Ressortarchiv: Penzberg

Bestleistung, aber kein Rekord

Bestleistung, aber kein Rekord

Es ist offiziell kein neuer Rekord, wohl aber eine Bestleistung: 231 deutsche Fallschirmspringer bildeten über der Wüste über Eloy in Arizona eine Sternformation. Weil zwei Springer aber nicht korrekt die Hände oder Beine ihres Nebenmanns berührten, gilt der Versuch nicht als Rekord. Aber: „Es gibt nach wie vor keine Nation, die das vorher in der Größe geschafft hat“, berichtet Stefan Hört aus Penzberg, einer der Springer im Team.
Bestleistung, aber kein Rekord
Kissen und Pavillons

Kissen und Pavillons

Einmal im Jahr schüttet der Ortsverband Arbeiterwohlfahrt (AWO) Penzberg die Zinserlöse der Sozial- und Bürgerstiftung aus. Heuer profitierten die beiden Senioreneinrich- tungen in der Stadt davon: Jeweils 625 Euro bekamen die beiden Leiter des AWO-Senioren- zentrums sowie des Pflegeheims Steigenberger Hof überreicht.
Kissen und Pavillons
Weniger Unfälle, mehr Verletzte

Weniger Unfälle, mehr Verletzte

Im vergangenen Jahr haben sich im Stadtgebiet von Penzberg 370 Verkehrsunfälle ereignet. Das bedeutet einen Rückgang um 21 Unfällen im Ver- gleich mit 2010. Dieser positiven Entwicklung hat Harald Bauer, der Leiter der Penzberger Polizeiinspektion, aber eine unerfreuliche Nachricht entgegen zu setzen: Bei all diesen Unfällen wurden 78 Personen verletzt (2010: 69), davon wiederum trugen 15 Unfallbeteiligte (2010: 7) schwere Verletzungen davon.
Weniger Unfälle, mehr Verletzte
Die Kirche im Dorf lassen

Die Kirche im Dorf lassen

Nach den Worten von Bürgermeister Thomas Holz ist es das Ziel der Gemeinde Kochel, die kommunalen Liegenschaften Zug um Zug zu sanieren. Die Gemeindefinanzen wür- den das auch hergeben, wie Holz bei der Bürgerversammlung erklärt hat. Allerdings kann es sein, dass einige Pläne doch verschoben werden müssen. Denn im Verwaltungshaushalt fehlen in den kommenden Jahren, wie Holz befürchtet, „gewaltige Summen“ bei den Gewerbesteuereinnahmen.
Die Kirche im Dorf lassen
Ausgaben, die nicht schmerzen

Ausgaben, die nicht schmerzen

Wohl dem, der wie die Gemeinde Iffeldorf viel Geld auf der hohen Kante, sprich: in den Rücklagen hat. Da kann man dann auch mal kräftig investieren, ohne gleich Darlehen aufnehmen zu müssen. Obwohl in diesem Jahr laut Kämmerer Rupert Hilger im Verwaltungshaushalt ein Plus von 225.500 Euro erwirtschaftet werden kann, müssen den Rücklagen 1,09 Millionen Euro entnommen werden, um alle geplanten Investitionen zu finanzieren. Wenn es danach zu keinen außergewöhnlichen Belastungen kommt, werden die Rücklagen aber im Jahr 2014 wieder den alten Bestand von 4,4 Millionen und ein Jahr später sogar die Summe von fünf Millionen Euro erreichen. Und das, obwohl Sanierungen im Wasser- und Abwasserbereich anstehen.
Ausgaben, die nicht schmerzen

Weiter in Eigenregie

Überraschende Wende bei Hoerbiger: Das Unternehmen werde die Produktion von Stahllamellen am Standort Penzberg unter eigener Regie weiterführen, heißt es in einer Pres- semeldung. „Die Produktion in Penzberg ist auf einem hohen technologischen und qualitativen Niveau. Von diesem Know-how werden wir uns nicht unter Wert trennen“, so Siegmar Schlagau, der Leiter des Unternehmensbereichs Antriebstechnik.
Weiter in Eigenregie
Der Nachwuchs will mithelfen

Der Nachwuchs will mithelfen

Die Sanierung des Don Bosco Clubs war die Frage, die den Jugendlichen in Benediktbeuern am meisten unter den Nägeln brannte und die sie beim halbjährlich stattfindenden Treffen mit Vertretern der Gemeinde als erstes stellten. Bürgermeister Georg Rauchenberger gab einen Sachstandsbericht: „Zur Zeit werden Heizung, Sanitär- und Elektroinstallation eingebaut.“ Auf die besonderen Platten für die Dachsanierung wird noch gewartet, sie werden zusammen mit den Dachplatten für den nebenstehenden Bau des Fraunhofer Instituts angefertigt und geliefert.
Der Nachwuchs will mithelfen
Feuerwerk der Farben

Feuerwerk der Farben

„Stimmig, wie eine Unterschrift“, urteilte Egbert Greven über die Bilder von Doris Schilffarth, „man sieht, die Frau steht dahinter.“ Die erste Ausstellung dieses Jahres in der Iffeldorfer Galerie „schön + bissig“ bestreitet Doris Schilffarth. Das Feuerwerk der Farben, die Dimensionen der Formate weiten den Galerieraum, die Leichtigkeit, mit der Umrisse auf die Leinwände geworfen wurden, verleihen den Werken etwas Schwebendes.
Feuerwerk der Farben
Divergente Wahrnehmung

Divergente Wahrnehmung

So unterschiedlich kann die persönliche Wahrnehmung über ein und dieselbe Person, in diesem Fall Lutz Steinhöfel, den Projektentwickler des geplanten Biomasseheizkraftwerks sein. „Mir hat es sehr gut gefallen, dass er hier nicht als Verkäufer aufgetreten ist, sondern eine ruhige und sachliche Präsentation vorgelegt hat“, sagte Thomas Heinemeyer von der CSU. „Herr Steinhöfel, führen Sie uns hier nicht an der Nase herum. Ihre Antworten sind äußerst unbefriedigend“, sagte der fraktionslose Volker Hoensch. Mit ihrer divergenten Betrachtungsweise spiegeln sie nach der außerordentlichen Biomasse-Stadtratssitzung vom Dienstag die Befindlichkeit in der Bevölkerung recht schön wider: Die einen wollen das Kraftwerk, für die anderen ist es Teufelszeug.
Divergente Wahrnehmung
Die Skepsis bleibt

Die Skepsis bleibt

Nach der außerordentlichen Stadtratssitzung vom Dienstag zum geplanten Biomasseheizkraftwerk im Nonnenwald, sind zwar einige Fragen beantwortet worden (siehe Sei- te 2 und 3), der Großteil der Stadträte tut sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber noch schwer mit einer finalen Beurteilung des Projekts.
Die Skepsis bleibt
Doppelrolle als glückliche Fügung

Doppelrolle als glückliche Fügung

Der Penzberger Waldkindergarten am Stegfilz hat seit 1. März eine neue Leiterin. Alexandra Stein (29) ist die Nachfolgerin von Gertrud Weth (37), die sich in die zweijährige Elternzeit verabschiedet hat.
Doppelrolle als glückliche Fügung
Wiggerl for President

Wiggerl for President

Als Kommunalpolitiker darf man bekanntlich nicht empfindlich sein, besonders nicht beim Starkbieranstich. Aber besonders starke Nerven musste eigentlich niemand beim „Politiker-Derblecken“ in der zweimal voll besetzten Penzberger Stadthalle haben, denn die Akteure des Oberlandler Volkstheater, sowohl Rainer Hofmann als „Bruder Servatius“ bei seiner Fastenpredigt wie auch die „Stammwürze-Gruppe“ beim anschließenden Singspiel, gingen mit den in der ersten Reihe sitzenden Prominenten recht pfleglich um. Beleidigt hätten höchstens diejenigen sein dürfen, die nicht erwähnt wurden.
Wiggerl for President
Ein stabiler Versorger

Ein stabiler Versorger

Zum geplanten Biomasseheizkraftwerk im Penzberger Nonnenwald hatten alle Fraktionen im Stadtrat noch jede Menge Fragen. Projektentwickler Lutz Steinhöfel gab sich in der außerordentlichen Sitzung am Dienstag sichtlich Mühe, die offenen Stellen und Brennpunkte darzulegen.
Ein stabiler Versorger
Der Täter ist der Sammler

Der Täter ist der Sammler

Am 4. März 1916 fiel Franz Marc in der Nähe von Verdun im Ersten Weltkrieg, und die Kunstwelt verlor einen der Grün-der des „Blauen Reiter“ und einen wegweisenden Expressionisten. „Unvorstellbar, wie viele Bände sein Werkverzeichnis umfassen würde, wenn er nicht so jung hätte sterben müssen“, meinten Annegret Hoberg und Isabelle Jansen, die Autorinnen des im Verlag C.H. Beck München erschienen und nun im Marc-Museum in Kochel vorgestellten dritten Bandes.
Der Täter ist der Sammler
Kleiner Schnitt

Kleiner Schnitt

„Das künstliche Hüftgelenk“ lautet das Thema der Penzberger Sprechstunde am Mittwoch, 21. März, um 19 Uhr im Veranstaltungsraum des Klinikums Penzberg. Ulrich Tesch, der Chefarzt der Chirurgie, beschäftigt sich dabei mit der These, ob minimalinvasive Verfahren beim künstlichen Hüftgelenk Vorteile bringen.
Kleiner Schnitt
Debattieren wie die Großen

Debattieren wie die Großen

Hitzige Debatten und kontroverse Diskussionen lieferten sich rund 40 Schüler der Klassen 10 b und 10 d des Gymna- siums in der vergangenen Woche beim Planspiel „Der Landtag sind wir!“. Die Jugendlichen schlüpften dabei in die Rollen der bayerischen Landtagsabgeordneten und übernahmen deren Funktion im Rahmen der fiktiven Gesetzgebung. Das Thema lautete: „Jugendschutz: Alkoholprävention“. Bei der abschließenden Lesung im Atrium erwiesen sich die Schüler durchaus als überzeugende Redner.
Debattieren wie die Großen
Aufwertung oder Schaden?

Aufwertung oder Schaden?

Das Vorhaben von Projektentwickler Stefan Jocher, auf dem Camping- platz am Huberer Weiher ein Vier-Sterne-Hotel zu errichten, stößt bei den Betreibern der drei Drei-Sterne-Häuser in Penzberg und Iffeldorf auf gespaltene Reaktionen. Wie berichtet, will Jocher ein großes Hotel für anspruchsvolle Gäste bauen, um unter anderem dem Pharmakonzern Roche eine adäquate Übernachtungsmöglichkeit zu bieten.
Aufwertung oder Schaden?
Sprint bei angenehmen Leuten

Sprint bei angenehmen Leuten

Jens Voigt, der schon im Sattel gesessen ist, als man Jan Ullrich noch für einen seriösen Sportsmann gehalten hat. Oscar Freire, der spanische Straßenweltmeister von 1999. Stuart O’Grady, der Australier, der 2007 den Klassiker Paris-Roubaix gewonnen hat. Oder Danilo Hon- do, der schon deshalb als Radprofi ernst zu nehmen ist, weil er bereits eine einjährige Dopingsperre hinter sich hat: Sie alle haben das Zeug dazu, dass sie am 23. Mai in Penzberg groß gefeiert werden, wenn die erste Etappe der diesjährigen Bayern-Rundfahrt mit dem Zielsprint in der Bahnhofstraße endet. Diese Namen sind die bekanntesten Vertreter ihrer Zunft, von denen Rundfahrtleiter Ewald Strohmei- er ausgeht, dass sie fix in Penzberg dabei sein werden.
Sprint bei angenehmen Leuten
CSU drängt auf Transparenz

CSU drängt auf Transparenz

Die Begeisterung in der Penzberger CSU über das geplante Biomasseheizkraftwerk im Nonnenwald ist noch nicht grenzenlos. Dafür gibt es nach Ansicht von André Anderl, dem Chef der Stadtratsfraktion, noch zu viele offene Fragen, die bei der Stadtratssitzung am kommenden Dienstag von Projektentwickler Lutz Steinhöfel be- antwortet werden sollen.
CSU drängt auf Transparenz
Das Kriegsbeil begraben

Das Kriegsbeil begraben

Die Vorstandschaft des FCK Schlehdorf, Bürgermeister Thomas Holz und dessen Vize Johann Resenberger haben einander wieder lieb. Der Streit, der nach der Jahreshauptversammlung des Sportvereins und der Februar-Sitzung des Gemeinderates um die scheinbar geringe Bereitschaft des FCKS, sich an der Platzpflege und der Errichtung neuer Umkleidekabinen im künftigen Bauhof zu beteiligen, ist ausgeräumt.
Das Kriegsbeil begraben
Die Ökobilanz soll stimmen

Die Ökobilanz soll stimmen

Es ist noch ein weiter Weg bis zur Errichtung eines Biomasseheizkraftwerks in Penzberg. Das wurde bei der Stadtratssitzung am Dienstag klar, als der im Rathaus für den Energiebereich zuständige Rolf Beuting einen umfangreichen Fragen- und Antwortenkatalog über das Projekt im Nonnenwald präsentierte. Anschließend vereinbarten die Stadträte, dass bis 12. März weitere Fragen eingereicht werden sollen, um noch mehr Klarheit über Einzelheiten des geplanten Kraftwerks zu erlangen. Am 20. März findet dann eine öffentliche Sondersitzung statt, bei der in Anwesenheit von Projektentwickler Lutz Steinhöfel abermals über das Vorhaben diskutiert wird.
Die Ökobilanz soll stimmen
Griechenland im Visier

Griechenland im Visier

Von
Griechenland im Visier
Protest gegen den Bischof

Protest gegen den Bischof

In den Pfarreien der Region regt sich Widerstand gegen die Strukturreform der Diözese Augsburg. In Penzberg, Antdorf, Sindelsdorf und Habach kommt es deshalb am Sonntag, zu Protestaktionen gegen die Pläne, die Pfarrgemeinden zu fusionieren, Eucharistiefeiern künftig nurmehr an zentralen Orten abzuhalten und die Pfarrgemeinderäte abzuschaffen.
Protest gegen den Bischof
Vier Sterne statt Campingplatz

Vier Sterne statt Campingplatz

Spätestens in einem halben Jahr will Projektentwickler Stefan Jocher Klarheit haben, ob der von ihm geplante Bau eines Vier-Sterne-Hotels in Penzberg realisiert werden kann oder nicht. Bis dahin will er erstens eine klare Aussage von Seiten der Stadt haben und zweitens seine Kalkulation soweit abgeschlossen ha- ben, um zu wissen, ob sich das Vorhaben überhaupt rechnet. Zumindest eines weiß Jocher bereits jetzt: Als Standort für das Hotel würde sich in Penzberg wohl nur der Huberer Weiher eignen, was insofern heikel ist, weil dann nämlich der Campingplatz unterhalb von Gut Hub weichen müsste.
Vier Sterne statt Campingplatz
Keine Schulden, viele Ziele

Keine Schulden, viele Ziele

Die Stadt Penzberg wird Jahr 2012 keine neuen Kredite aufnehmen müssen. Das ist eine der zentralen Aussagen des Haushalts, den der Stadtrat am Dienstagabend verabschiedete. In dem rund 62,6 Millionen Euro schweren Zahlenwerk sind erstmals seit langem aber auch Einsparungen im Verwaltungshaus- halt sowie Steuererhöhungen enthalten.
Keine Schulden, viele Ziele