Ressortarchiv: Penzberg

Leicht höhere Werte

Leicht höhere Werte

Nach den schweren Regenfällen der vergangenen Wochen werden die Leitwerte im Wasser des Weilbergweihers bei Sindelsdorf „leicht überschritten“. Dies teilt das Weilheimer Gesundheitsamt mit, nachdem erneut die Qualität der Badegewässer im gesamten Landkreis untersucht worden war. Behördenchef Karl Breu sieht für die Sindelsdorfer deshalb aber keinen Grund, auf ein Bad im Weilbergweiher verzichten zu müs- sen: „Dem Badespaß steht jetzt in den heißen Tagen nichts im Weg“, sagte er.
Leicht höhere Werte
Rückzug in geordneten Bahnen

Rückzug in geordneten Bahnen

Peter Holzmann, der Leiter des städtischen Ordnungsamtes, ist für ein paar Tage in den Bergen. Ausspannen, schafkopfen und so weiter. Wenn er den Weg ins Tal wieder gefunden hat, ist es aber vorbei mit der Ruhe. Dann muss er seinen Umzug vorbereiten. Denn Holzmann und seine Abteilung werden die ersten sein, die im Rathaus nach dem Wiederaufbau ihre Amtsgeschäfte wieder aufnehmen. „Mitte Dezember muss das über die Bühne gehen“, sagt Stadtbaumeister Justus Klement bei einem Rundgang durch das Gebäude, das nun auch langsam innen immer mehr Gestalt annimmt. Und Johannes Bauer, der Vize-Bürgermeister, nickt: „Nun sieht man, dass es nicht mehr lange dauert, bis hier wieder normaler Betrieb herrscht“.
Rückzug in geordneten Bahnen
Die Kälte aus der Tiefe

Die Kälte aus der Tiefe

Seit der Stadtrat den Grundsatzbeschluss zur Nutzung der Geothermie für das wieder aufgebaute Rathaus getroffen hat, ist es ruhig geworden um dieses Thema. Verges- sen sind die hitzigen Debatten über Sinn und Unsinn dieser Technik, die im Vorfeld für viel Streit gesorgt hatten. Zur Freu- de von Stadtbaumeister Justus Klement soll die Geothermie nun aber das Rathaus nicht nur heizen, sondern dort - zumindest in einem Teilbereich - für die erforderliche Kühle sorgen.
Die Kälte aus der Tiefe
Faszinierende Paare

Faszinierende Paare

Im Jahre 2007 bäumten sich zwei riesige Pferdeskulpturen im Maierhof des Klosters auf, lasergeschnittene und verschweißte Edelstahlplatten. Sie verwiesen auf die historische Nutzung des Maierhofes zu Zeiten des Krieges von 1870 als Depot für Militärpferde. Der in Valley ansässige Bildhauer Karl-Jakob Schwalbach schuf diese monumentalen Rösser, und jetzt ist er wieder mit ähnlich archaischen, jedoch wesentlich kleinformatigeren Objekten zu Gast im Maierhof.
Faszinierende Paare
Hilfe für Japan

Hilfe für Japan

Unmittelbar nach der Mehrfachkatastrophe in Japan fand in Penzberg der Starkbieranstich in der Stadthalle statt, den das Oberlandler Volkstheater organisierte. Kurzzeitig hatte man sogar überlegt, die ganze Veranstaltung abzublasen, sich aber dann doch zur Durchführung entschlossen. Dafür waren sich Oberlandler einig, dass ein Teil der Einnahmen an die Opfer von Erdbeben, Tsunami und Reaktorunglück gespendet werde. „Das war eine gute Gelegenheit zu helfen“, betonte die Oberlandler-Vorsitzende Claudia Herdrich.
Hilfe für Japan
Salzsteine für befreiten Atem

Salzsteine für befreiten Atem

Es gibt nicht viele Tage, an denen man sich wünscht eine Frau zu sein. Doch wer dieser Tage einen Blick in die umgebaute Damen-Sauna im Wellenbad wirft, der könnte glatt neidisch werden: ein warmes, gedämpftes, rötlich schimmerndes Licht empfängt den Besucher, der obendrein auch noch befreit aufatmen kann. Bei der jüngsten Wartungspause wurde großer Wert auf das feminine Wohlfühlen gelegt und der nur der holden Weiblichkeit vorbehaltene Bereich des Dampfbades mit einer von hinten beleuchteten Wand aus Salzsteinen ausgestattet.
Salzsteine für befreiten Atem
Aus für die zweite Reihe

Aus für die zweite Reihe

Mit einer Klassifizierung der Heimstätten-Siedlung im Norden von Penzberg als städtebauliches Denkmal hat es zwar nicht geklappt, aber die Stadt schützt diesen Bereich so gut es geht. Dies musste jüngst ein Bauträger erfahren, der mit seinem Vorhaben, an der Walserstraße zwei Einfamilienhäuser zu errichten, im Bauausschuss gescheitert ist.
Aus für die zweite Reihe
Titel für Schott und Deger

Titel für Schott und Deger

Nina Schott und Christian Deger heißen die Jugendmeister des TC Penzberg. Während Schott ihren Titel verteidigte, wurde Deger erstmals Nachwuchs-Titelträger.
Titel für Schott und Deger

Ende eines jahrelangen Streits

Die Gemeinde Kochel hat nun auch formell ein Kapitel abgeschlossen, das längst schon beendet war: den Streit um die Kreisumlage. Der Gemeinderat votierte bei seiner jüngsten Sitzung dafür, dass der Widerspruch gegen die Kreisumlagen- bescheide der Jahre 2007 bis 2011 und die damit verbundene Klageandrohung offiziell zurückgenommen werden.
Ende eines jahrelangen Streits
Endlich einmal Schnee spüren

Endlich einmal Schnee spüren

Wenn Gisela Matschl in den nächsten Tagen nach Brasilien aufbricht, um in der Partnergemeinde Mae Luiza die nächsten viereinhalb Wochen in der drückenden Schwüle der nun endenden Regenzeit zu verbringen, dann gilt ihr Hauptaugenmerk inmitten der Hitze doch dem Schnee. Denn Matschl wird bei ihrem Trip nach Mae Luiza vor allem eines tun: den nächsten Besuch der Brasilianer in Penzberg vorbereiten. Und der findet im Winter statt.
Endlich einmal Schnee spüren
Dem Biber auf der Spur

Dem Biber auf der Spur

Von Jagdaufseher Walter Heußler kann man viel über die Natur und deren Schutz erfahren. Davon konnte sich nun auch Landrat Friedrich Zeller bei einer gemeinsamen Begehung in Penzberg überzeugen. Vom Gasthaus Schönmühl aus wanderten die beiden entlang der Loisach in Richtung Sindelsdorf, um dabei auch die Aufgaben der Naturschutzwacht zu besprechen. Denn Heußler ist ein Urgestein sowohl bei den Jägern als auch bei den Naturschützern und betont, dass sich Jagd und Naturschutz nicht widersprechen. „Die Aufgabe besteht darin, die Schönheit der Natur und Landschaft zu erhalten“, betont Walter Heußler.
Dem Biber auf der Spur
„Zist’n-Hans“ und alter Glanz

„Zist’n-Hans“ und alter Glanz

Seit 1956 feiern die drei Penzberger Trachtenvereine Loisachtaler Maxkron, Stamm 1895 und Birk‘nstoana zusammen ihren Jahrtag, immer am 15. August, dem Hochfest Maria Himmelfahrt. Rundum richten die Vereine abwechselnd den Festtag aus, heuer fiel diese Auftrag den Birk‘nstoanan zu. Anlässlich der 100-Jahrfeier der Namensgebung Penzbergs und weil die Kirche in Nantesbuch an diesem Tag Patrozinium hat, wurde der Jahrtag nach Nantesbuch verlegt. Ein guter Grund auch, die historische Bedeutung des Ortsteils einmal herauszustellen.
„Zist’n-Hans“ und alter Glanz
Unaufgeregter Start in die Politik

Unaufgeregter Start in die Politik

Helmut Renner war als Gemeinderat und auch als Bürgermeisterkandidat nie um Worte verlegen. Doch jetzt, als er sich nach neun Jahren im Gemeinderat seiner beruflichen Veränderung wegen aus der Kommunal- politik verabschiedete, blieb er für seine Verhältnisse sehr einsilbig. „Macht es gut. Ich wünsche euch noch viel Glück und einige weitreichende Entscheidungen“, sagte er, sprach’s und war mit einem Präsentkorb unterm Arm verschwunden.
Unaufgeregter Start in die Politik

Malen in der Stadt

m Rahmen der Feiern des 100. Namenstags von Penzberg schreibt die Kunstzeche einen Kunstwettbewerb zum Thema „Penzberg wird sichtbar“ aus. Am Samstag, 17. September, sind Künstler eingeladen, sich mit den besonderen Gegebenheiten der einstigen Bergarbeitersiedlung einerseits und der heute wirtschaftlich wie städtebaulich neu strukturierten Stadt andererseits auseinander zu setzen.
Malen in der Stadt
Der Wanderer aus Maxkron

Der Wanderer aus Maxkron

Mit Mitte 50 wurde Bert Mann von Herz-Kreislauf-Beschwerden geplagt. Der Rechtsanwalt gab seine Kanzlei in München auf und begann zu wandern. Jetzt ist er 90 Jahre alt und das Wandern is seine große Leidenschaft. „Das ist meine Arznei, die Bewegung an der frischen Luft“, sagt Bert Mann, der seit gut zehn Jahren im Penzberger Ortsteil Maxkron lebt.
Der Wanderer aus Maxkron
Suche nach einer Treppe

Suche nach einer Treppe

Das Bergwerksmuseum im Rückgebäude der Realschule ist streng genommen gar kein Museum, sondern ein Keller. Zumindest aus baurechtlicher Sicht. Für einen Keller braucht es keine Fluchttreppe, für ein Museum hingegen schon. Deshalb ist die Stadt nun etwas in der Zwickmühle, seit sie sich entschlossen hat, die Trägerschaft über das Bergwerksmuseum zu übernehmen. Jetzt wird mit dem Weilheimer Landratsamt verhandelt.
Suche nach einer Treppe
Hoffen auf die normative Kraft

Hoffen auf die normative Kraft

Es gibt entlang der Bahnhofstraße so manch einen Flecken, bei dessen Anblick Stadtbaumeister Justus Klement vom kalten Grauen gepackt wird. Deshalb kam es ihm jüngst gerade recht, dass sich an der TU München ein paar Studenten damit beschäftigt haben, wie man eine dieser Lücken ansprechend und im konkreten Fall für eine Kunstgalerie füllen kann. Zwar weiß auch Klement, dass dies noch keine unmittelbare Wirkung auf das Häuserbild entfaltet, aber er will, dass der stete Tropfen auch hier den Stein höhlt.
Hoffen auf die normative Kraft
Weitere Gespräche nötig

Weitere Gespräche nötig

Die bislang 14 Motorradunfälle, die sich in diesem Jahr schon auf der Kesselberg-Strecke ereignet haben, sind zwar höchst bedauerlich, Bürgermeister Thomas Holz spricht aber in einem Anflug von Sarkasmus von einer „statistisch normalen Saison“. Dennoch will er nicht untätig bleiben. Für die Zeit nach der Sommerpause kündigte er am Montagabend vor dem Gemeinderat ein weiteres Gespräch mit den zuständigen Fachbehörden an, um Maßnahmen zu diskutieren, die helfen sollen, diesen Unfallschwerpunkt zu entschärfen.
Weitere Gespräche nötig
Erleichterung beim Kassensturz

Erleichterung beim Kassensturz

Jetzt kann das Weil-heimer Landratsamt den Haushalt 2011 der Stadt Penzberg genehmigen: Der Stadtrat hat am Dienstag die von Kämmerer Thomas Deller modifizierte Finanzplanung für die Jahre 2012 bis 2014 gegen die Stimme von Volker Hoensch (fraktionslos) abgesegnet und damit den Weg dafür frei gemacht, dass zwischenzeitlich auf Eis gelegte Maßnahmen angepackt werden können. Den Ausschlag für den Meinungsumschwung im Stadtrat, der noch im Mai die Finanzplanung wegen zu großer Fehlbeträge abgelehnt hatte, gaben neue und erheblich positivere Zahlen, die Deller vorgelegt hatte.
Erleichterung beim Kassensturz