Aus im Viertelfinale

Bei 40 Grad: Reise mit den Penzberger Futsalern zur Deutschen Meisterschaft

FC penzberg futsal deutsche Meisterschaft
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Der Penzberger Tross: (v.l. oben) Trainer Fatih Topcu, Muhammed Karaca, Silvio Smoljic, Samir Azizi, Akif Abasikeles, Fazlican Verep, Betreuer Peter Kirner, Sportlicher Leiter André Grunow und Physio Frank Moreno. (v.l. unten) Maximilian Kalus, Marco Hiry, Christian Utmälleki, Josef Siegert jr., Alen Patak, Sportlicher Leiter Josef Siegert sen. und Hugo Miguel da Silva Lopes.
  • Max Müller
    VonMax Müller
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Penzberg – Die Futsaler des FC Penzberg schieden nach einem Sieg in der Vorrunde im Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft in Duisburg-Wedau aus.

Die Verhältnisse im Bus erinnern an das Elefantenhaus im Münchener Tierpark – es ist heiß und die Luft ist zum Schneiden. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Temperaturen, welche die Penzberger Futsaler in Halle und Hotel der Sportschule Duisburg-Wedau erwartet.

An diesem Mittwoch, 16. Juni, stehen Betreuer Peter Kirner, die Sportlichen Leiter André Grunow und Josef Sieger sen. sowie Physio Frank Moreno, Marco Hiry, Maxi Kalus, Fazlican Verep und der verletzte Josef Siegert jr. am alten FC-Heim zur Abfahrt bereit.

Zwischenstopp in Ingolstadt

Mit zwei Gefährten geht es Richtung Ingolstadt. Auf dem Weg steigen noch Samir Azizi und Keeper Christian Utmälleki hinzu. Die Temperatur steigt parallel zum Stand der Sonne und es wird immer heißer im Vereinsbus und im Mercedes-Sprinter. Den Meisten stehen die Schweißperlen auf der Stirn.

In Ingolstadt angekommen, steigt der Rest des Teams zu: Dabei sind noch Trainer Fatih Topcu, Muhammed Karaca, Silvio Smoljic, Akif Abasikeles, Alen Patak und Hugo Miguel da Silva Lopes. Vor Allem Patak und Abasikeles sollen noch eine entscheidende Rolle beim kommenden Turnier spielen.

Dominante Leistung in der Vorrunde

Der Vorrunden-Gegner der Penzberger am Donnerstag um 11 Uhr heißt SG VfR Friesenheim/Spartak Mannheim. Der Gegner ist aufgrund der Quotientenregel bei der Deutschen Meisterschaft – wie alle anderen auch. Jedoch haben die Mannheimer bloß ein Spiel in der vergangenen Saison absolviert. Die Penzberger kommen wenigsten auf drei absolvierte Spiele.

Das Endergebnis der Partie lässt keine Zweifel aufkommen: Penzberg schlägt die überforderte Spielgemeinschaft mit 8:1 und schickt den Gegner auf die Heimreise – bei knapp 37 Grad. Der flinke Patak, Abasikeles und auch Samir Azizi stechen mit ihrer Leistung klar heraus. Jeder der drei schnürt einen Doppelpack im Spiel. Hinzu kommen Treffer von Kapitän Maxi Kalus und Vizekapitän Hiry.

Akif Abasikeles (links; 4 Tore) und Alen Patak (2 Tore) waren die Penzberger Lichtblicke beim Turnier in Duisburg.

Aus gegen starke Mainzer

Im zweiten Spiel treffen am Freitag um 11 Uhr die Penzberger auf die TSG 1846 Mainz-Bretzenheim, eine Wundertüte des Deutschen Futsals. Keiner der Penzberger weiß, wie man die Mainzer einschätzen soll. Die Gegner legen gleich zu Beginn los wie die Feuerwehr und dominieren die FCP-Futsaler in allen Belangen. Die Mainzer haben mehr Torchancen, mehr Ballbesitz und gehen folgerichtig mit 3:0-Führung in die Halbzeitpause. Der zweite Durchgang startet ähnlich.

Die Mainzer erhöhen schnell auf 4:0. Doch dann kommt die Sturm- und Drangphase der Penzberger Wölfe. Mit viel Einsatz und Herz kämpfen sich die FCPler zurück in die Partie. Zwei Treffer von Akif Abasikeles führen zum zwischenzeitlichen 4:2. Die Euphorie verfliegt jedoch schnell als die Mainzer zwei Tore nachlegen und auf 6:2 erhöhen.

Die Anstrengung war den Penzbergern nach dem zweiten Spiel und dem Ausscheiden in das Gesicht geschrieben: (v.l.) Samir Azizi, Marco Hiry, Maxi Kalus und Alen Patak.

Ab nach Hause

Nun sind die Wölfe geschlagen. Über das gesamte Spiel zeigen die Penzberger Futsaler großen Einsatz, belohnen sich jedoch nicht angemessen. Zu viele technische Fehler, ungenaue Zuspiele und ein starker Gegner sind ausschlaggebende Faktoren bei der Viertelfinalniederlage. Im Halbfinale scheiden die Mainzer gegen den TSV Weilimsdorf aus, die sich am Sonntag zum Deutschen Meister krönen.

Heimfahrt und Hinfahrt ähneln sich sehr: Wieder stehen den Spielern die Schweißperlen auf der Stirn. Die Penzberger haben jedoch wichtige Erfahrungen im Hinblick auf die anstehende Bundesliga-Saison gesammelt. „An ein paar Schrauben müssen wir noch drehen“, so Kapitän Maxi Kalus.

Geld regiert die Welt

Eingestehen muss man sich auf jeden Fall eins: In die kommende Saison gehen die Wölfe als Underdog. Die meisten Teams sind eine Klasse besser als die Penzberger. Geschuldet ist dies beispielsweise den Unterschieden im Etat. Bei vielen Bundesligisten ist er sechsstellig – in Penzberg verdient kein Spieler auch nur einen Cent.

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