Lernen aus Liebe zu Lettern

Im Lesecafé setzt das Team auf Fortbildung, um Bücherbegeisterte beraten zu können

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Zwei der drei Damen vom Lesecafé haben nun ihre Qualifikationen erweitert (von links): Elisabeth Umbach, Michaela Raffalt und Karin Mooshammer.

Penzberg - Ein Buch aufschlagen und den Kleinen vorlesen, dass reicht nicht aus, um bei Kindern Freude am Geschriebenen zu wecken. Das weiß das Team des Lesecafés der Pfarrei Christkönig genau. Immer wieder erweitern die Mitarbeiter ihr Wissen, um für das gedruckte Wort zu begeistern.

Wenn plötzlich eine ganze Schulklasse in der kleinen Bücherei an der Bahnhofstraße 35 a auftaucht, so dürfte das für die Mitarbeiterinnen Karin Mooshammer und Elisabeth Umbach künftig kein Problem mehr sein. Die beiden Damen des Lesecafés besuchten den Workshop „Literaturwerkstatt – Schulklassen in der Bücherei“ des St- Michalesbunds und wissen jetzt, Literatur an den Schüler zu bringen. 

Immer wieder nimmt das Team des Lesecafés, allesamt ehrenamtliche Helfer, an Fortbildungen und Tagungen teil, die der St. Michaelsbund regelmäßig zu Themen rund um Büchereiarbeit anbietet. Und Mooshammer ist jedes Mal begeistert von den Kursen: „Es wurden viele Methoden vorgestellt und wir haben uns in Gruppen einige Konzepte überlegt, sodass wir sie in der Praxis weiter ausbauen und auch gut umsetzen können.“ 

Die Veranstaltungen des St. Michaelsbunds reichen von Basiskursen, welche die Grundlagen der Büchereiführung vermitteln, bis hin zu spezifischen Angeboten, darunter Workshops, in welchen Buch- und Spieletipps gegeben werden oder in welchen gezeigt wird, wie Begegnungsmöglichkeit in einer Bibliothek geschaffen werden können. 

Solche Begegnungsmöglichkeiten gibt es bereits in der kleinen Bücherei: Tische und Stühle stehen bereit, an welchen gelesen, Brettspiele gespielt und bei Gebäck und Tee Gespräche geführt werden können. Aber um noch mehr Leseratten an die Tische zu bringen, arbeitet das Team unermüdlich daran, seine Qualifikationen zu erweitern, Qualifikationen, die für die Mitarbeiter kein Muss, aber ein Anliegen sind, schließlich erweisen sich frisch geschulte Helfer als Bereicherung, können sie doch ihr Wissen an das gesamte Team weitergeben. „Wir arbeiten im Lesecafé nicht nur einfach so, sondern können unseren Besuchern auch mit qualifiziertem Wissen weiterhelfen“, meint Mooshammer und beschreibt dabei eine kleine Bücherei, in welcher nicht eine Wand aus Buchrücken auf die Besucher blickt, sondern in welcher die Mitarbeiter mit dem Leser in Kontakt treten wollen, um ihm das Buch in die Hand zu drücken, das er bis zum Ende verschlingen wird. ra

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