Ressortarchiv: Penzberg

Elf Millionen müssen her

Elf Millionen müssen her

Es ist einfach nichts mehr zu machen. Mit Flickschusterei kann das Penzberger Wellenbad für die Zukunft nicht flott gemacht werden. Die ernüchternde Erkenntnis einer internen Beratung des Stadtrates: Eine vernünftige Sanierung bei zeitgleicher Steigerung der Attraktivität ist unter elf Millionen Euro nicht zu haben. „In diesen sauren Apfel müssen wir wohl beißen“, sagte SPD-Sprecher Richard Kreuzer. Jetzt gehe es da-rum, ein Finanzierungskonzept zu erstellen und einen Zeitplan festzulegen.
Elf Millionen müssen her
Schwarze Kreuze sollen weg

Schwarze Kreuze sollen weg

Seit rund einem Jahr sind Türen und Fenster des einstigen Kurhotels in Bad Heilbrunn mit Brettern vernagelt und schwarzen Holzkreuzen versehen, was die Ortsmitte gehörig verschandelt. Viele Bürger lächeln nur mitleidig darüber, andere ärgern sich maßlos. Und genau das will Max Hoefter, der Initiator der zweifelhaften Angelegenheit und Vorstandsvorsitzende der Kurfürstin GmbH & Co. KG, damit bezwecken, um ein Baurecht für Eigentumswohnungen erzwingen, was die Gemeinde zumindest im dem von ihm geforderten Umfang nicht zulassen will. Jetzt ist der Gemeinde der Kragen geplatzt.
Schwarze Kreuze sollen weg
Verschnaufpause für Vitus-Platz

Verschnaufpause für Vitus-Platz

Die Vorstellungen der Regierung, dass neue Baugebiete erst ausgewiesen werden sollen, wenn die innerörtliche Verdichtung abgeschlossen ist, stoßen auch in Iffeldorf auf offene Oh-ren. Doch alles hat seine Grenzen, und zwar dann, wenn nach Meinung des Gemeinderates die Wohnqualität der Nachbarn derart eingeschränkt wird, dass ein Bauvorhaben, obwohl aller Voraussicht nach genehmigungsfähig, nicht mehr akzeptiert werden kann.
Verschnaufpause für Vitus-Platz
Abstimmung mit den Reifen

Abstimmung mit den Reifen

Mit großer Gelassenheit und der Hoffnung auf den richtigen Fingerzeig durch die Bürger will die Stadt auf den demnächst anstehenden Verlust der Parkplätze auf dem Stadtplatz reagieren. Von der Hysterie, die den Bauausschuss in der Vergangenheit bei diesem Thema immer mal wieder befallen hat, war bei der jüngsten Sitzung jedenfalls nichts zu vernehmen, was vielleicht auch damit zusammenhängt, dass im Falle eines großen Parkdrucks eine ernsthafte und eine mögliche Alternative zur Errichtung eines Park- hauses vorhanden sind: das Gelände am Bahnhof und der Conrad-Kundenparkplatz in der Ludwig-März-Straße.
Abstimmung mit den Reifen
Den lieben Wolfgang siezen

Den lieben Wolfgang siezen

Zwischen Peking und London liegen die Bürger für Penzberg (BfP). Damals, vor vier Jahren, als Wolfgang Sacher noch für die SPD in den Sattel stieg und Gold, Silber und Bron- ze holte, fieberte Bürgermeister Hans Mummert unterhalb der chinesischen Mauer höchstpersönlich mit. Jetzt, als Mummert dem BfP-Konvertiten nach seiner medaillenlosen Rückkehr aus London einen kleinen Empfang im Rathaus bereitete, wurde Sacher vom Bürgermeister nachhaltig gesiezt.
Den lieben Wolfgang siezen
Märchenstunde mit Empörung

Märchenstunde mit Empörung

Befürworter wie Gegner des im Nonnenwald geplanten Biomasseheizkraftwerks prä- sentierten am Montagabend bei der Informationsveranstaltung in der Stadthalle ihre Standpunkte. Die vorne sitzenden Experten wurden von den Besuchern - etwa 350 waren gekommen - mit Fragen und Vorwürfen bombardiert. Eine Entscheidung, ob es letztlich zum Bau des Kraftwerks kommt, fällt am 7. Oktober beim Ratsbegehren.
Märchenstunde mit Empörung
Die Kirche bewegt sich

Die Kirche bewegt sich

Das Erzbischöfliche Ordinariat ist nun erstmals bereit, die Schließung der Mädchenrealschule Schlehdorf auszu- setzen, wenn die Politik bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt. Das geht aus einem Schreiben von Generalvikar Peter Beer an den Tölzer Landrat Josef Niedermaier hervor.
Die Kirche bewegt sich
Die alten Wunden bleiben offen

Die alten Wunden bleiben offen

Der 3. September 1972 war das, was die Geschichtsschreiber später den „goldenen deutschen Tag“ nennen sollten. Im Münchner Olympiastadion holten Klaus Wolfermann im Speerwurf, Bernd Kannenberg über 50 Kilometer Gehen und Hildegard Falck im Finale des 800-Meter-Laufes binnen weniger Stunden drei Goldmedaillen für die Gastgeber der Spiele 1972. Die Nation lag im Taumel, und die Welt staunte, wie sich die Deutschen gerade mal 27 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs als Gastgeber der heiteren Olympischen Spiele präsentierten. Seither haben allenfalls noch die Spiele von Sydney 2000 eine ähnlich ausgelassene Stimmung verbreitet.
Die alten Wunden bleiben offen
Initiative fordert „Nein“

Initiative fordert „Nein“

In Penzberg formiert sich massiver Widerstand gegen das im Nonnenwald geplante Biomasseheizkraftwerk (BMHKW). Die Bürgerinitiative „Penzberg gegen Biomasseheizkraftwerk“ fordert die Bürger auf, beim Ratsbegehren am Sonntag, 7. Oktober, mit „Nein“ zu stimmen, dass die Stadt die Realisierung des BMHKW unterstützt.
Initiative fordert „Nein“
Historische Bauten im Blickpunkt

Historische Bauten im Blickpunkt

Der bundesweit begangene „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 9. September, steht heuer unter dem Motto „Holz“. Da kommt den zahlreich unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden in unserem Landkreis natürlich besondere Bedeutung zu, war Holz doch zu allen Zeiten im bayerischen Oberland wegen des Waldreichtums hierzulande Baustoff Nummer eins. Aber auch wegen der vielen Jahrhunderte alten Klöster und Kirchen kann der Landkreis Bad Tölz/Wolfratshausen auf überdurchschnittlich viele historische Bauten verweisen, die das Herz aller Freunde unter Denkmalschutz stehender Bauten höher schlagen lässt.
Historische Bauten im Blickpunkt
Ausstellung verlängert

Ausstellung verlängert

Um einen Monat verlängert wird „Die phantastische Welt des Heinrich Campendonk“ im Penzberger Stadtmuseum. Die Ausstellung verläuft überaus erfolgreich. „Wir sind sehr gut besucht“, jubelt Gisela Geiger, die Leiterin des Stadtmuseums.
Ausstellung verlängert