Ressortarchiv: Penzberg

Acht Löcher im Stadtplatz

Acht Löcher im Stadtplatz

Nach dem zum Teil heftigen Streit um die Nutzung der Geothermie für das Penzberger Rathaus ist jetzt der Startschuss gefallen: Am Montag rückte das Unternehmen Geowell mit schwerem Gerät auf dem Stadtplatz an, um mit den Bohrungen ins Erdreich zu beginnen.
Acht Löcher im Stadtplatz
Selbst in den Markt eingreifen

Selbst in den Markt eingreifen

Der großen Aufbruchstimmung beim Bundesverband deutscher Milchviehhalter (BdM) ist jetzt sachliche Arbeit gefolgt. Zum Milchbauerntag im Bichler Festzelt waren zwar rund 400 Landwirte aus dem gesamten Landkreis gekommen, doch war es gegenüber früheren Veranstaltungen weniger emotional und dafür recht ruhig. Für den BdM-Bundesvorsitzenden Romuald Schaber, der als Hauptredner des Abends gekommen war, ist das „ganz normal“. Das Hauptziel, von der Politik wahrgenommen zu werden, habe man erreicht, betonte der Allgäuer Landwirt. Jetzt gelte es „die Forderungen nach einem gerechten und die Produktionskosten deckenden Milchpreis in Bonn und Brüssel auch umzusetzen“.
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Die Negierung der Perspektive

Die Negierung der Perspektive

Überwiegend mit dem weiblichen Akt beschäftigen sich Bilder der Künstlergruppe „Brücke“, die in der Sonderausstellung „Sommerfreuden - Bade- freuden“ derzeit im Buchheim Museum ausgestellt sind. Die Aquarelle, Lithographien und Holzdrucke entstanden während der Urlaubsaufenthalte der „Brücke“-Maler im Nordseebad Dangast, in Moritzburg bei Dresden und auf der Ostseeinsel Fehmarn. Zu den Besonderheiten der Ausstellung gehören zwei Bilder von Erich Heckel und Ernst Ludwig Kirchner, die auf der Vorder- und Rückseite bemalt sind.
Die Negierung der Perspektive
Kanäle sind groß genug

Kanäle sind groß genug

Wenn es, wie in den vergangenen Wochen, schüttet, als gäbe es kein Morgen, dann läuten auch im Penzberger Rathaus die Telefone Sturm. Immer wieder, so Bürgermeister Hans Mummert, beklagten sich die Menschen dabei über vollgelaufene Keller und machten dafür die vermeintlich unzureichende Kapazität der Kanäle verantwortlich.
Kanäle sind groß genug
Den Namen in die Stadt bringen

Den Namen in die Stadt bringen

Gefeiert wird der 100. Namenstag von Penzberg ja schon das ganze Jahr. Aber der symbolische Höhepunkt der Reminiszenz an die Umbenennung von St. Johannisrain steht jetzt bevor: Am 24. Juli wird dem Ereignis mit einem Festzug gedacht, der mit einem Gottes- dienst in der Christkönig-Kirche seinen Abschluss findet. Und ehe rund um den Kirchplatz das Pfarrfest gefeiert wird, ist Penzberg noch in der ganzen Welt zu hören.
Den Namen in die Stadt bringen
Stadtplatz bleibt Marktplatz

Stadtplatz bleibt Marktplatz

Der Wochenmarkt wird auch nach einer Neugestaltung des Stadtplatzes dort stattfinden. Darauf hat sich der Penz- berger Bauausschuss am Dienstag hinter verschlossenen Türen mehrheitlich verständigt. Das bedeutet, dass nun auch der zweite Architektenwettbewerb vom Stadtrat auf den Weg gebracht werden kann, nachdem dies wegen der ungeklärten Fra- ge um den Wochenmarkt verschoben worden war.
Stadtplatz bleibt Marktplatz
Schwierige Arbeit, die sich lohnt

Schwierige Arbeit, die sich lohnt

Mit seinem Wimbledon-Sieg löste Boris Becker am 7. Juli 1985 eine Tenniswelle in Deutschland aus, deren Ausläufer sich aber Mitte der Neunziger schon gelegt haben sollten. Tags darauf, am 8. Juli 1985, wurde in Penzberg eine Einrichtung gegründet, deren Nachhaltigkeit sich im Gegensatz zum Tennis-Boom immer mehr zeigt: die Psychologische Beratungsstelle feierte jetzt 26. Geburtstag.
Schwierige Arbeit, die sich lohnt

Finanzstreit: Lösung in Sicht

Der politische Streit um die Finanzplanung der Stadt Penzberg für die Jahre 2012 bis 2014 ist offenbar gelöst. Wie Bürgermeister Hans Mummert bestätigte, hat der Finanzausschuss den von Kämmerer Thomas Deller überarbeiteten Zah- len zugestimmt. Der Stadtrat muss die Planung Ende Juli aber noch endgültig verabschieden.
Finanzstreit: Lösung in Sicht
Neue Schwerpunkte

Neue Schwerpunkte

Ein umfangreiches Werk mit vielen Angeboten“ lautete das Urteil von Bürgermeister Hans Mummert über das Ferienprogramm 2011 der Stadt Penzberg. Bei einem Pressegespräch stellte Steffanie Jablonsky vom Amt für Medien, Kultur und Freizeit die Einzelheiten des Programms vor.
Neue Schwerpunkte
Ein ganzheitlicher Ansatz

Ein ganzheitlicher Ansatz

Ursula Grottenthaler, die bis Ende letzten Jahres die Tourist-Information in Kochel geleitet hat, ist die neue Penzberger Stadtmanagerin. Im Auftrag der Genossenschaft für das Stadtmarketing wird sie ab Mitte Juli zusammen mit Geschäftsleuten und Unternehmern an Konzeptionen arbeiten, mit denen vor allem die Innenstadt belegt werden soll.
Ein ganzheitlicher Ansatz
Marco Polo siegt

Marco Polo siegt

Anke Dörrzapf aus Weilheim und Claudia Lieb aus München sind die beiden Preisträgerinnen des „Penzberger Urmel 2011“. Die beiden erhalten beim Lesefestival am 16. Juli, in der Grundschule an der Südstraße den Kinder- und Jugendliteraturpreis für das Buch „Die wunderbaren Reisen des Marco Polo“. Neben zahlreichen weiteren Leseveranstaltungen gibt es an diesem Wochenende auch eine „Urmel Leserallye“ auf dem Stadtplatz.
Marco Polo siegt
Kaninchen bestehen den Versuch

Kaninchen bestehen den Versuch

Was hat man nicht alles über das G 8 gehört: Dass es die Schüler vor schier unbewältigbare Aufgaben stellt, dass es die jungen Menschen zu reinen Lernmaschinen werden lasse und dass es nur noch einer Elite den Zugang zur Uni ermöglichen werden. Und jetzt das: So gut wie der erste G 8-Jahrgang, der nun am Penzberger Gymnasium verabschiedet wurde, war schon lange keiner mehr gewesen. Von den 116 Schülern ist nicht einer durchgefallen, stattdessen gab es 45 Mal eine Eins vor dem Komma und dementsprechend nur glückliche Gesichter, als am Freitag in der Stadthalle die Zeugnisse überreicht wurden.
Kaninchen bestehen den Versuch

Unerwartete Fröhlichkeit

Blau ist die Museumsfarbe 2011 in Penzberg, Kochel und Murnau, weil es sich schließlich zum 100. Mal jährt, dass sich die Künstlervereinigung „Blauer Reiter“ gegründet hat. „Ein blaues Leben“ lautet denn auch ganz in diesem Sinne der Untertitel der zweiten großen Campendonk-Ausstellung, die seit Sonntag im Penzberger Stadtmuseum Penzberg zu se- hen ist und die mit den Schlagworten „Licht.Farbe.Einsamkeit“ im Haupttitel viel, um es vereinfacht zu sagen, buntere Akzente als die erste Werkschau setzt.
Unerwartete Fröhlichkeit
Ein künstlerisches Denkmal

Ein künstlerisches Denkmal

Einen Beuys habe er zwar daheim hängen, einen Campendonk könne er sich aber nicht leisten: In diesem Bekenntnis des bayerischen Kunstministers Wolfgang Heubisch kann man erkennen, welche Wertschätzung Heinrich Campendonk in der Welt der Experten genießt. Heubisch jedenfalls zeigte sich von dessen Werken äußerst angetan, als er am Samstag die zweite große Werkschau binnen weniger Monate im Stadtmuseum eröffnete und sich bei der Gelegenheit auch ins Goldene Buch der Stadt eintrug. Auch der niederländische Generalkonsul Rob Zagmann war gekommen und konnte sich von der hervorragenden Präsentation der Leihgaben aus seinem Land überzeugen.
Ein künstlerisches Denkmal