Respekt und Rührung

Islamische Gemeinde in Penzberg imponiert Frank-Walter Steinmeier

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Unter dem kalligrafierten Himmel im Gebetsraum: Gönül Yerli, Benjamin Idriz, Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender.

Penzberg – Das blassviolette Licht leuchtete auf sein Gesicht, andächtig blickte er an die Decke, wo sich silberne Sterne entfalten: Frank-Walter Steinmeier mitten im Gebetsraum der Penzberger Moschee. Dort offenbarte der Bundespräsident aber nicht nur, welche Socken er in seinen Schnürern trägt.

Schlichtes Schwarz zeigt sich an Steinmeiers Füßen, genau wie bei seiner Frau Elke Büdenbender, die ihren Mann in schwarzen Nylonstrümpfen nach Penzberg begleitete. Gemeinsam besichtigte das Paar das Islamische Forum und sprach mit Imam Benjamin Idriz, Gönül Yerli vom Islamischen Forum und Bürgermeisterin Elke Zehetner über das Leben der Muslime in der Stadt. Als der Bundespräsident dabei in Socken über den dicken Teppich des Gebetsraumes wandelte, ließ er die modere Architektur der Moschee auf sich wirken. „Eckig, kantig, glasig“, beschrieb Yerli den Raum, in dem Kalligrafien Decke und Wände zieren, aber auch die goldene Gebetsnische, die den Gläubigen zeigt, wo Mekka liegt. Andächtig durchstriff Steinmeier den Raum, nicht ganz einfach im Blitzlichtgewitter der Presse. Das Grelle verdrängte immer wieder das sanfte Licht. Als der Imam dann gemeinsam mit dem Besuch betete, wurde auch sein melodisches Glaubensbekenntnis unterbrochen. Draußen vor der Moschee schallten IS-Parolen über Lautsprecher durch die Straßen: Pegida-Anhänger demonstrierten, zumindest eine gute Handvoll. Diesen gegenüber standen rund 250 Demonstranten, die mit Plakaten und üppigen Mohnblumen für ein buntes Penzberg an der Bichler Straße standen. 

Islamische Gemeinde in Penzberg imponiert Frank-Walter Steinmeier

Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte das Islamische Forum in Penzberg, ehe er sich im Rathaus der Stadt im Goldenen Buch verewigte. © dd/ra
Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte das Islamische Forum in Penzberg, ehe er sich im Rathaus der Stadt im Goldenen Buch verewigte. © dd/ra
Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte das Islamische Forum in Penzberg, ehe er sich im Rathaus der Stadt im Goldenen Buch verewigte. © dd/ra
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Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte das Islamische Forum in Penzberg, ehe er sich im Rathaus der Stadt im Goldenen Buch verewigte. © dd/ra
Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte das Islamische Forum in Penzberg, ehe er sich im Rathaus der Stadt im Goldenen Buch verewigte. © dd/ra
Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte das Islamische Forum in Penzberg, ehe er sich im Rathaus der Stadt im Goldenen Buch verewigte. © dd/ra
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Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte das Islamische Forum in Penzberg, ehe er sich im Rathaus der Stadt im Goldenen Buch verewigte. © dd/ra
Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte das Islamische Forum in Penzberg, ehe er sich im Rathaus der Stadt im Goldenen Buch verewigte. © dd/ra
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Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte das Islamische Forum in Penzberg, ehe er sich im Rathaus der Stadt im Goldenen Buch verewigte. © dd/ra
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Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte das Islamische Forum in Penzberg, ehe er sich im Rathaus der Stadt im Goldenen Buch verewigte. © dd/ra
Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte das Islamische Forum in Penzberg, ehe er sich im Rathaus der Stadt im Goldenen Buch verewigte. © dd/ra
Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte das Islamische Forum in Penzberg, ehe er sich im Rathaus der Stadt im Goldenen Buch verewigte. © dd/ra

Die roten Blüten leuchteten durch die Scheiben in das Innere des modernen Gebetsraumes. Modernität, die sich nicht nur in der Architektur ausdrückt, sondern auch in der Aufgeschlossenheit der Menschen, die dort ihren Glauben leben. „Es gibt kaum Orte wie diesen, an denen sich Menschen verschiedener Glaubensrichtungen mit so viel Respekt begegnen“, resümierte Steinmeier bei seinem Besuch, der im Rathaus vor dem Goldenen Buch enden sollte. Dort zeigte sich der Bundespräsident sichtlich gerührt von dem Steigerlied, das die Stadt- und Berg­knappenkapelle bei seiner Ankunft intonierte. Doch nicht nur Steinmeier, auch seine Frau, die sich ans Herz fasste, als sie ihren gerührten Mann neben sich sah. ra

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