kurz der jüngsten Bauausschuss-Sitzung gebeten, die Beratung über die Grundzüge für den erforderlichen Bebauungsplan von der Tagesordnung zu nehmen. Jocher, so war hinterher zu vernehmen, seien die Vorgaben aus dem Rathaus viel zu weit gegangen. Jetzt wird nachverhandelt.
Ein Supermarkt wie die Moschee
Zwischen Washington und Bauerndorf

Zwischen Washington und Bauerndorf

Es gibt Momente im Leben eines Gemeinderates, wo man heilfroh ist, wenn man einen Juristen als Bürgermeister hat. Am Montag war so ein Moment, als der Kochler Gemeinderat der diffizilen Aufgabe gegenüber stand, sich zum Wolf erklären zu müssen. Der Almwirtschaftliche Verein Oberbayern betreibt nämlich derzeit mit einer Resolution intensive Lobbyarbeit, seit sich drüben in Bayrischzell, zwischen Sudelfeld und Wendelstein, ein Wolf eingenistet und zum Ingrimm der Bauern schon allerlei Schafe verspeist hat. Die Crux dabei: Das Leben des Canis lupus ist einerseits dank zahlreicher internationaler Vereinbarungen wie etwa dem Washingtoner Artenschutzabkommen besser geschützt als jenes des amerikanischen Präsidenten. Andererseits geziemt es sich nicht für einen oberbayerischen Gemeinderat, die Bauern zu verprellen, die wiederum nichts anderes fordern, als dass die Almen vom Wolf „befreit“ werden, was sich ein wenig nach Enduring Freedom am Hindukusch anhört.
Zwischen Washington und Bauerndorf
Dem Kopfschmerz auf den Grund gehen

Dem Kopfschmerz auf den Grund gehen

Wenn es einem im Kopf wehtut, dann kann dies südlich von München häufig am Wetter liegen, aber auch ganz andere Ursachen haben. Der solcherart geplagte Mensch wird vom Hausarzt dann in der Regel zum Neurologen überwiesen. Der findet sich fortan direkt am Krankenhaus, nachdem die beiden in Weilheim niedergelassenen Neurologen Ulrich Fahrbach und Markus Förster ihre zunächst an der Karlstraße gelegene Zweigpraxis nun an den Schlossbichl verlegt haben und dort an drei Tagen in der Woche eine eigene Sprechstunde anbieten.
Dem Kopfschmerz auf den Grund gehen
Raum für Optimismus nach der Durststrecke

Raum für Optimismus nach der Durststrecke

Die Krisenjahre sind vorüber, es wird wieder investiert, Optimismus herrscht jetzt bei Automotive Components Penzberg (ACP). Bürgermeister Hans Mummert und Wirtschaftsförderer Rolf Beuting überzeugten sich am vergangenen Dienstag bei einem persönlichen Besuch vom Leistungsstand des Bauteilezulieferers.
Raum für Optimismus nach der Durststrecke

Ehrgeiziges Projekt vor dem Aus

Von
Ehrgeiziges Projekt vor dem Aus
Der Negativtrend hält weiter an

Der Negativtrend hält weiter an

Die Gäste- und Übernachtungszahlen in Bad Heilbrunn zeigten auch im vergangenen Jahr den schon gewohnten Trend: Es ging auch 2010 weiter nach unten. Bei den Gästeankünften musste ein Rückgang von 12.505 (2009) auf 11.890 (2010) verkraftet werden, was ein Minus von 5,1 Prozent bedeutet. Bei den Übernachtungen war der Rückgang mit 3,7 Prozent nicht ganz so hoch, hier sank die Zahl von 153.573 auf 147.895.
Der Negativtrend hält weiter an
Bei Edeka oder im Gewerbegebiet

Bei Edeka oder im Gewerbegebiet

In Benediktbeuern wird ein neues Feuerwehrhaus gebaut. Die Frage ist nur: Wo? Der Gemeinderat diskutierte in seiner jüngsten Sitzung über die zwei möglichen Standorte nördlich des Edeka-Markts und im Gewerbegebiet. Abgelehnt hat das Gremium in diesem Zusammenhang das Angebot eines Büros über ein neutrales Standortgutachten für das Gerätehaus. „Das hilft uns nicht weiter, das Geld können wir uns sparen“, sagte Bürgermeister Josef Rauchenberger über die angebotene Machbarkeitsstudie im Wert von 2.900 Euro. Dieser Meinung schlossen sich die meisten Gemeinderäte an. Lediglich Hans Kiefers­auer (Benediktbeurer Mitte) und Sophie Meier (SPD) stimmten für das Gutachten.
Bei Edeka oder im Gewerbegebiet
In kürzester Zeit alle Fahrzeuge voll besetzt

In kürzester Zeit alle Fahrzeuge voll besetzt

Insgesamt 66 Mal rückte die Seeshaupter Feuerwehr im vergangenen Jahr aus, da- bei stechen zwei Großereignisse aus der Statistik hervor: der Brand des Sägewerks Brüderle und das Hochwasser der Ach. Wie Kommandant Anton Bauer bei der Jahreshauptversammlung aufführte, waren die 52 aktiven Mitglieder 1.247 Stunden im Einsatz. Dazu kamen 1.202 Stunden, die für Übungen und Schulungen aufgewendet, 411 Stunden für Aus- und Fortbildung sowie weitere 751 Stunden für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten.
In kürzester Zeit alle Fahrzeuge voll besetzt
Einigung beim Konfetti erzielt

Einigung beim Konfetti erzielt

„Der Faschingszug wird wie geplant stattfinden, es gibt keine Änderungen“, sagt Holger Fey, der Vorsitzende des OK Penzberger Fasching. Im Vorfeld des traditionellen Gaudiwurms, der am Faschingssonntag, 6. März, durch die Innenstadt zieht, hatte es Unklarheiten wegen der strengen Auflagen und Sicherheitsvorschriften des Landratsamts gegeben.
Einigung beim Konfetti erzielt

Gemeinden wurden geprellt

Dem Kochler Bürgermeister Thomas Holz treibt es die Zornesröte ins Gesicht, sein Penzberger Kollege Hans Mummert spricht ganz offen von einer „Sauerei“ - und ist erleichtert, dass die Stadt nicht davon betroffen ist. Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass drei renommierte Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen seit dem Jahr 2001 untereinander Preisabsprachen getroffen und somit vielen Kommunen in ganz Bayern einen immensen finanziellen Schaden zugefügt haben.
Gemeinden wurden geprellt

Erstdiagnose bestätigt

„Diagnose gestellt, Diagnose bestätigt“: Auf diese knappe Medizinerweisheit bringt Ulrich Hack, der Sprecher des Ärzteverbundes der Region Penzberg, die Einschätzung, dass für eine Übernahme des Penzberger Krankenhauses Starnberg als Partner viel besser geeignet sei als Garmisch-Partenkirchen.
Erstdiagnose bestätigt

Frösche stehen auf viereckige Röhren

Der Naturschutz hat in der Penzberger Kommunalpolitik gegenüber früheren Jahren einen höheren Stellenwert bekommen. Diese erfreuliche Nachricht hat Hannelore Jaresch, die Vorsitzende der Penzberger Ortsgruppe im Bund Naturschutz (BN) bei der Jahreshauptversammlung im Pfarrzentrum Christkönig verkündet. Eine Aussage, die von Stadtrat Klaus Adler (Grüne) voll bestätigt wurde. Der Naturschutz, fügte Adler an, „ist keine Alibisache mehr, sondern wird im Stadtrat hoch bewertet“. Das gelte auch für das Bauamt, seitdem es dort in der Leitung einen Wechsel gegeben habe, wie Adler meinte.
Frösche stehen auf viereckige Röhren
„Wir sind auf einem guten Weg”

„Wir sind auf einem guten Weg”

Automotive Components Penzberg (ACP), nach Roche der zweitgrößte Arbeitgeber in der Stadt, befindet sich nach den Krisenjahren 2009 und 2010 im Aufschwung und steht vor neuen Investitionen. Das berichtete Wolfgang Kirscheneder, Geschäftsführer des Automobilzulieferers, am Rande ei-nes Besuchs von Bürgermeister Hans Mummert. Überraschend präsentierte das Unternehmen auch gleich einen neuen Geschäftsführer: Thomas Neureither komplettiert mit Kirscheneder und Patrick Müller das Führungstrio.
„Wir sind auf einem guten Weg”
Den Schlüssel übergeben

Den Schlüssel übergeben

In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft, aus der Gastronomie und aus dem Kloster sind bei einer Feierstunde die neuen Betreiber des Klosterbräustüberls, Juliane und Guido Weigl, in ihre Aufgabe eingeführt worden. Als äußeres Zeichen überreichte ihnen Georg Weigl, der bisherige Pächter, Vater und Schwiegervater der beiden, unter dem Beifall der Gäste die Schlüssel für die ehrwürdigen Räumlichkeiten.
Den Schlüssel übergeben
Kommunikation lernen und Kindern helfen

Kommunikation lernen und Kindern helfen

Die Von-Brauck-Stiftung mit Sitz in Hannover setzt sich für Schüler in Tecpan in Guatemala ein. Unterstützung bekommt dieses Schulprojekt jetzt auch aus Penzberg: Denn 17 Schüler des P-Seminars „Guatemala“ übergaben in der Bibliothek des Gymnasiums einen symbolischen Scheck über 2.666 Euro an Wolfhard von Brauck.
Kommunikation lernen und Kindern helfen
Schrumpfungsprozess zum Namenstag

Schrumpfungsprozess zum Namenstag

Vor etwa eineinhalb Jahren besuchte die Penzberger Kulturgemeinschaft das Münchner Stadtmuseum, wo auch ein Modell ausgestellt ist, welches die heutige Landeshauptstadt so zeigt, wie sie im ausgehenden Mittelalter ausgesehen hat. Ehrenfried Mock stand zunächst ein wenig versonnen da- vor und hatte dann die zündende Idee. Wenn Penzberg 2011 seinen 100. Namenstag feiert, dachte sich der Chef der Kulturgemeinschaft, dann wäre dies die beste Gelegenheit, um auch dort so ein Modell zu präsentieren.
Schrumpfungsprozess zum Namenstag
Nächste Woche kommt das Dach

Nächste Woche kommt das Dach

Die Rohbauarbeiten sind zu 90 Prozent erledigt, derzeit sind die Zimmerer und die Heizungsbauer im Penzberger Rathaus am Werk. Das Gebäude war bei einem Brand vor eineinhalb Jahren schwer beschädigt worden und wird für 2,3 Millionen Euro neu aufgebaut. „Weihnachten kann der Einzug stattfinden - wenn nichts Unvor- hergesehenes passiert“, sagt Bauleiter Holger Fey.
Nächste Woche kommt das Dach
Eine alte Tradition wieder beleben

Eine alte Tradition wieder beleben

In Bad Heilbrunn gibt es seit Samstag nicht mehr 40, sondern 41 Vereine. Im Gasthaus Kronschnabl wurde der „Christliche Burschenverein Bad Heilbrunn und Oberbuchen“ gegründet. „Am Stammtisch“ war es, an dem Matthias Schröfl und Christoph Spindler vor einiger Zeit die Idee hatten, den vor über 60 Jahre zerfallenen katholischen Burschenverein von Bad Heilbrunn wiederzubeleben.
Eine alte Tradition wieder beleben
Entscheidung soll im Frühjahr fallen

Entscheidung soll im Frühjahr fallen

Die Ergebnisse der Bürgerbefragung, welche Trasse der Bundesstraße 472 für eine Umgehung von Bad Heilbrunn am meisten Zuspruch erfährt, liegen jetzt vor. Demnach könnte sich ein Großteil der Bürger mit der Tunnellösung oder der Tieferlegung der Straße anfreunden.
Entscheidung soll im Frühjahr fallen
Mit dem Schlagzeug eine Runde weiter

Mit dem Schlagzeug eine Runde weiter

Zehn Schüler der Musikschule Penzberg wurden nun im Musiksaal der Bürgermeister-Prandl-Grundschule ausgezeichnet. Die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen fünf und 16 Jahren sind die Preisträger des „Jugend musiziert“-Regionalwettbe- werbs, der Ende Januar im Kongresszentrum von Garmisch-Partenkirchen stattfand.
Mit dem Schlagzeug eine Runde weiter

Das Pseudomanderl

Diese Aufgabe hat ihn gefordert. Doch Egbert Greven wäre nicht der angesehene Karikaturist, Zeichner und Grafiker, wenn er sich deshalb geschlagen geben würde. Hat er eben nicht - und nun erheitern 19 Collagen und Zeichnungen die aktuelle Präsentation des Modells der Stadt Penzberg aus dem Jahr 1910, die derzeit im Stadtmuseum zu sehen ist.
Das Pseudomanderl
Überzeugungsarbeit zwischen Weinblättern

Überzeugungsarbeit zwischen Weinblättern

Gut, dass Thomas Hacker die gefüllten Weinblätter unangetastet ließ. Denn hätte er diese Spezialität der türkischen Küche gekostet, wäre er möglicherweise da- ran erstickt. Denn Hacker, dem leutseligen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, stockte im Islamischen Forum merklich der Atem, und man konnte es förmlich hören, wie er um Luft rang, nachdem er das gehört hatte. Die FDP im Landtag, zischte Hildebrecht Braun über den Tisch mit den Weinblättern, setzt sich nicht so dafür ein, dass die Islamische Gemeinde aus dem bayerischen Verfassungsschutzbericht ge- tilgt wird, wie man sich das wünschen würde. Ausgerechnet Braun: Der ist zwar der Rechtsanwalt der Islamischen Gemeinde, weshalb man es ihm nicht verdenken kann, wenn er solcherart los poltert. Aber Braun ist auch FDP-Mitglied, saß für die Liberalen im Bundestag, und mit dieser politischen Vita im Kreuz schickt es sich nicht, den eigenen Leuten ans Bein zu pinkeln.
Überzeugungsarbeit zwischen Weinblättern
Mit einem blauen Auge davongekommen

Mit einem blauen Auge davongekommen

Wenn Firmenleitung und Betriebsrat gemeinsam gut gelaunt vor die Presse treten, obwohl die Belegschaft gerade verkleinert wird, dann ist das schon bemerkenswert. Aber Bernhard Empl, der Vorsitzende des Betriebsrates von Roche in Penzberg, fand keinen Grund, das Management zu kritisieren. Zwar fallen in der Pharmaforschung im Rahmen des weltweiten Restrukturierungsprogramms des Konzerns 30 Stellen im Nonnenwald weg, aber Edgar Vieth, Geschäftsführer von Roche Diagnos- tics, erklärte: „Es gibt keine betriebsbedingten Kündigungen.“
Mit einem blauen Auge davongekommen

Wunschkandidat liegt im Norden

Jetzt liegen die Karten auf dem Tisch: Sowohl das Krankenhaus in Starnberg wie auch das Klinikum in Garmisch-Partenkirchen haben in der vergangenen Woche ihre Konzepte für eine Übernahme des Penzberger Krankenhauses präsentiert. Bei zwei Termi- nen vor Ort haben sich Mitglieder des Kreistags, Vertreter der Penzberger Krankenhausärzte, des Betriebsrates sowie die drei Bürger- meister der Stadt über die Konzepte informiert. Und dabei hat sich an der Präferenz der Penzberger nichts geändert: Der Wunschkandidat liegt eindeutig im Norden und heißt Starnberg.
Wunschkandidat liegt im Norden
Nach vielen Jahren die Ideallösung gefunden

Nach vielen Jahren die Ideallösung gefunden

Mit einem Tag der offenen Tür feierte Gemeinde Bichl die Eröffnung des neuen Rathauses und der dort untergebrachten Kinderkrippe - eine Gelegenheit, die sich viele Bichler nicht entgehen ließen, weshalb das Gewusel dort schon sehr groß war, als am frühen Nachmittag die Lokalprominenz zum offiziellen Teil aufmarschierte. Bevor Pfarrer Heiner Heim den kirchlichen Segen erteilte, war es Bürgermeister Benedikt Pössenbacher ein großes Anliegen auf einen Aspekt hinzuweisen: „Unser Rathaus ist kein Schwarzbau, auch wenn die Sternsinger mit dem Weihrauch schon vor der offiziellen Weihe vorbei geschaut haben.“
Nach vielen Jahren die Ideallösung gefunden
Eine herausragende Lebensleistung gewürdigt

Eine herausragende Lebensleistung gewürdigt

Doppelfeier am Kloster Benediktbeuern: Im Rahmen des Don-Bosco-Fests, das alljährlich zu Ehren des am 31. Januar 1888 verstorbenen Ordensgründers Giovanni Don Bosco gefeiert wurde, erhielt der Theologe Gotthard Dobmeier im Barocksaal den Ehrendoktortitel der Philosophisch-theologischen Hochschule (PTH) verliehen. Zuvor hatte der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke bei einer Eucharistiefeier in der voll besetzten Hauskapelle über den Turiner Jugendapostel Giovanni Don Bosco gepredigt.
Eine herausragende Lebensleistung gewürdigt
Ein riesiges Erlebnis

Ein riesiges Erlebnis

Am Montag beginnt in Garmisch-Partenkirchen die Ski-WM. Damit eine solche Mammutveranstaltung ohne Zwischenfälle über die Bühne gehen kann, brauchen die Ausrichter freiwillige Helfer, die als Dolmetscher, Zuschauerbetreuer oder Sicherheitskräfte rund um die Uhr verfügbar sind. Unter den etwa 1.250 so genannten Volunteers befindet sich in den nächsten zwei Wochen auch gut ein Dutzend Penzberger.
Ein riesiges Erlebnis
Großzügigkeit erwidert Gutmütigkeit

Großzügigkeit erwidert Gutmütigkeit

Eyyup Yagci, der auf Dachdeckerei spezialisierten Josef Vogt GmbH in Weilheim, ist nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer, sondern auch ein angenehmer Verhandlungspartner. Des- halb wurde er vom Penzberger Stadtrat nun auch mit einer Ausnah- me von der Stellplatzsatzung belohnt, was aber wohl auch ein wenig damit zu tun hat, dass Yagci inmitten seiner Immobilie ein öffentliches WC duldet. Yagci hat von der Deutschen Bahn den Penzberger Bahnhof gekauft, um dort eine Wohnung, Läden und eine Gastronomie unterzubringen - und eine mit wenig positiven Attributen belegte Bahn- hofstoilette hinzunehmen.
Großzügigkeit erwidert Gutmütigkeit
Richtig viel Wasser

Richtig viel Wasser

„TLF 20/40 SL“ heißt es in der Fachsprache, das neue Tanklöschfahrzeug der Penzberger Feuerwehr. Vor der jüngsten Stadtratssitzung besichtigten die Stadträte das 18 Tonnen schwere Gefährt mit Allradantrieb im Feuerwehrgerätehaus. Offiziell eingeweiht wird das Fahrzeug allerdings erst am 13. März.
Richtig viel Wasser

Nur eine Zone in der Innenstadt

Von
Nur eine Zone in der Innenstadt
Jugendarbeit verstärken

Jugendarbeit verstärken

Lutz Nieland vom Skatclub Penzberg wurde zum Vorsitzenden des Skatvereins Oberland und darüber hinaus auch noch zum Jugendreferenten gewählt. Bei der Jahresversammlung komplettieren Delegierte der Skatclubs Bad Tölz, Tegernsee, Garmisch-Partenkirchen, Weilheim Herrsching und Penzberg die Vorstandschaft wie folgt: Georg Voss (stellvertretender Vorsitzender), Albert Voseler (Spielleiter), Günther Aehlig (Kassier und Schriftführer) und Karola Hoy (Damenreferentin).
Jugendarbeit verstärken
Ein Schlag ins Gesicht der Bauern

Ein Schlag ins Gesicht der Bauern

Der Leitende Landwirtschaftsdirektor Johannes Hütz kommt durch sein jüngst an alle Bürgermeister und Landräte im Einzugsbereich seines Landwirtschaftsamtes verschicktes Schreiben, in dem er sich indirekt für die Gentechnologie im Agrarbereich ausspricht, bei Bauern und Verbrauchern zunehmend unter Druck. Landwirt Stefan Schöffmann aus Untersteinbach hat bei der Bad Heilbrunner Bürgerversammlung die Äußerungen von Hütz als „einen Schlag ins Gesicht“ bezeichnet und dabei im Saal großen Beifall erhalten. Er forderte Bürgermeister Thomas Gründl auf, da „massiv einzu- greifen“, was dieser auch postwendend versprach. Ihn selbst, sagte Gründl, habe dieser Brief „auch verwundert“.
Ein Schlag ins Gesicht der Bauern
Auch der Landrat erhöht den Druck auf Hoefter

Auch der Landrat erhöht den Druck auf Hoefter

Den Menschen in Bad Heilbrunnern reichen die immer neuen von der Kurfürstin GmbH & Co KG ausgehenden Provokationen. Inzwischen wird die Vermutung immer lauter, das zur Jodquellen AG gehörende Unternehmen wolle mit der bewussten Verunstaltung der Ortsmitte einen Keil zwischen die Bevölkerung und die Rathausverwaltung schieben, um seine Pläne durchzusetzen. Jedenfalls war dieser seit Jahrzehnten andauernde Streit ein Hauptpunkt der diesjährigen Bürgerversammlung im überfüllten Kursaal. Selbst Landrat Josef Niedermaier hat sich erstmals öffentlich und mit Vorwürfen gegen die Kurfürstin GmbH zu Wort gemeldet.
Auch der Landrat erhöht den Druck auf Hoefter
Narren bringen die Stadthalle zum Beben

Narren bringen die Stadthalle zum Beben

Am Samstag die Großen, am Sonntag die Kleinen: In der Penzberger Stadthalle gaben sich vergangenes Wochenende die Prinzengarden die Klinke in die Hand. Dabei bebte vor allem am ersten Tag bei so manchem Marsch und Showtanz die überfüllte Stadthalle ganz gewaltig.
Narren bringen die Stadthalle zum Beben
Ein ständiges Spiel mit der Perspektive

Ein ständiges Spiel mit der Perspektive

Ein aus Stahlrohren gebogenes Stadtwappen wird den Kreisverkehr beim Penzberger Möbelhaus zieren. Der Entwurf von Michael Kastenbauer aus Oberhausen und Oliver Buck aus Antdorf hat das Rennen gemacht bei dem von der Stadt ausgelobten Gestaltungswettbewerb. Dass sich daran 41 Menschen aus Penzberg und der Umgebung beteiligt ha-ben, wertet Bürgermeister Hans Mummert als Indiz dafür, „wie sehr sich unsere Bürger mit ihrer Stadt identifizieren“. Das Votum der Jury, die sich im Finale unter acht zuvor ausgewählten Entwürfen zu entscheiden hatte, „ist mehrheitlich einstimmig ausgefallen“, wie der Bürgermeister anmerkte. Und das bedeutet, dass das Trio Hardi Lenk/Holger Fey/ Claudia Herdrich mit ihrer Stele „74 Nationen“ auf den zweiten Platz und Fabian Schleicher-Hofmeister mit der „Penzberger Flamme“ Rang drei belegte.
Ein ständiges Spiel mit der Perspektive
Schmatz soll neuer Chef werden

Schmatz soll neuer Chef werden

Wachwechsel bei der Penzberger CSU: Nach vier Jahren an der Spitze des Ortsverbandes wird André Anderl bei der turnusmäßigen Neuwahl am 17. Februar nicht mehr für dieses Amt kandidieren. „Ich werde aber weiterhin aktiv mitarbeiten, nur eben jetzt in der zweiten Reihe“, sagt Anderl. Seine Nachfolge als Ortsvorsitzender soll Michael Schmatz antreten, der innerhalb der Vorstandschaft bisher als Schriftführer tätig ist.
Schmatz soll neuer Chef werden