Ressortarchiv: Penzberg

Zu viel Glas für die alte Tenne

Zu viel Glas für die alte Tenne

Das Gut Lindenhof in Unterkarpfsee hat eine wechselhafte Geschichte: im Dritten Reich im Besitz einer Nazi-Größe, die hier ihre Familie vor dem Krieg in Sicherheit brachte, dann landwirtschaftlicher Betrieb, dann Reiterhof, dann ein Brandschaden und dann lange Zeit gar nichts. Jetzt soll aus dem Bauernhof, der mittlerweile in den Besitz des Heilbrunner Finanzdienstleisters Thomas Sche- rer übergegangen ist und dessen Grünflächen verpachtet sind, ein Wohnhaus mit einer recht eigenartigen Gestaltung werden.
Zu viel Glas für die alte Tenne
Vorbild oder Flop?

Vorbild oder Flop?

Wenn am Dienstag der Stadtrat über die Nutzung der Geothermie für das Rathaus noch einmal diskutiert und befindet, dann wird sich nicht nur die CSU von dem erst im März gefassten Beschluss verabschieden, sondern auch die Bürger für Penzberg (BfP). Nachdem die CSU einen Antrag auf Rücknahme dieses Beschlusses gefordert und diesen Schritt mit der ebenso unvorhersehbaren wie erheblichen Kostensteigerung begründet hat, erklärte nun BfP-Stadträtin Dorle Niebling-Rößle: „Wir werden diesen Vorstoß unterstützen.“ Bürgermeister Hans Mummert hingegen hält weiterhin an der Geothermie fest, weil das Projekt zwar teurer als angenommen, aber nicht so teuer wie befürchtet kommen soll.
Vorbild oder Flop?
Anwohner kündigen Widerstand an

Anwohner kündigen Widerstand an

Außer Beschwerden über das rowdyhafte Verhalten von Autofahrern einerseits und von Radfahrern andererseits gab es bei der Bürgerversammlung der Gemeinde Seeshaupt, diesmal mit den im vergangenen Jahr gewünschten bequemeren Stühlen aus der Schule, nur ein Thema: den Bebauungsplan „Südlich St. Heinricher Straße Teil III“. Der Rechenschaftsbericht von Bürgermeister Michael Bernwieser hatte die Seeshaupter zuvor nicht in Wallung versetzen können, das änderte sich jedoch schlagartig, als es um die Pläne im Osten der Gemeinde ging.
Anwohner kündigen Widerstand an
Große Standfestigkeit bewiesen

Große Standfestigkeit bewiesen

Der große Saal der Stadthalle war dem Anlass entsprechend festlich geschmückt: Über der Bühne prangten die Vereinsfahnen des Gebirgstrachtenerhaltungsvereins Loisachtaler Maxkron, dazwischen die Zahl 110 aus frischem Grün geflochten, an den Wänden waren rare Fundstücke aus der Vergangenheit aufgehängt und das Rednerpult zierte ein historisches Foto der Trachtler. In einem derart würdigen Rahmen feierten die Maxkroner am vergangenen Samstag ihr 110-jähriges Gründungsjubliäum. Neben Vertretern der Patenvereine Barmstoa- na aus Benediktbeuern und Waxnstoana aus Antdorf machten auch Pfarrer Josef Kirchensteiner und der dritte Bürgermeister Ludwig Schmuck den Trachtlern ihre Aufwartung.
Große Standfestigkeit bewiesen
Pionierarbeit für den Unbekannten

Pionierarbeit für den Unbekannten

Der Freundeskreis Heinrich Campendonk wird ab sofort von einem fachlichen Beirat beraten. Bei der konstituierenden Sitzung dieses Gremiums wurden Michael Petzet, ehemaliger Generalkonservator des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, zum Beiratsvorsitzenden und Gisela Geiger, die Leiterin des Penzberger Stadtmuseums zu seiner Stellvertreterin gewählt. Zugleich kam der Beirat einhellig zu der Ansicht, dass es „sinnvoll wäre, die Werke von Heinrich Campendonk dauerhaft in Penzberg auszustellen“, wie es in einer Mit- teilung heißt. Dafür seien aber „in jedem Fall zusätzliche Räumlichkeiten erforderlich“.
Pionierarbeit für den Unbekannten

Kein zweites Griechenland

Der Haushalt 2011, den der Stadtrat am Dienstag verabschieden soll, gestaltet sich nach Ansicht der Bürger für Penzberg (BfP) so problematisch, dass die Bevölkerung vor dem Votum der Politik ein Mitspracherecht erhalten soll. Bürgermeister Hans Mummert hat dies postwendend abgelehnt.
Kein zweites Griechenland
Geothermie kommt viel teurer

Geothermie kommt viel teurer

Die Nutzung der Geothermie, um künftig das Rathaus zu beheizen, kommt erheblich teurer als zunächst angenom- men. War der Stadtrat ursprünglich von 135.000 Euro ausgegangen, so macht nun die Zahl von 215.000 Euro die Runde. Angesichts dieser Steigerung wil die CSU nun die Reißleine ziehen. Der Stadtrat, so hat es Fraktionssprecher Wilfried Lehmann beantragt, soll seine erst im März gegebene Zustimmung zurücknehmen.
Geothermie kommt viel teurer
Verjüngung im Graupelschauer

Verjüngung im Graupelschauer

Besonders sensible Bereiche des Bergwalds brauchen einen zusätzlichen Schutz vor dem Klimawandel. Im Rahmen der Bergwaldoffensive startete am Montag eine Aktion des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) am Fahrtkopf bei Bichl. Dabei begannen 16 Freiwillige der Firma „XL Insurance“ aus München mit der Pflanzung von 2.000 Tannen auf einem 20 Hektar großen Teilgebiet des Bergs. Die Kosten von einem Euro pro Pflanze übernahm die Raiffeisenbank.
Verjüngung im Graupelschauer
Mit Schwung ins Facebook

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Markus Kleinen heißt der neue Vorsitzende der Penzberger SPD. Er tritt die Nachfolge von Adrian Leinweber an, der nach 16 Jahren an der Spitze der Penzberger Genossen nicht mehr kandidiert hatte. Einstimmig wählten die 30 Genossen den 42 Jahre alten Architekt Kleinen an die Spitze des größten SPD-Ortsverbandes im Landkreis. Kleinen ist zwar in Köln geboren, aber in Geretsried aufgewachsen. 1989 zog die Familie nach Penzberg, das er 1993 für sein Studium in München verließ. Seit 2004 lebt Kleinen mit Ehefrau Fini und Sohn Samuel wieder in Penzberg.
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Breite Zustimmung

Breite Zustimmung

Der Bebauungsplan Ortsmitte geht, nachdem der Bad Heilbrunner Gemeinderat größtenteils die eingegangenen Anregungen und Vorschläge der Träger öffentlicher Belange in das Planungswerk mit eingebaut hat, in die nächste Runde. Die Unterlagen liegen laut Bürgermeister Thomas Gründl noch einmal zwei Wochen im Rathaus auf. Allerdings sind jetzt nur noch Einwände gegen die jüngst geänder- ten Vorgaben möglich. Die Fachbehörden hatten allerdings entweder gar keine Stellungnahmen abgegeben oder nur redaktionelle Änderungen vorgeschlagen und damit ihr Einverständnis zu dem Plan signalisiert. Außerdem hatte die Abteilung Planungsrecht im Landratsamt vorgeschlagen, die Baugrenzen genauer zu vermessen und jedem Gebäude eine eigene Zufahrt zur Tiefgarage zuzubilligen. Entsprochen wurde auch den Wünschen der Naturschutzbehörde, wonach vor dem Abbruch der Altgebäude das Vorhandensein von Fledermaus-Nestern geprüft werden soll und große Bäume geschützt werden müssen.
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Neue Schule im Visier

Neue Schule im Visier

Jetzt steht es fest: Die Montessori-Schule wird mittelfristig ihren jetzigen Standort verlassen und im Anschluss an die Birkenstraßen-Grundschule für rund fünf Millionen Euro einen Neubau errichten. Nachdem eine Einigung mit dem Vermieter über einen Kauf des derzeitigen Schulgebäudes nicht zu erzielen war, haben sich für den Montessori-Förderverein zugleich die ursprünglichen Pläne für einen Anbau zerschlagen. Deshalb wird nun komplett neu gebaut, wofür der Bauausschuss mit der Aufstellung eines Bebauungsplanes den Weg geebnet hat.
Neue Schule im Visier
Noch viele offene Fragen

Noch viele offene Fragen

Von
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Heftige Kritik an der Rekordjagd

Heftige Kritik an der Rekordjagd

Unmut gibt es im Nachklang des Kesselbergrennens vom vergangenen Wochenende. „Die Vorgaben sind missachtet worden“, sagt Georg Fischhaber. Der Leiter der Verkehrsbehörde am Landratsamt wirft den Veranstaltern vor, mit den neuen Rekordzeiten geprahlt zu haben. Um die fünf Kilometer lange Strecke in 3:11 Minuten - so etwa wie Sieger Prinz Leopold von Bayern - bewältigen zu können, hätten sich die Teilnehmer nicht an das Tempolimit gehalten.
Heftige Kritik an der Rekordjagd

Heftige Kritik an der Rekordjagd

Unmut gibt es im Nachklang des Kesselbergrennens vom vergangenen Wochenende. „Die Vorgaben sind missachtet worden“, sagt Georg Fischhaber. Der Leiter der Verkehrsbehörde am Landratsamt wirft den Veranstaltern vor, mit den neuen Rekordzeiten geprahlt zu haben. Um die fünf Kilometer lange Strecke in 3:11 Minuten - so etwa wie Sieger Prinz Leopold von Bayern - bewältigen zu können, hätten sich die Teilnehmer nicht an das Tempolimit gehalten.
Heftige Kritik an der Rekordjagd
Der Kahlschlag im Kurpark

Der Kahlschlag im Kurpark

Mit einem für die Menschen in Bad Heilbrunn unverständlichen Holzeinschlag im Kurpark hat die Kurfürstin GmbH & Co KG wieder einmal den Zorn der Bürger und der Kommunalpolitiker auf sich gezogen. Am vergangenen Mittwoch rückte plötzlich, wie der in nächster Nähe wohnende Gemeinderat Rolf Weitzmann erkennen musste, ein Forstar- beiter mit einem so genannten großen Harvester-Holzernter an, um im Schnellverfahren alle Bäume und Sträucher, die einen Durchmesser von weniger als 25 Zentimetern haben, im Park umzuschneiden. Und das in einer Zeit, wie sich Weitzmann entrüstet, „in der die Bäume in Blüte stehen und die dort hängenden Nistkästen von den Vögeln bereits bewohnt waren“.
Der Kahlschlag im Kurpark
Keine Probleme an den Osterseen

Keine Probleme an den Osterseen

Bürgermeister Hubert Kroiß hat bei der Iffeldorfer Bürgerversammlung in seinem Rechenschaftsbericht noch einmal alle Maßnahmen, die vom Gemeinderat beschlossen wurden, aufgelistet. Die Veranstaltung im Gemeindezentrum war mit rund hundert Bürgern wie üblich gut besucht, was zeigt, dass die Iffeldorfer weiter großes Interesse am Geschehen vor ihrer Haustüre haben. Die Diskussion zeigte allerdings auch, dass es derzeit keine großen Probleme gibt und die Menschen an den Osterseen offenbar mit der Arbeit ihres Rathauschefs und der Iffeldorfer Gemeinderäte recht zufrieden sind.
Keine Probleme an den Osterseen
Halteverbot auf beiden Seiten

Halteverbot auf beiden Seiten

Ob der Parkfrieden an der Wölflstraße wieder einkehrt, muss sich zeigen. Der Bauausschuss hat nun zunächst einmal ein Maßnahmenpaket von Ordnungsamtsleiter Peter Holzmann durchgewunken, zu dem auch das von den Anwohnern strikt abgelehnte absolute Halteverbot gehört. „Andere Möglichkeiten, um den Verkehrsfluss in diesem Bereich zu gewährleisten, sind rechtlich nicht möglich“, sagte Holzmann. In den Doppelhäusern an der Wölflstraße mit den Hausnummern 27 bis 29a wird dies nicht gerade für Freude sorgen.
Halteverbot auf beiden Seiten
Richtfest mit dem Turm

Richtfest mit dem Turm

Schrittweise geht es mit dem Wiederaufbau des Penz- berger Rathauses voran - außen ist dies daran zu erkennen, dass der Dachaufbau immer konkretere Formen annimmt. Aber auch drinnen tut sich einiges, wie Bauleiter Holger Fey bei einem Rundgang durch das Gebäude verdeutlichte.
Richtfest mit dem Turm
Leise zu neuem Rekord geflitzt

Leise zu neuem Rekord geflitzt

Ohren betäubenden Lärm, Geruch nach Benzin, quietschende Reifen und atemlose Spannung – das alles gab’s nicht beim Kesselbergrennen am Samstag. Statt PS-starker Oldtimer standen E-Autos am Start neben dem Kochelsee, um von dort aus auf die mit 18 Kurven gespickte Rennstrecke hinauf zum Walchensee zu gehen.
Leise zu neuem Rekord geflitzt
Ein denkwürdiger Jahrgang

Ein denkwürdiger Jahrgang

So werden Höhepunkte im Leben gefeiert: mit Reden und Ansprachen, mit Ehrengästen und Musik, in festlicher Kleidung und den engsten Familienmitgliedern an der Seite. Bei der Überreichung der Abiturzeugnisse in der Stadthalle an den letzten Jahrgang des G 9 am Penzberger Gymnasium verhielt es sich nicht anders, insbesondere weil es sich in mehrfacher Hinsicht um einen außergewöhnlichen Jahrgang handelte. Und das keineswegs deshalb, weil die Landtagsabgeordnete Renate Dodell, Landrat Friedrich Zeller, Bürgermeister Hans Mummert sowie Vertreter verschiedener Institutionen dem Festakt beiwohnten.
Ein denkwürdiger Jahrgang
Sport wie in der Steinzeit

Sport wie in der Steinzeit

Die Misere bei den Sporthallen in Penzberg und der nachdrückliche Ruf an die Stadt und den Landkreis, doch endlich eine dringend benötigte weitere Dreifachturnhalle für Schulen und Vereine zu bauen, war unüberhörbar bei der Jahreshauptversammlung des TSV Penzberg. Nahezu aus allen Sparten kamen Klagen über mangelnde Hallenkapazitäten sowie über zusätzliche Einschränkungen durch die zunehmende Belegung der vorhandenen Hallen an Nachmittagen. „Diese stehen dann nicht mehr für die Penzberger Vereine zur Verfügung“, so der Basketballchef des TSV, Wolfgang Maier.
Sport wie in der Steinzeit