Abstrich im Stüberl

BRK richtet Corona-Teststation bei Schützen in Seeshaupt ein

Vereinshilfe: 1. Schützenmeisterin Iris Scheßl testet ihren Stellvertreter und den 2. Schützenmeister Alfred Bauer seeshaupt
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Vereinshilfe: 1. Schützenmeisterin Iris Scheßl testet ihren Stellvertreter und den 2. Schützenmeister Alfred Bauer.

Seeshaupt – In Seeshaupt wurde am vergangenen Samstag vom Roten Kreuz eine Corona-Teststation eingerichtet. Getestet wird im Schützenstüberl an der Bahnhofstraße.

Bekannt ist Iris Scheßl als Schützenmeisterin des Seeshaupter Schützenvereins – am Ostersamstag (und bei den künftigen Terminen) hatte sie allerdings ein ungefährlicheres Teil in der Hand und schießt gegen Corona. Aber keine Angst, das tut nicht weh. Mit dem Stäbchen nimmt Scheßl einen Abstrich aus der Nase, bei Kindern auch aus dem Rachen, die danach sofort ausgewertet werden. Nach 15 Minuten weiß der Besucher, ob ihn Corona erwischt hat oder ob er zum Glück virenfrei ist.

Die Vereinsführung stellte Scheßl das Schützenstüberl am Sportzentrum als Corona-Testzentrum zur Verfügung. Der 2. Schützenmeister Alfred Bauer meinte lakonisch: „Wir können ja eh nichts machen, dann tun wir halt etwas für die Allgemeinheit.“ Scheßl, die in der Bereitschaft Seeshaupt des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) ebenfalls aktiv tätig ist, testet nun in ihrem Wohnzimmer angemeldete Bürger.

Auch in Penzberg, Weilheim, Schongau, Peißenberg und Peiting sind Teststationen des BRK eingerichtet. Und es wird rege Gebrauch von diesem Angebot gemacht. Mehr als 80 Probanden kamen allein am Ostersamstag, aber auch 120 Personen bei einem Termin schaffte die fünfköpfige Mannschaft bereits. Über 80 haupt- und ehrenamtliche Rot-Kreuzler sind im Landkreis Weilheim-Schongau im Einsatz.

Anmeldung

Zum Corona-Test kann man sich auf der Webseite des BRK Weilheim-Schongau anmelden.

Drei Tage pro Woche

In den nächsten Wochen ist geplant, an drei Tagen pro Woche Tests in Seeshaupt anzubieten. Zum Test sollen allerdings nur Probanden ohne Symptome kommen und den Personalausweis mitbringen. Falls nämlich ein Test positiv ausfällt, muss dies an das Gesundheitsamt gemeldet und der Betroffene nach Hause in Quarantäne oder zum Arzt geschickt werden. Doch Iris Scheßl und ihre Kollegen hoffen, dass sie das so wenig wie möglich tun müssen. Friederike Wolfermann

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