Ressortarchiv: Penzberg

Entscheiden soll das Landratsamt

Entscheiden soll das Landratsamt

Die Mehrheit des Benediktbeurer Gemeinderats konnte sich auch nach neuerlicher Beratung nicht durchringen, dem von Josef Waldherr eingereichten Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung eines Aussiedlerhofes das gemeindliche Einvernehmen zu erteilen. Bereits in früheren Sitzungen hatte sich das Gremium mit dem Antrag des Bichler Landwirts befasst, der auf Benediktbeurer Flur ein landwirtschaftliches Anwesen für 50 Großvieheinheiten errichten will. Der Antrag wurde seinerzeit zurückgestellt, bis alternative Grundstücke in Bichl geprüft worden sind und nun wieder vorgelegt.
Entscheiden soll das Landratsamt
Massive Umsatzeinbußen

Massive Umsatzeinbußen

Nach dem Hygiene-Skandal bei Müller-Brot bekommen auch die Pächter deren Filialen den Unmut der Kunden zu spüren. „Ich mache nur noch rund 40 Prozent des bisherigen Umsatzes“, klagt Hans Eberl, der die Filiale am Stadtplatz in Penzberg betreibt. Um das Vertrauen der Kunden zu bekommen, hat er reagiert und Schilder mit der Aufschrift „Wir verkaufen derzeit keine Müller-Brot-Produkte“ an die Scheiben geklebt.
Massive Umsatzeinbußen
Das Läuten nur ganz selten vergessen

Das Läuten nur ganz selten vergessen

Über drei Jahrzehnte lang marschierte Anna Schwaller bei Wind und Wetter durch Obersteinbach hinüber zur Marienkapelle, um dort das Geläut zu bedienen und überhaupt nach dem Rechten zu sehen. Jetzt aber ist Schluss, denn nach 33 Dienstjahren wurde die Mesnerin in den Ruhestand verabschiedet und Ma- ria Krinner als ihre Nachfolgerin offiziell in die verantwortungsvolle Tätigkeit eingeführt.
Das Läuten nur ganz selten vergessen
Zugpferd für die schwarze Null

Zugpferd für die schwarze Null

In drei Jahren, so hat es der Starnberger Landrat Karl Roth formuliert, soll das Klinikum Penzberg eine schwarze Null schreiben und jene Zeiten hinter sich gelassen haben, als das Defizit sich auf bis zu zwei Millionen Euro pro Jahr summierte. Für Thomas Weiler, den Geschäftsführer des Klinikums Starnberg, das seit Januar als neue Mutter des Krankenhauses am Schlossbichl fungiert, ist dieses Ziel keineswegs unrealistisch. „Wir wer- den das schon schaffen“, sagt er. Und dafür haben sich die Starnberger und das medizinische Personal in Penzberg jede Menge vorgenommen. Im Fokus steht das Bestreben, die Penzberger Klinik zu einem Haus der Grundversorgung zu machen, in dem 80 Prozent aller Erkrankungsbilder auf hohem Niveau behandelt werden können.
Zugpferd für die schwarze Null
Der erfüllte Traum

Der erfüllte Traum

Das neue alte Rathaus wurde ganz offenbar für die Ewigkeit wiederaufgebaut: „Es hat den Test bestanden, es ist faschingstauglich“, strahlte Bürgermeister Hans Mummert am Faschingsdienstag, als sich Prinzen und Prinzessinnen, Elferräte und Garden offiziell verabschiedeten und den überdimen- sionierten Rathausschlüssel als Zeichen der närrischen Regentschaft wieder zurückbrachten.
Der erfüllte Traum
Gruseliges mit Bildungsauftrag

Gruseliges mit Bildungsauftrag

Die gelernte Kindergärtnerin Brigitte Weninger war dieser Tage zu einem Lesetag in der Grundschule an der Birkenstraße zu Gast. Die 51-jährige Kufsteinerin las in der Aula den Schülern allen vier Jahrgangsstufen aus ihren Kinderbüchern vor und erklärte darüber hinaus, wie ein Buch von der ersten Idee bis zum Druck entsteht.
Gruseliges mit Bildungsauftrag
Neuer Chef für die Chirurgie

Neuer Chef für die Chirurgie

In den vergangenen zweieinhalb Jahren hat Lothar Bartusch, obwohl eigentlich bereits pensioniert, als Chefarzt der Chirurgie im Penzberger Krankenhaus dafür gesorgt, dass dort überhaupt noch Unfälle operativ behandelt werden durften. Jetzt aber kann sich der Mediziner endgültig vom Skalpell zurückziehen: Mit Ulrich Tesch wurde nun sein Nachfolger offiziell vorgestellt.
Neuer Chef für die Chirurgie
Ein ganz normales Jahr

Ein ganz normales Jahr

Das vergangene Jahr war auf der Kesselbergstrecke für die Polizei ein ganz normales, auch wenn dies bei so manchem einen gegenteiligen Ein- druck hinterlassen hat. Darauf wies Kochels Bürgermeister Thomas Holz bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates hin. Bei einer als „Kesselberg-Konferenz“ bezeichneten Runde hätten Vertreter von Polizei, Landratsamt und Staatlichem Bauamt trotz zunehmender Beschwerden im Jahr 2011 nichts Außergewöhnliches entdeckt.
Ein ganz normales Jahr
Die Auslastung erhöhen

Die Auslastung erhöhen

Das Penzberger Krankenhaus gehört seit dem 1. Januar nicht mehr der Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau an, sondern zum Klinikum Starnberg. Am vergangenen Donnerstag trafen sich die Verantwortlichen der Einrichtungen sowie die beiden Landräte Friedrich Zeller (Weilheim-Schongau) und Karl Roth (Starnberg) zum so genannten Vollzugsmemorandum in Penzberg.
Die Auslastung erhöhen
Griff in die Komplimentekiste

Griff in die Komplimentekiste

Penzberg hat keinen „Gutti-Imam“, auch wenn Moschee-Chef Benjamin Idriz bei seinem Lebenslauf mit einem Magister-Titel kokettiert hat, den er noch nicht hat, aber wohl irgendwann einmal kriegen wird. Denn während der Freiherr zu Guttenberg wegen seines Pla-giats gehen musste, erhielt der Imam nur wenige Tage nach Bekanntwerdens seiner Magister-Mogelei einen diplomatischen Ritterschlag – und das von keinem geringeren als Philip D. Murphy, dem amerikanischen Botschafter in Deutschland.
Griff in die Komplimentekiste
Den Mittelpunkt beleben

Den Mittelpunkt beleben

Bürgermeister Thomas Gründl strahlte über das ganze Gesicht, und auch Michael Deckel schien ein großer Stein vom Herzen gefallen zu sein, als beide am Dienstag-nachmittag im Rathaus von Bad Heilbrunn den Kaufvertrag für den Gasthof „Zur Post“ mit ihren Unterschriften perfekt gemacht haben.
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Rennen wird es keine mehr geben

Rennen wird es keine mehr geben

Von
Rennen wird es keine mehr geben
Mit einer Tasche zum Erfolg

Mit einer Tasche zum Erfolg

„Penzbag – ein Unternehmen mit Zukunft!“, kündigte Bernhard Umhauer an. Er musste aber gleichzeitig einräumen, dass das Ende dieser Zukunft jetzt schon absehbar ist. Umhauer ist Vorstand einer Schülerfirma, in der Gymnasiasten praxisnah ausprobieren, wie ein Wirtschaftsunternehmen funktioniert. Das begann mit der Ausgabe von Aktien im vergangenen Herbst und der Entwicklung einer Geschäftsidee und eines Produkts, das hergestellt und verkauft wird, und endet mit der planmäßigen Auflösung der Firma in einem Jahr. Als „Unternehmensberaterin“ begleitet Leh- rerin Angela Bode das Projekt, außerdem holen sich die Jungunternehmer Tipps von „Moodle“, einer geschützten Chatplattform, und aus dem Internet.
Mit einer Tasche zum Erfolg
Noch kein Magister

Noch kein Magister

Im Internet wurde schon vom „Gutti-Imam“ geschrieben, weil Benjamin Idriz ja ganz offenbar seinen Lebenslauf in ähnlicher Weise geschönt hat wie der Ex-Verteidigungsminister. Sagt zumindest das TV-Magazin „report“ des Bayerischen Rundfunks (BR). Stimmt aber nicht, sagt Idriz und legt seitenweise Dokumente vor. Dass der Imam nicht zum „Gutti“ taugt und Penzberg wohl noch eine Zeit lang erhalten bleibt, zeigte sich am Freitag: Da kam Philip Murphy, der Botschafter der USA in Deutschland, in die Penzberger Moschee.
Noch kein Magister
Schwarzbau wäre besser gewesen

Schwarzbau wäre besser gewesen

Vor dem Gesetz sind alle gleich: Diesen landläufig bekannten und von Politikern wie Juristen immer wieder gerne hervor gehobenen Spruch mag der Bad Heilbrunner Landwirt Johann Specker aber nicht mehr so recht glauben. Specker will auf seinem Bauernhof im Ortsteil Achmühl eine Photovoltaikanlage errichten, um sein Einkommen als Nebenerwerbslandwirt etwas aufzubessern. Doch das ist gar nicht so einfach. Vielmehr hat dieses Vorhaben sogar das Zeug, sich zur unendlichen Geschichte zu entwickeln.
Schwarzbau wäre besser gewesen
Mehr Kinder für die Krippe

Mehr Kinder für die Krippe

Die Kinderkrippe „Spatzennest“ am Daserweg wird bald doppelt so groß wie bisher werden. Der Bauausschuss segnete bei seiner jüngsten Sitzung die Erweiterungspläne ohne Diskussion ab. Wie Monika Scheer, die Geschäftsführerin der gemeinnützigen GmbH erklärte, soll Anfang April mit den Arbeiten begonnen werden. Die Fertigstellung des Projekts ist dann für Anfang September ins Auge gefasst.
Mehr Kinder für die Krippe
Das Ziel der Königsetappe

Das Ziel der Königsetappe

Die Bayern-Rundfahrt ist das größte Etappenrennen für Radprofis in Deutschland. Am 23. und 24. Mai kommt das Peloton mit rund 130 Teilnehmern nun erstmals nach Penzberg. Die Stadt ist der Zielort der ersten Etappe, die in Traunstein startet, tags darauf geht das fünftägige Rennen von Penzberg aus weiter nach Kempten. „Penzberg ist die Königsetappe“, betonte Rundfahrt-Leiter Ewald Strohmeier bei der Vorstellung des Events im Rathaus.
Das Ziel der Königsetappe
Zoff mit den Fußballern

Zoff mit den Fußballern

Dass die Mitglieder des FC Kochelsee Schlehdorf keine Möglichkeit sehen, sich am Um- bau des Bauhofes zu beteiligen, obwohl dort künftig die Umkleidekabinen der Fußballer untergebracht werden sollen, ist am Montag im Gemeinderat auf massive Verärgerung gestoßen. Ein paar Tage vorher hatte FC-Chef Gerd Weidehaas bei der Jahreshauptversammlung des Vereins erklärt, dass den Mitgliedern schlicht die Zeit fehle, um sich an den Arbeiten zu beteiligen; außerdem kritisierte er die Pflege des Fußballplatzes durch die Gemeinde.
Zoff mit den Fußballern