Ressortarchiv: Penzberg

Labsal für die gepeinigte Seele

Labsal für die gepeinigte Seele

Wenn es so kommt, wie die ersten Planspiele erkennen lassen, dann wird Penzberg bald schon nicht nur eine moderne Kirche in der Innenstadt haben, sondern dann bekommt diese Kirche auch eine moderne Nachbarschaft. Im Bauausschuss präsentierte nun Stadtbaumeister Justus Klement erstmals jenes Konzept, das sich ein noch unbekannter Investor für den Streifen der Sigmundstraße vorstellt, der sich genau gegenüber dem Pfarrzentrum befindet. Grundsätzlich traf dies im Gremium auch auf Zustimmung, vereinzelt wurde nur Kritik an der geplanten Höhe der Gebäude laut.
Labsal für die gepeinigte Seele
Dialog braucht man immer

Dialog braucht man immer

Einen Tag nach dem Besuch des evangelischen Landesbischofs Heinrich Bedford-Strohm war mit Samir Khalil Samir der nächste prominente Geistliche in der Islamischen Gemeinde Penzberg zu Gast. Der Jesuit, orientalische Christ und Islamwissenschaftler stellte sich dem Dialog mit Imam Benjamin Idriz in einem von der Journalistin Michaela Koller moderierten Gespräch. Koller schrieb zusammen mit Samir Khalil Samir das Buch „Muslime und Christen“.
Dialog braucht man immer
Mia san mia

Mia san mia

Von
Mia san mia
Gedruckter Lückenschluss

Gedruckter Lückenschluss

Das Thema Energie hält nun auch Einzug in der Penzberger Stadtbücherei. Im Rahmen einer neuen Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der Stadt bietet die Bücherei einen entsprechenden Informationsservice an. Ab sofort können sich die Bürger in der Bücherei über alle Themen schlau machen, die Energie und Energiewende betreffen.
Gedruckter Lückenschluss

Solidarität mit Schlehdorf

Von
Solidarität mit Schlehdorf
Aus für St. Immaculata

Aus für St. Immaculata

Der Schock sitzt tief in Schlehdorf, im Loisachtal und bis hinauf nach Penzberg: Die Mädchenrealschule St. Immaculata der Erzdiözese München und Freising wird nach dem Ende des Schuljahrs 2017/2018 geschlossen. Dies gab das Erzbischöflichen Ordinariat am Mittwoch bekannt, nachdem die rund 400 Schülerinnen sowie alle Lehrkräfte und Mitarbeiter persönlich sowie die Eltern per Brief über diese Entscheidung informiert wurden. Hintergrund dieser für die meisten Schüler und Eltern dramatischen Entwicklung ist der völlig überraschend getroffene Beschluss des Kultusministeriums, die neue Realschule in Murnau nicht mehr nur dem Buben vorzubehalten, sondern auch für Mädchen zu öffnen.
Aus für St. Immaculata
Triebfeder des Friedens

Triebfeder des Friedens

„Wechselseitige Wertschätzung“ und „interreligiöser Dialog“ waren die Schlagworte, die Heinrich Bedford- Strohm bei seinem Besuch in Penzberg gebrauchte. Der Landesbischof der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern war am Dienstag zu Gast im Islamischen Forum und wurde dort von Imam Benjamin Idriz sowie von Bayram Yerli, dem Vorsitzenden der Islamischen Gemeinde, begrüßt.
Triebfeder des Friedens
Anwohner kündigen Protest an

Anwohner kündigen Protest an

Die Anwohner der Straße Wölfl im Penzberger Norden haben beim Ortstermin des Bauausschusses ihrer Ansicht nach ein paar Zugeständnisse erhalten, bei ihrer großen Forderung, der Anordnung von Tempo 30, aber gab es keine Annäherung. Der Ausschuss stellte sich samt und sonders hinter die Interpretation von Ordnungsamtsleiter Peter Holzmann und lehnte die reduzierte Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich ab. Wie zu erwarten, waren die Betroffenen mit ihren Sprechern Cornelia Weigand und Stefan Schmid an der Spitze hinterher reichlich bedient. „Wir werden deshalb aber nicht aufgeben“, sagte Schmid und kündigte für die nahe Zukunft „bestimmte Aktionen“ an, mit denen man der Kommunalpolitik die Berechtigung ihrer Forderung vor Augen führen möchte.
Anwohner kündigen Protest an
Der gute Prediger geht

Der gute Prediger geht

Mit einem dreitägigen Fest der Verbundenheit hat die Bad Heilbrunner Pfarrgemeinde am Wochenende ihren Pfarrer Christian Hartl verabschiedet. Der Geistliche wechselt nach knapp dreijährigem Wirken im Kurort als Spiritual an das Seminar Sankt Lambert in Lantershofen im Bistum Trier, um sich dort wieder ganz seiner früheren Aufgabe, der Ausbildung von Priestern, widmen zu können. Er wird dort auch als Dozent die Fächer Predigtlehre und Spirituelle Theologie lehren, Fachgebiete, die er von Bad Heilbrunn aus auch im Kloster Benediktbeuern betreut hatte.
Der gute Prediger geht
Aluminium statt Kupfer

Aluminium statt Kupfer

Die Iffeldorfer stehen zu iher Heuwinklkapelle. Seit bekannt wurde, dass das weit ins Land leuchtende rote Blechdach so durchgerostet ist, dass es keiner mehr flicken kann, wird über allerlei Möglichkeiten nachgedacht, um das Geld dafür aufzubringen. Immerhin kostet die Erneuerung rund 230.000 Euro, und der Bischof in Augsburg rückt aus seiner Schatulle lediglich 60 Prozent davon für die dringend notwendig Renovierung heraus.
Aluminium statt Kupfer
Weiter alles offen

Weiter alles offen

Dass man sich im Zuge der Energiewende der Nutzung der Windkraft nicht verschließen kann, ist den Bürgermeistern aus Penzberg und den umliegenden Gemeinden durchaus bewusst. Deshalb sind sie schon zweimal zusammengetroffen, um geeignete Flächen zu ermitteln. Der Königsberg zwischen Sindelsdorf und Habach, der derzeit als Vorbehaltsfläche geführt wird, soll aber definitiv nicht mit einem Windrad bestückt werden. Über weitere mögliche Flächen sei noch keine Einigung erzielt worden, so der Penzberger Bürgermeister Hans Mummert.
Weiter alles offen

Kochel hofft auf den Leuchtturm

Lange war es ein gut gehütetes Geheimnis, jetzt ist bekannt: Bert Bleicher heißt der Besitzer des 14.000 Quadratmeter großen Verdi-Geländes in Kochel. Ob auf dem Areal einmal ein Fünf-Sterne-Hotel gebaut wird, so wie es Bürgermeister Thomas Holz hofft, steht in den Sternen.
Kochel hofft auf den Leuchtturm
Ein Sportler für bewegte Schule

Ein Sportler für bewegte Schule

Seit wenigen Wochen hat die Montessori-Schule einen neuen Geschäftsführer. Michael Feder ist seit 11. Juni Nachfolger von Martina Schmid, die aus familiären Gründen kürzer treten will. Der 44-jährige Unterfranke kommt aus der freien Wirtschaft und betritt damit Neuland. Jedoch nicht völliges Neuland, schließlich hospitierte er im Mai an der Montessori-Schule.
Ein Sportler für bewegte Schule
Der Weg zur nachhaltigen Bildung

Der Weg zur nachhaltigen Bildung

Die Grundschule an der Birkenstraße will ab dem Schuljahr 2013/14 in den Klassen 1 und 3 jeweils eine gebundene Ganztagsklasse einführen. Diesem von Rektorin Sophie Meier formulierten Ansinnen erteilte der Stadtrat ohne Wenn und Aber seine Zustimmung. Allerdings ist derzeit noch nicht bekannt, welche Kosten dadurch auf den Haushalt zukommen werden. Darüber muss der Stadtrat dann noch einmal befinden.
Der Weg zur nachhaltigen Bildung
Fronten sind verhärtet

Fronten sind verhärtet

Der Streit dauert nun schon eineinhalb Jahre, ohne dass sich beide Seiten angenähert hätten: Mit der gleichen Nachhaltigkeit, wie eine ganz Reihe von Anwohnern der Straße Wölfl die Einführung von Tempo 30 und eine Tonnagebeschränkung für Lkw auf 7,5 Tonnen fordert, lehnt die Stadtverwaltung dies ab. Die Fronten sind also verhärtet, wenn sich der Bauausschuss am Dienstag erneut mit der Angelegenheit beschäftigt.
Fronten sind verhärtet
Versöhnung vor dem Zeugnis

Versöhnung vor dem Zeugnis

Die Verabschiedung der 118 Abiturienten, die heuer am Penzberger Gymnasium den Nachweis der allgemeinen Hochschulreife ausgehändigt bekommen haben, dauerte fast die ganze Woche. Dienstag und Mittwoch fand das große Sommerkonzert statt, am Donnerstag ein Fußballspiel der Lehrer gegen die Abiturienten sowie ein Ökumenischer Gottesdienst mit einem anschließenden Grillfest im Pfarr- garten. Feierlicher Höhepunkt war jedoch am Freitag in der Stadthalle die Übergabe der Zeugnisse.
Versöhnung vor dem Zeugnis
Erbpacht ist vom Tisch

Erbpacht ist vom Tisch

Wenn es im Nonnenwald zum Bau des Biomasseheizkraftwerks kommt, dann aber nur unter der Voraussetzung, dass Projektentwickler Lutz Steinhöfel das entsprechende Grundstück auch kauft. Die von den Bürgern für Penzberg in die Diskussion gebrachte Variante, Steinhöfel das Grundstück auf Erbpachtbasis zu überlassen, ist damit wohl vom Tisch, wenn auch der Stadtrat darüber das letzte Wort hat.
Erbpacht ist vom Tisch