Ressortarchiv: Penzberg

Recht günstig oder recht happig?

Recht günstig oder recht happig?

Der Eröffnungstermin für den neuen Bad Heilbrunner Kindergarten steht mit dem 1. April bereits fest. Allerdings wird das von den Eltern nicht nur mit Freude gesehen. Denn die Kindergartengebühren werden um rund 20 Prozent angehoben. Das allerdings soll nicht mit den Neubaukosten in Verbindung gebracht werden.
Recht günstig oder recht happig?
Schule in Shanghai

Schule in Shanghai

Die Aufregung ist den Neunt- und Zehntklässlern bereits jetzt etwas anzumerken. Denn Mitte Februar besucht diese Gruppe des Gymnasiums Penzberg mit zwei Lehrern die Volksrepublik China. In wöchentlichen Treffen bereiten sich die Schüler derzeit intensiv auf die zweiwöchige Reise ins Reich der Mitte vor.
Schule in Shanghai
Kleine Lösung für die Kunst

Kleine Lösung für die Kunst

Das Stadtmuseum soll im Garten einen Anbau erhalten, in dem dann die Werke von Heinrich Campendonk dauerhaft gezeigt werden. Dieses sehr konkrete Planspiel wird Bürgermeister Hans Mummert am Dienstag dem Stadtrat vorstellen. Unterstützt wird dieser Plan vom Campendonk-Freundeskreis ebenso wie von der Kulturgemeinschaft, der Kunstzeche und dem Bergknappenverein.
Kleine Lösung für die Kunst
Der Immobilien-Coup von Gründl

Der Immobilien-Coup von Gründl

Das Hauptthema der Bürgerversammlung in Bad Heilbrunn war auch in diesem Jahr die Neugestaltung der desolaten Ortsmitte. Und da konnte Bürgermeister Thomas Gründl am Freitagabend im Kursaal erstmals seit langer Zeit mit zwei positiven und wichtigen Meldung aufwarten. Wenige Tage zuvor war nämlich der Kauf des ehemaligen Hotels „Post“ mit einer Fläche von 1,27 Hektar notariell be- urkundet worden. Und auch die Kaufverhandlungen mit dem Sanatorium Strauß mitsamt dem Umfeld stehen laut Gründl kurz vor dem Abschluss. Es müsse nur noch von neutraler Seite geprüft werden, ob der Preis dem Marktwert entspricht, schränkte der Bürgermeister ein. Er rechnet aber damit, dass auch dieser Vertrag in den nächsten Tagen unterzeichnet wird. Auf Nachfrage bezifferte Gründl den Kaufpreis für beide Immobilien mit rund 3,2 Millionen Euro.
Der Immobilien-Coup von Gründl
Intelligentes Netzwerk

Intelligentes Netzwerk

In ihrem neuen Domizil begrüßten die Vertreter der Stadt Penzberg sowie der Stadtwerke nun die Bürgerstiftung Energiewende Oberland (EWO). Die EWO hat Anfang Januar ih- ren Sitz von Wolfratshausen nach Penzberg verlegt und sich in den Räumen der Stadtwerke eingemietet. „Penzberg ist ein sehr guter Partner, der was bewegen will“, erklärt der EWO-Vorstandsvorsitzende Professor Dr. Wolfgang Seiler, der auf eine „Win-win-Situation“ hofft.
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Pralinen für den guten Willen

Pralinen für den guten Willen

„Ohne Fleiß kein Preis“, sagte Johannes Meyer, der Leiter der Musikschule, und meinte damit die frisch gekürten Preisträger von „Jugend musiziert“. In einer kleinen Feierstunde wurden die Nachwuchs- musiker im Rathaus geehrt. Die Duos Annika Popp (14, Hackbrett) und Alina Bollhagen (15, Klavier) sowie Leonhard Güntner (11) und Bianca Albert (12, beide Klavier) landeten beim Regionalwettbewerb in Garmisch-Partenkirchen auf dem ersten Platz und nehmen Ende März am Landeswettbewerb in Freising teil.
Pralinen für den guten Willen
Viel Wärme in den Herzen

Viel Wärme in den Herzen

Jetzt sind sie wieder weg und dort, wo es feucht-warm ist und selbst beim aberwitzigsten Klimawandel niemals schneien wird. Fabiano, der Capoeira-Lehrer, Josélia Silva dos Santos aus dem Centro Sócio oder Maria de Socorro, die nach einem schweren Schicksalsschlag die Ablenkung der vergangenen Tage sichtlich genossen hat. Sie alle sind wieder zurück in Mae Luiza, der brasilianischen Partnergemeinde von Penzbergs katholischer Pfarrei. In Gedanken aber sind sie noch immer auf dem Herzogstand, in der Partnachklamm oder im Park von Schloss Linderhof, wo es Schnee gab, so weit das Auge reichte, zum Teil meterhoch, in dem sich meist ein Knäuel aus dicken Jacken und bunten Mützen mit Bommeln wälzte.
Viel Wärme in den Herzen
Roche will Dampf haben

Roche will Dampf haben

Der erste Schritt zum Bau eines Biomasseheizkraftwerks im Nonnenwald ist getan: Die Roche Diagnostics GmbH hat für ihr Penzberger Werk einen Vertrag mit der in Gründung befindlichen Bioenergie Penzberg GmbH über die Belieferung von Dampf unterzeichnet. Bürgermeister Hans Mum- mert begrüßte diesen Schritt, betonte aber auch, dass für den Bau des Kraftwerks eine „möglichst breite Mehrheit in der Bevölkerung“ erforderlich sei.
Roche will Dampf haben
Der Blick für die Schönheit

Der Blick für die Schönheit

Er ist selbst in Fachkreisen nahezu unbekannt, seine Arbeiten lohnen aber eine nähere Betrachtung. Insofern leistet das Kloster Schlehdorf derzeit kunsthistorische Pionierarbeit mit der im Kunstraum gezeigten Ausstellung mit Gemäl- den des aus Unterfranken stammenden Historikers, Archäologen und Kunsthistorikers Karl Benninger. Sein einzigartiger Lebensweg lässt sein Werk zudem in einem besonderen Licht erscheinen, schuf er doch als fast blinder Kriegsversehrter Malereien, die dem Betrachter angesichts der Form- und Farbenfülle den Blick öffnen für die Schönheit der Natur.
Der Blick für die Schönheit
Den Puck versenkt

Den Puck versenkt

Der Platz ist etwas versteckt und nicht leicht zu finden, dafür garantiert der schattige Fleck bestes Eis: An der Berghalde wurde Anfang der Woche die Eissaison eröffnet. Der städtische Bauhof hat in den vergangenen Wochen zwei Eisflächen hergerichtet, die Jung und Alt zum Eishockeyspielen und Schlittschuhfahren nutzen können.
Den Puck versenkt
Kein Müll in den Nonnenwald

Kein Müll in den Nonnenwald

In Penzberg wird es keine Müllverbrennungsanlage geben, auch wenn das Biomasseheizkraftwerk im Nonnenwald gebaut und eines Tages womöglich nicht mehr rentablen betrieben werden kann. Mit dieser Aussage reagierte Bürgermeister Hans Mummert auf entsprechenden Befürchtungen von Bertram Kölsch. Der Vorsitzende der Bürger für Penzberg (BfP) hatte in einer Pressemitteilung erklärt, dass es für den Betreiber eines solchen Kraftwerks ein Leichtes sei, die Anlage für die Verbrennung von Müll zu nutzen. Mummert reagierte darauf nun im Bauausschuss äußerst ungehalten und sagte: „Das ist fast eine Verdummung der Bevölkerung.“
Kein Müll in den Nonnenwald
Aus ACP wird HAP

Aus ACP wird HAP

Das Penzberger Unternehmen ACP hat einen neuen Namen und heißt jetzt Hörmann Automotive Penzberg. Mit dieser Umfirmierung wird der Name der Hörmann-Gruppe mit Sitz in Kirchseeon in den Mittelpunkt gerückt, zu der ACP seit nunmehr fünf Jahren gehört. Aus ACP ist nun also HAP geworden, was die beiden Penzberger Geschäftsführer Wolfgang Kirscheneder und Thomas Neu­reither ausdrücklich begrüßen.
Aus ACP wird HAP
Zuversicht trotz Abwärtstrend

Zuversicht trotz Abwärtstrend

Die Gästeankünfte und auch die Übernachtungszahlen, eigentlich Grad- messer für die Situation im Tourismus, stellen Bad Heilbrunn kein gutes Zeugnis aus: Die Ankünfte verringerten sich im Jahr 2011 auf 11.650 (2010: 11.890), die Übernachtungen gingen von 147.895 auf 141.000 zurück. Beim Tätigkeitsbericht über die Arbeit der Gäste-Information nannte deren Leiter Ulli Glodowski im Gemeinderat diese Zahlen als vorläufig, „sie könnten sich bei der Endabrechnung noch leicht verbessern“, merkte er an.
Zuversicht trotz Abwärtstrend

Minister mit Motivationsschub

„Das Thema zieht!“ sagte erfreut der neue bayerische Umweltminister Marcel Huber, als er in den Saal des Cafés Lugauer blickte, wo sich gut 120 Menschen drängten. Sie waren der Einladung der Kreis-CSU gefolgt und wollten hören, was der Minister zur „Energiewende in Bayern und vor Ort“ zu sagen hatte.
Minister mit Motivationsschub
Welle der Solidarität

Welle der Solidarität

Vor sechs Wochen wurden die ersten Asylbewerber im Haus am Hang in Bad Heilbrunn einquartiert. Unter den 21 Kurden aus Syrien, Irak und der Türkei befinden sich fünf Kinder. Zu ihrer Unterstützung wurde auf Anregung der beiden Bad Heilbrunner Pfarrer ein Runder Tisch eingerichtet, der sich bereits dreimal traf.
Welle der Solidarität
Franz Marc und die Katzen

Franz Marc und die Katzen

Im Spätherbst begrüßte das Franz-Marc-Museum in Kochel den 300.000. Besucher seit der Neueröffnung im Jahre 2008. Und damit das Museum auch im neuen Jahr wieder der größte Publikumsmagnet in der Gemeinde bleibt, haben Direktorin Cathrin Klingsöhr-Leroy und ihr Team nicht nur attraktive Sonderausstellungen geplant. Auch das Werk von Franz Marc selbst wird eine neue Schwerpunktsetzung erfahren.
Franz Marc und die Katzen
Wie in den Staaten

Wie in den Staaten

In den USA hat es Michael Wiesner gepackt. „Wer dort einen Gottesdienst besucht, den lässt die große Begeisterung der Menschen nicht mehr los“, bekennt er. Wiesner, ein ebenso leidenschaftlicher wie versierter Musiker, der in der Region als Gitarrist von „High Sierra“ einen untadeligen Ruf genießt, wurde also im Urlaub von der „Jesus Music“ infiziert. Und jetzt stellt er so etwas auch in Antdorf auf die Beine.
Wie in den Staaten
Kohle für Kinder und Klinik

Kohle für Kinder und Klinik

Im vergangenen Schuljahr machte eine Gruppe von Schülern ihr Abitur am Penzberger Gymnasium, deren Wirken „nicht unumstritten“ war, wie Lehrer Stephan Hecht bemerkte. Er meinte damit die letz- te K 13, die im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft „K-Party“ vier Feste im „Ballhaus“ organisierte, bei denen es mitunter Grund zur Klage gab. „Doch jetzt zeigt sich, dass die Sache eine sehr, sehr gute Seite hat“, meinte Hecht versöhnlich. In der Tat: Die Ex-Schüler verteilten 5.000 Euro an gemeinnützige Organisationen.
Kohle für Kinder und Klinik
Ein Hunt an jedem Eingang

Ein Hunt an jedem Eingang

Wer auf den Hauptzufahrtsstraßen nach Penzberg kommt, wird an vier größeren Ortseingängen von einem Relikt aus der Bergwerkszeit empfangen. Neben dem Hunt in Maxkron, in Johannisberg und am FC-Platz weist nun auch ein solcher Förderwagen beim Kreisverkehr an der Seeshaupter Straße auf die Vergangenheit von Penzberg als Bergwerksstadt hin.
Ein Hunt an jedem Eingang
Das Salz auf der Brezn

Das Salz auf der Brezn

Bisher standen die Freien Wähler (FW) im Süden des Landkreises einer Ausweitung der politischen Arbeit auf Landes- oder gar Bundesebene sehr kritisch gegenüber. Seit dem Neujahrsempfang der FW Bad Heil- brunn, zu der auch viele Freie aus dem ganzen Landkreis gekommen waren, sind nachdenkliche Stimmen aber kaum mehr zu hören. Die letzten Zweifler hat offenbar der FW-Landes- und Bundesvorsitzende Hubert Aiwanger bei seinem Auftritt im Café Waldrast zerstreuen können. Denn nur einmal wurde die Frage gestellt, ob die FW organisatorisch überhaupt in der Lage seien, solche Wahlkämpfe zu schultern, was Aiwanger bejahte.
Das Salz auf der Brezn
Eine ganze Skyline Lateinamerika

Eine ganze Skyline Lateinamerika

Holger Fey ist stolz auf sein Team. Der Vorsitzende des OK Penzberger Fasching weiß, dass er zur Vorbereitung der närrischen Saison fleißige Helfer braucht - und die findet er in seinem Hofstaat sowie den zahlreichen Malern und Streichern, die die Stadthalle dekorieren. Bis Samstag, 14. Januar, muss alles fertig sein, denn dann steht der Krönungsball auf dem Programm.
Eine ganze Skyline Lateinamerika
Energiewende mit Mut-Bürgern

Energiewende mit Mut-Bürgern

Die Energiewende, bei der sich die Stadt Penzberg auf dem richtigen Weg zu befinden glaubt und die Finanzlage, bei der sich laut Bürgermeister Hans Mummert die Kommune ebenfalls in einer recht guten Situation befindet, standen beim traditionellen Neujahrsempfang der Penzberger SPD ganz im Mittelpunkt. Neben den geladenen Vertretern aller Vereine und Verbände, der Rettungsorganisationen, der Kirchen und der Gewerbetreibenden waren auch heuer wieder namhafte Politiker der SPD in die Stadthalle gekommen, um nach den offiziellen Reden in lockerer Runde Gedanken auszutauschen oder neue Ideen in die Diskussion einzubringen.
Energiewende mit Mut-Bürgern
Suche nach Alternativen

Suche nach Alternativen

Wenn im Laufe dieses Jahres mit der Neugestaltung des Stadtplatzes begonnen wird, dann fallen in der Penzberger Innenstadt auch zahlreiche Parkplätze weg. Ein Umstand, der den Gewerbeverein im Dezember zu einem ebenso kurzen wie erfolglosen Aufkochen der Tiefgaragendiskussion bewog. Dieses Thema ist nun auch für die Einzelhändler gegessen, wie Tatjana Patermann erklärt. CSU-Fraktionssprecher André Anderl wirbt derweil erneut für den Bau eines zentrumsnahen Parkdecks.
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Zentraler Standort als Pluspunkt

Zentraler Standort als Pluspunkt

Seit Beginn des Jahres ist Penzberg die neue Heimat der Energiewende Oberland (EWO). Als erster hat Energieberater Andreas Scharli sein neues Büro im ersten Stock im Gebäude gegenüber den Stadtwerken bezogen. Drei weitere Mitarbeiter folgen ihm in den kommenden Wochen nach. Die EWO hatte ihren Sitz zuvor in Wolfratshausen.
Zentraler Standort als Pluspunkt
Bem-vindo a Penzberg

Bem-vindo a Penzberg

Gestern noch in den heißen Tropen, heute im nasskalten Winter: Für die zwölfköpfige Delegation aus der brasilia- nischen Partnergemeinde Mae Luiza hätte der Besuch in Penzberg nicht besser beginnen können. Zum ersten Mal in ihrem Leben standen sie im Schneegestöber.
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Gute Laune wegen guter Preise

Gute Laune wegen guter Preise

Angesichts ständig steigender Holzpreise und wenig Käferbefall war die Stimmung in der Jahreshauptversammlung der Waldgenossen- schaft Bad Heilbrunn sehr positiv. So konnte der alte und neue Vorsitzende Sepp Bernwieser von einem „ruhigen und sehr zufrieden stellenden Jahr“ berichten. Auch bei den Neuwahlen der weiteren Vorstandmitglieder gab es kaum Veränderungen. Lediglich das Amt des Schriftführers wurde mit Johannes Specker neu besetzt. Wiedergewählt wurden Michael Lettner als stellvertretender Vorsitzender, Peter Bauer als Kassier sowie die Beisitzer Anton Bocksberger, Josef Bergmann und Anton Kierein. Auch die beiden Revisoren Josef Spindler und Michael Neuner wurden im Amt bestätigt.
Gute Laune wegen guter Preise
Die Radfahrer ausbremsen

Die Radfahrer ausbremsen

Dieter Rauh war zufrieden. Der Familienvater, der mit Frau und Kindern an der Sophie-Scholl-Straße wohnt, bekommt nun das, was er und weitere Anwohner schon lange gefordert haben: rechtlich einwandfreie Voraussetzungen, da- mit die Straße auch weiterhin eine Spielstraße bleiben kann.
Die Radfahrer ausbremsen
Penzberg ist nun Starnberg

Penzberg ist nun Starnberg

Jetzt ist es vollzogen: Am 1. Januar ging das Penzberger Krankenhaus in die Trägerschaft des Landkreises Starnberg über. Und in der Klinik am Schlossbichl rechnen alle ganz fest damit, dass nun eine rosige Zukunft beginnt. Der ärztliche Direktor Florian Brändle jedenfalls ist „gottfroh, dass es jetzt endlich losgeht“. Und Thomas Weiler, der Geschäftsführer des Klinikums Starnberg, erklärt: „Wir werden unsere Pläne jetzt mit aller Geschwindigkeit umsetzen.“
Penzberg ist nun Starnberg